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Das "spielt" der Erzieher/die Erzieherin den ganzen Tag
 

 

(Nach einer Weiterbildung mit Prof. Norbert Huppertz)
  • Jedes Kind sucht seinen eigenen Weg, auf dem es sinnvoll begleitet werden soll.
  • Die Umgebung muss vorbereitet werden. Raum und Materialien müssen Animationscharakter haben.
  • Kinder brauchen den didaktisch organisierten, gestalteten Lebensraum.
  • Jedes Kind muss sich wohlfühlen und selbstbestimmt handeln können. Voraussetzung sind genügend Platz und Freiraum.
  • Wir wirken selbst animativ und regen die Kinder angemessen an.
  • Nicht jedes Kind findet immer sofort Zugang zu Spielpartnern oder Vorhaben. Dann braucht es unsere Ansprache.
  • Wir geben einfühlsam Hilfe und überlegen bei Problemen gemeinsam mit dem Kind, was zu tun ist, ohne gleich direktiv zu sein.
  • Wir spielen manchmal mit. Förderaktivitäten z. B. für Sprache oder Feinmotorik lassen sich optimal über das Spiel weitergeben.
  • Wir praktizieren einen partnerschaftlichen, kindorientierten Erziehungsstil, was aber nicht bedeutet, das Kind sich selbst zu überlassen, sondern da, wo es noch nicht geht, einzugreifen und Grenzen zu setzen.
  • Wir beobachten die Kinder, um sie einzuschätzen: Wer spielt mit wem? Wann? Wie lange? Welche Kinder spielen nicht? Daraus können sich kompensatorische Fördermaßnahmen ergeben.
  • Wir wollen uns entbehrlich machen.
  • Die Kinder sollen eigenständig arbeiten lernen.
  • Wir überlegen uns Aktivitäten, bei denen sie weder über- noch unterfordert sind.
  • Wir arbeiten mit den Stärken der Kinder. Dazu müssen wir sie gut kennen.
  • Wir regen die Kinder zu Neuem an.
  • Wir beachten die Gruppendynamik, um sie gegebenenfalls zu steuern.
  • Wir holen Kinder aus einer Außenseiterrolle und integrieren sie ins Gruppengeschehen.
  • Wir individualisieren und sehen doch das Ganze.

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