Braunschweiger Zeitung/Peiner Nachrichten vom 17. Januar 2011
René Kollo trifft Publikumsgeschmack 200 Zuhörer verfolgten das Konzert des Kammersängers in Adenstedt - Akustik in der Kirche nicht optimal
Von Bernd Stobäus
ADENSTEDT. Kein Zweifel: René Kollo hat Charme und Charisma. Als er am Samstag in der evangelischen Kirche Adenstedt vor 200 Gästen mit dem Programm "Ein Tag, ein Jahr, ein Leben" auftrat, spielte er galant seine Entertainerqualitäten aus, präsentierte ein weites Liederrepertoire.
| Gewann das Publikum mit seinem Gesang und seinem Plauderton. René Kollo in der Adenstedter Kirche. Foto: Scheibe |
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Exzellente musikalische Unterstützung an der Orgel bekam der weltberühmte ehemalige Wagner-Tenor und Kammersänger von seinem Organisten Jörg Strodthoff, der den Startenor der 1970er- und 80er-Jahre seit langem immer wieder begleitet. Seine solistischen Intermezzi hatten besondere Qualität, genau so wie in der Mitte der Vorstellung der 15-minütige Auftritt des Adenstedter Kirchenchores und des Elternchores Jims Knöpfe der Kindertagesstätte Hohenhameln. Die waren - vorweg genommen - ein Höhepunkt des 95-minütigen Abends.
Kollo kündigte zwar in einer seiner Eingangsplaudereien über die Inflation an populären Tenor-Gruppen augenzwinkernd an, selbst wie fünf Tenöre zu singen, doch das gelang ihm dann doch nicht ganz. Wohl wurde deutlich: Seine Stimme hat der 73-Jährige aber immer noch gut im Griff. Ausgeglichene Stimmführung und stilistische Feinheiten sind jedoch - wie schon früher - nicht unbedingt immer seine Sache.
Angenehme Plaudereien
Dennoch präsentierte er in der "süßen kleinen Kirche", wie er mehrfach sagte, ein Programm mit "wunderschönen kleinen Liedern, Chansons, Arien und Kirchenliedern auf hohem Unterhaltungsniveau" - so gab es "Auf der Heide blühn die letzten Rosen" von Robert Stolz, das Anfangslied aus Franz Lehars letzter Operette "Land des Lächelns", Stücke von Franz Liszt und Johannes Brahms, das Kirchenlied "Jesus [bleibet] meine Freude", ein italienisches Liebeslied aus dem 18. Jahrhundert und den "Leierkastenmann" von seinem Vater Willi Kollo - gerade bei dem Stück zeigte der Sänger musikalischen Charme.
Kollos Qualität besteht darin, sich mühelos mit seinen Plaudereien und Liedern zwischen den Jahrhunderten zu bewegen. Er gibt dem Begriff "Liedgut" Bedeutung, ohne das ernste Fach allzu sehr bemühen zu müssen, trifft genau die Wünsche seines Publikums.
Gastchöre nicht zu sehen
In der wunderbar restaurierten Adenstedter Kirche verblasste seine Stimme allerdings - zumindest in den hinteren Reihen - hin und wieder in diffuser Akustik.
Nicht schön war ebenfalls, dass die beiden Gastchöre ihre Lieder - beeindruckend in Ausführung und Repertoire von klassisch bis hin zum Gospel - auf der Orgelempore sangen. Das Publikum bekam sie nicht zu sehen. Dafür allerdings war der Klang umso besser. Zum Schluss gab es stehende Ovationen für alle Beteiligten.

Wochenspiegel vom 3. Februar 2011
Ev. Kindertagesstätte Klein Lummerland: Jims Knöpfe singen mit René Kollo
Bei einer unserer Chorproben im Oktober des vergangenen Jahres in der ev. Kindertagesstätte Klein Lummerland berichtete unser Chorleiter Werner Orwat von einem im Dezember stattfindenden Konzert mit René Kollo in Adenstedt.
Und wir sollten, gemeinsam mit dem Kirchenchor Adenstedt, im Rahmenprogramm des Abends unterstützend mitwirken! Der festgesetzte Termin im Dezember musste dann wegen der schlechten Witterungsverhältnisse auf den 15. Januar 2011 verschoben werden. Aber das hat unserer Begeisterung keinen Dämpfer versetzen können.
Am vergangenen Samstag machten wir uns also, mit fünf vorzutragenden Liedern im Gepäck, auf den Weg in die Kirche nach Adenstedt.

