
Im "einblick" (früher "Gemeindebrief") erscheinen in loser Folge Beiträge über unsere Tageseinrichtung. Den letzten Artikel stellen wir jeweils hier vor, ausgewählte ältere finden Sie im Archiv.
Ausgabe Dez • Jan • Feb 2007/2008
Erntedank in „Klein Lummerland“
Schon seit vielen Jahren feiern wir mit den Kindern Erntedank, in der Kirche. Doch in diesem Jahr gab es einen Mini-Gottesdienst zum Erntedank auf unserem großen Flur.
Dort war alles liebevoll vorbereitet. Ute Rudzki hatte den Flur mit den „Tigerenten“ herbstlich geschmückt, und rund 100 Kinder warteten diszipliniert auf Pastor Schweda. Sie waren gespannt, was er ihnen erzählen würde. Er kam im Anzug zu uns. Die Kinder sollten miterleben, wie er seinen Talar überzieht. Clemens wollte wissen: „Tragen alle Pastoren so etwas?“ Ja, aber je nach Landeskirche sehen der Kragen und das Beffchen eventuell anders aus, und manche Pastoren haben auch noch einen bunten Schal.
Pastor Schweda erzählte mit Hilfe eines Beamers die Geschichte von der Maus „Frederik“. In ihr geht es ums Teilen. Einige Kinder kannten die Geschichte schon und konnten deshalb gut auf Fragen antworten. Die „Hasen“ hatten zuvor für ein Tischtheater Mäuse gebastelt und die „Igel“ für ihr Herbstfest „Frederik“ als Theaterspiel eingeübt. Unsere Kleinen hörten Pastor Schweda sehr aufmerksam zu und äußerten später einhellig die Meinung: „Das war ganz toll!“
Der Mini-Gottesdienst verlief sehr fröhlich. Wir haben gesungen und dabei freudig in die Hände geklatscht. Unser Gebet begleitete eine Triangel.
Für einen evangelischen Kindergarten ist religiöse Erziehung selbstverständlich. In den Gruppen erzählen und spielen wir biblische Geschichten und folgen dabei dem Jahreskreis. Doch es ist für die Kinder immer etwas Besonderes, wenn unser Pastor in die Einrichtung kommt und diese Aufgabe selbst übernimmt.
Martina Orwat
Laternenumzug des Kindergartens
Die Kids von „Klein Lummerland“ hatten in ihren Gruppen extra dafür Laternen gebastelt und waren schon lange voller Vorfreude. Am Mittwoch, den 7. November, fand er nun statt: Der „Sternen-Laternen-Umzug“. Von fünf Sammelpunkten aus ging es zur ev.-luth. St.-Laurentius-Kirche. An ihren Eingängen flackerten in vielen Gläsern Kerzen und wiesen schon von Weitem den Weg. Die Kirche - nur schwach beleuchtet - lud ein zum Gottesdienst mit Laternen. Ihr Schiff war gut gefüllt mit kleinen und großen Besuchern, als um 18.00 Uhr Kita-Leiterin Martina Orwat die Gemeinde begrüßte. Es gab ein abwechslungsreiches Programm, angefangen vom „Laternen-Rap“ über die Bildergeschichte vom kleinen Bären, der im Dunklen nicht einschlafen kann, bis hin zum „Gebet der sieben Lichter“. Am schönsten waren aber wohl die Laternenlieder - neben den Laternen selbst natürlich!

Selbstgebastelte Laternen erleuchten die Kirche
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