Wir erlebten einen kurzweiligen Abend mit dem weltberühmten Opernsänger René Kollo, der sich ausgesprochen charmant und sympathisch zeigte und sein Publikum mit auf eine Reise seiner musikalischen Laufbahn nahm: Arien aus verschiedenen Operetten, Lieder nach den Texten von Hermann Löns und Robert Stolz angereichert mit lustigen Anekdoten aus seinem Leben.
Besonders berührend empfanden wir das von seinem Vater Willi Kollo kurz nach dem Krieg komponierte und vertonte Lied "Lieber Leierkastenmann, fang nochmal von vorne an". Den Höhepunkt des Abends bildete für uns jedoch das mit Herrn Kollo gemeinsam gesungene Abschlusslied "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius.
Für uns alle war es ein ganz besonderes Erlebnis. Und wir hoffen, es findet bald mal wieder ein berühmter Opernstar den Weg nach Hohenhameln oder Umgebung...
Ein besonderer Dank gilt unserem Chorleiter Werner Orwat, der wie immer mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen die Gesangsstücke für diesen Abend eingeübt hat. Danke, Werner!

Peiner Allgemeine Zeitung vom 7. Februar 2011
Pilotprojekt schult Erzieher zum Thema Sucht und Gewalt Fortbildung im Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln
Pilotprojekt im Landkreis Peine: Erstmals werden Erzieher zum Thema Gewalt- und Suchtprävention geschult. Der erste Teil der Fortbildung fand Sonnabend in Hohenhameln statt. Fotos »
HOHENHAMELN. Präventionsprojekte in der Schule setzen oft zu spät an, findet Heike Kubow vom Jugendamt des Landkreises Peine. "Da wird in der achten oder neunten Klasse über Sucht gesprochen - dabei machen viele schon mit 13 oder 14 die erste Erfahrung mit Alkohol, das zeigen Studien", sagt sie.
Das neueste Projekt vom Präventionsrat des Landkreises setzt deshalb viel früher an. Derzeit werden Erzieher der Kindertagesstätten Klein Lummerland in Hohenhameln, Siebenstein in Klein Ilsede und Zwergenmühle in Stederdorf fortgebildet. Sie sollen den Kindern künftig aber nicht erklären, warum Schnaps und Zigaretten gefährlich sind - schließlich greifen Fünfjährige eher selten zur Flasche oder Zigarette. Vielmehr soll das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt und damit Gruppenzwang vorgebeugt werden. "Wer Selbstwertgefühl hat, ist weniger anfällig für Alkohol und Drogen", ist Kubow überzeugt.
Wie man Kinder zu starken Persönlichkeiten erzieht, erklärte Marlies Wagner vom Kieler Institut für Psychologie und Pädagogik am Sonnabend in Hohenhameln (siehe Nachgefragt).
Sechs Fortbildungstermine sollen in den nächsten Monaten folgen. Die Erzieher werden unter anderem in Medienkompetenz, Sucht- und Gewaltprävention geschult. Eine wichtige Sache, findet Martina Orwat, die die Kindertagesstätte in Hohenhameln leitet und das Pilotprojekt mit organisiert hat. "Das Thema Sucht kommt in der Ausbildung nicht vor. Wenn wir Erzieher zum Beispiel erfahren, dass in einer Familie jemand spielsüchtig ist, wissen wir nicht, wie wir damit umgehen sollen." Die Fortbildung soll das ändern.
"Später würden wir das Projekt gern in anderen Kindertagesstätten wiederholen", sagt Kubow. (sur)
NACHGEFRAGT
"Kinder machen uns alles nach"
Über Kindererziehung sprach die PAZ mit Marlies Wagner vom Institut für Psychologie und Pädagogik in Kiel.
Sie fordern dazu auf, Kinder zu kritischen und selbstbewussten Menschen zu erziehen. Wie geht das?. Kinder entfalten ihre Potenziale von ganz allein, wenn man sie lässt. Voraussetzung ist, dass sie mindestens eine verlässliche Bindungsperson haben und dass alle seelischen Grundbedürfnisse wie Liebe, Ruhe und Zeit befriedigt sind.
Dann läuft alles von allein? Kinder sind von Natur aus neugierig. Meiner Meinung nach sind auch Programme wie Englischunterricht im Kindergarten oder Bildungsgutscheine überflüssig.
Also so viel Freiraum wie nötig, so wenig Erziehung wie möglich? Erziehung ist Liebe und Vorbild - diese Aussage von Pestalozzi trägt immer noch. Kinder machen uns alles nach. Das schließt übrigens auch den Fernseh-Konsum und die Markenschuhe ein. Wenn wir das Verhalten der Kinder ändern wollen, müssen wir immer bei uns selbst anfangen.
Interview: Susann Reichert

Peiner Nachrichten vom 9. Februar 2011
Kinder entfalten ihre Potenziale ganz allein Auftakt "Prävention in der Kindertagesstätte"
| Referentin Marlies Wagner vom Institut für angewandte Pädagogik und Psychologie in Kiel. Foto: privat |
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PEINE. Unter dem Titel "Selbststeuerungskompetenzen von Kindern" fand jetzt in der Kindertagesstätte Klein Lummerland in Hohenhameln die Auftaktveranstaltung der Teamfortbildung "Prävention in der Kindertagesstätte" statt.
"Kinder entfalten ihre Potenziale von ganz allein, wenn man sie lässt. Voraussetzung ist, dass sie mindestens eine verlässliche Bindungsperson haben und alle seelischen Grundbedürfnisse wie zum Beispiel Liebe, Ruhe und Zeit befriedigt werden", erklärte Referentin Marlies Wagner vom Kieler Institut für angewandte Pädagogik und Psychologie den rund 30 Teilnehmern.
Der Auftaktveranstaltung folgen Module aus den Themenbereichen Sucht- und Gewaltprävention sowie Medienkompetenz. Konzipiert wurde die Fortbildung vom Arbeitskreis "Suchtprävention in der Kindertagesstätte" des Präventionsrates Peine mit dem Ziel, Prävention als eine vorbeugende Maßnahme gegen unerwünschte Entwicklungen bereits im Kindesalter in Kindertagesstätten zu etablieren.
Neben der Kindertagesstätte Klein Lummerland beteiligen sich an der Fortbildungsreihe auch die Einrichtungen Siebenstein aus Klein Ilsede und die Kita Zwergenmühle aus Stederdorf.

Peiner Allgemeine Zeitung vom 24. Februar 2011
Frauen lernen, wie man Reifen wechselt Hohenhameln: Pannenhilfe-Grundkurs im Autohaus
Papa kann nicht kochen und Mama hat keine Ahnung von Autos: Davon sind noch immer viele Kinder überzeugt. Um etwas gegen das Klischee zu tun, hat Erzieherin Petra Fette vom Hohenhamelner Kindergarten einen Werkstatt-Grundkurs für Frauen organisiert.

Blick unter die Motorhaube: In der Werkstatt Wittenberg in Hohenhameln haben die Frauen unter anderem gelernt, wie man den Ölstand überprüft und Wischwasser nachfüllt. oh
HOHENHAMELN. Es scheint schon etwas dran zu sein an den traditionellen Geschlechter-Klischees. Ob schon mal jemand mit dem Auto liegengeblieben sei, fragte Autohaus-Chefin Simone Wittenberg-Sentker gleich zu Beginn. "Ja, mitten in der Stadt", antwortete eine der Teilnehmerinnen. "Aber kurz danach hielt ein Mann an und brachte alles in Ordnung."
Deshalb zeigten Wittenberg-Sentker und ihre Mitarbeiterinnen Nicola Erler und Daniela Wölki den Damen, wie man den Ölstand kontrolliert, die Scheibenwischerblätter austauscht und Wischwasser auffüllt. Sogar einen Reifen haben die Frauen gewechselt. Dafür muss man nicht nur wissen, wo sich das Ersatzrad befindet, sondern auch, wo man den Wagenheber ansetzt und mit welchem Schlüssel man die Radmuttern löst. "Das hat sehr viel Spaß gemacht, war aber auch anstrengend. Man braucht viel Kraft", sagt Christine Otto, die beim Kurs mitgemacht hat. In Zukunft weiß sie immerhin, wie’s geht – und muss nicht darauf hoffen, dass ein Mann zu Hilfe kommt.
Ein Väterabend ist auch schon geplant: Dann lernen die Männer kochen. Los geht es am Dienstag, 1. März, um 19 Uhr in der Kindertagesstätte "Klein Lummerland". sur

Peiner Allgemeine Zeitung vom 3. März 2011
Schüler üben soziales Engagement Jugendliche besuchen Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln

Besuch im "Lummerland": Ein Realschüler liest Kindern aus einem Bilderbuch vor und hat sichtlich Spaß dabei. oh
HOHENHAMELN. "Wir machen zu wenig Soziales in unserer Freizeit", findet die 16-jährige Alexandra Wessalowski, die in Hohenhameln die Realschule besucht. Auch ihre Mitschüler sehen das so. Im Werte-undNormen-Unterricht haben sie sich darüber unterhalten, wie sie ihre Freizeit gestalten und beschlossen, mehr für ihre Mitmenschen zu tun.
Zusammen mit Lehrerin Sabine Benedik haben die Schüler am Dienstag den Kindergarten in Hohenhameln besucht. Sie lasen den Kindern Bücher vor, spielten mit ihnen und malten Bilder. "Die Kinder waren begeistert", sagt Kita-Leiterin Martina Orwat.
Auch die Schüler hatten ihren Spaß. Laut Benedik wollen sie als nächstes das Seniorenzentrum besuchen. sur

Peiner Allgemeine Zeitung vom 4. März 2011
Im Kindergarten müssen die Männer an den Herd Hohenhameln: Landfrau bringt Vätern das Kochen bei
Frauen können nicht Autofahren und Männer nicht kochen: Gegen solche Klischees wird im Kindergarten in Hohenhameln gekämpft. Nach einem Werkstatt-Kurs für Mütter wurden jetzt die Väter an den Herd gebeten.

Kochkurs für Männer: Landfrau Gisela Seemann mit einem Teil ihrer Schüler. sur
HOHENHAMELN. In der Küche des Kindergartens riecht es herrlich. Auf dem Herd brutzelt Fleisch und Gemüse, die dampfenden Salzkartoffeln stehen schon in einer Schüssel auf dem Tisch und Steffen Brock zerteilt gerade Orangen für den Nachtisch. "Schneiden Sie sie doch mit dem Messer", rät Gisela Seemann. "Das geht schneller und man kann dieses weiße Zeug mit abschneiden, das beim Pellen dranbleibt."
Seemann ist Mitglied bei den Landfrauen und bringt den Männern einige Tricks am Herd bei. Die meisten können zwar gut mit Kartoffelschäler und Schneebesen umgehen, zu Hause kochen sie aber nur selten – das Geschlechter-Klischee stimmt zumindest zur Hälfte.
Ingo Peters ist da eher die Ausnahme. Vor etwa einem Jahr habe er das Kochen als Hobby für sich entdeckt, erzählt er. "Angefangen hat es im Sommer mit dem Grillen. Dann wurde es Winter, und da musste ich eben an den Herd wechseln." Inzwischen kocht er fast jedes Wochenende für seine Familie. "Ich freue mich immer, noch etwas dazuzulernen."
Im Kindergarten zaubert Peters eine Knoblauchsuppe, während Gordon Magerkurth Schweinefilets mit Schinken, Käse und Kräutern dekoriert. Steffen Brock hat den Nachtisch zubereitet: Vanille-Creme mit Orangen. "Das sieht doch gut aus", lobt Kochlehrerin Seemann. Tatsächlich zaubern die Männer ein Vier-Gänge-Menü, das sich sehen lassen kann. "Zu Hause darf man sich nicht so geschickt anstellen", sagt Brock mit einem Augenzwinkern. "Sonst muss man das öfter machen." sur

Peiner Allgemeine Zeitung vom 6. April 2011
Erzieher-Fortbildung beim Traumatherapeuten Naiel Arafat gab in der evangelischen Kita Hohenhameln Tipps zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Es ist kein Geheimnis: Die Zahl der verhaltensauffälligen und traumatisierten Kinder nimmt zu. Um der Realität im Alltag besser begegnen zu können, haben jetzt Erzieher beim Peiner Traumatherapeuten Naiel Arafat eine Fortbildung gemacht. Sie ist Teil einer ganzen Fortbildungs-Reihe zur Gewaltprävention.

Hatte Interessantes zu vermitteln: Traumatherapeut Naiel Arafat. oh
HOHENHAMELN. Gastgeber war der evangelische Kindergarten in Hohenhameln, Veranstalterin Heike Kubow vom Jugendamt. "Ich bin auf die Häufigkeit von Verhaltensauffälligkeiten eingegangen, auf die Ursachen und Gründe und natürlich auf die Frage, wie man im Kindergarten damit umgehen kann", erklärt Arafat im Gespräch mit der PAZ.
Kinder würden oft emotional, seelisch oder körperlich misshandelt, sagt der Fachmann. Das passiere häufig schon im Baby- und Säuglingsalter, die Folgen wirken aber lange darüber hinaus. "Außerdem gibt es viele Kinder, die über mangelnde Bindungen verfügen oder deren Umgang mit den modernen Medien als krank bezeichnet werden muss", nennt Arafat weitere Gründe für Verhaltensauffälligkeiten.
"In unserer Gesellschaft besteht der Anspruch, dass Kinder perfekt sein sollen und funktionieren müssen. Leider wird bei uns eher aussortiert als eingegliedert", bedauert der Psychotherapeut.
Auffälligen Kindern werde oft nicht mit Verständnis begegnet, sondern es wird Druck aufgebaut. "Das trägt nicht zu einer Besserung bei", weiß Arafat.
Lösungsansätze könnten sein, sich mit dem Kind und seinem Problem auseinanderzusetzen. "Erzieher haben die Chance, Hilfe von außen zu holen. Hilfe für sich selbst, aber auch für die betroffenen Familien", sagt Arafat. Außerdem ermuntert und ermutigt er dazu, von den üblichen Wegen abzuweichen und neue, ungewohnte Dinge im Umgang mit den betroffenen Kindern auszuprobieren und ruhig einmal ein wenig zu experimentieren. wos
HINTERGRUND
Traumatherapeut Naiel Arafat
Naiel Arafat wurde 1961 in Gaza/Palästina geboren, aufgewachsen ist er in Benghazi/Libyen. 1978 kam er nach Deutschland, um in Berlin Humanmedizin zu studieren. Nach mehreren Stationen als Assistenzarzt wurde er 2001 Oberarzt in der Allgemeinpsychiatrie im Klinikum Wahrendorff in Sehnde. Dort leitete er unter anderem die Klinik für Trauma- und Psychotherapie. Weitere Tätigkeiten in leitenden Positionen folgten.
Arafat hat sich ständig weitergebildet, vor allem im Bereich der Traumatherapie. Seit Juli 2009 ist Arafat als niedergelassener ärztlicher Psychotherapeut
in Peine tätig. wos

Wochenspiegel vom 7. April 2011
Haus am Pfingstanger: Bärengruppe zu Besuch

Am 1. April besuchte uns die Bärengruppe aus dem Kindergarten Klein Lummerland. Frau Halemeyer, Tochter unserer Bewohnerin Frau Tzschatsch, hatte mit ihren Helferinnen und den 25 Kindern eine kleine Vorführung einstudiert. Die Geschichte handelte vom kleinen Gänseblümchen Fredericke, das sehr traurig ist, weil es so klein war. Gern würde es so groß sein wie ein Apfelbaum. Ihre Freunde können das gar nicht verstehen. Fredericke bekommt den Rat, beim nächsten Regen soviel wie möglich zu trinken, dann würde es schon wachsen.
Und so geschah es auch. Das kleine Gänseblümchen wurde fast so groß wie der Apfelbaum. Zuerst gefiel es ihm ganz gut, aber nach einer Weile wollte es doch lieber so klein wie vorher sein. Mit Hilfe der Blumenfee und ihren Freunden schrumpfte dann Fredericke wieder in ihre Gänseblümchengröße zurück. Alle sangen und tanzten und waren wieder fröhlich vereint. Unseren Bewohnern hat das Stück sehr gut gefallen. Besonders, dass die Kinder ohne Angst sogar ins Mikrofon sangen, fand große Beachtung.
Den Helferinnen gilt ein besonderer Dank, denn so viele Kinder immer bei der Stange zu halten, die ja doch eher wie ein Sack Flöhe durcheinander wuseln möchten. Für alle gab es einen großen Korb mit allerlei Süßigkeiten, die dann im Kindergarten verzehrt werden durften.

Peiner Allgemeine Zeitung vom 24. Mai 2011
Kita: Ausflug nach Bolivien
HOHENHAMELN. "Unsere 14 Krippenkinder verstehen sich als große Familie", sagt Martina Orwat von der Hohenhamelner Kindertagesstätte Klein Lummerland. "Fehlt eines, fragen sie nach, wo es denn sei."
Emily wird demnächst drei Monate fehlen. Ihre Mutter stammt aus Bolivien, wo die Familie wieder einmal Urlaub machen möchte. "Damit wir den anderen Kindern erklären können, wo Emily ist, sind ihre Eltern in die Gruppe gekommen, um von Bolivien zu erzählen", sagt Orwat. Als Anschauungsmaterial dienten die Nationalflagge des südamerikanischen Landes, Tierfotos, Musikinstrumente, Spielzeug, eine DVD mit spanischen Kinderliedern und Decken mit dem Namen "Aguayo", in die man kleine Kinder einwickelt, um sie auf dem Rücken zu tragen. Ganz besonders lecker fanden die Kinder "Fideitos", ein süßes Maisgebäck.
"Toll, dass Emilys Eltern zu dieser Aktion bereit waren", findet Orwat. "Die anderen Kinder werden Emily sicher trotzdem vermissen, aber jetzt haben sie einen Bezug zu dem fremden, fernen Land, in dem sie dann sein wird." sur

Wochenspiegel vom 26. Mai 2011
Ev. Kita Klein Lummerland: Drachenausflug nach Bolivien
Unsere Krippenkinder - insgesamt sind es 14 - verstehen sich als große Familie. Fehlt eines, so fragen sie nach, wo es denn sei. Morgens stehen die Kleinen zwischendurch […] am Fenster und schauen, wer noch kommt.
Emily wird demnächst drei Monate fehlen. Ihre Mama stammt aus Bolivien. Dort hat Emilys Papa sie kennen und lieben gelernt. Die Familie lebt derzeit in Hohenhameln und möchte wieder einmal Urlaub in Bolivien machen.

Damit wir den anderen Kindern erklären können, wo Emily dann ist, sind ihre Eltern in die Gruppe gekommen, um von Bolivien zu erzählen und haben dafür interessantes Anschauungsmaterial mitgebracht: die Nationalflagge, Tierfotos, Musikinstrumente, eine DVD mit spanischen Kinderliedern, Spielzeug, Decken mit dem Namen "Aguayo", in die man kleine Kinder einwickelt, um sie auf dem Rücken zu tragen und - ganz besonders lecker - Fideitos, ein süßes Maisgebäck, das allen schmeckte.
Einiges von den Mitbringseln blieb als Geschenk in der Gruppe. Die Kinder beschäftigen sich gern und immer wieder damit.
Toll, dass Emilys Eltern zu dieser Aktion bereit waren. Wir haben davon viele Fotos gemacht. In den Augen aller Kinder kann man ablesen, wie gespannt sie dem Dargebotenen folgten. Sie werden Emily während ihres Urlaubs sicher vermissen, aber jetzt haben sie einen Bezug zu dem fremden, weit entfernten Land, in dem sie dann sein wird.

Info auf der Seite "Aktuelles" vom 6. Juni 2011
www.ev-kita-hohenhameln.de hat Geburtstag.
Seit fünf Jahren sind wir online und freuen uns sehr über die nachhaltige Akzeptanz. Einige statistische Daten verdeutlichen die Entwicklung:
| Website |
06.06.2006 |
06.06.2009 |
06.06.2010 |
06.06.2011 |
| Seiten |
57 |
106
(ohne Webalbum) |
114
(ohne Webalbum) |
122
(ohne Webalbum) |
| Größe |
31 MB |
232 MB |
265 MB |
314 MB |
Beim Start unserer Website protokollierten wir für Juni 2006 537 Besucher (wiederkehrende Benutzer nicht mitgezählt), im Dezember 2006 waren es schon 1.624 Gäste. Den Rekord für 2009 hält der November mit 3.992, den für 2010 der Mai mit 5.451 Gästen. Das ist zugleich bislang die höchste Monatsbesucherzahl überhaupt. Im laufenden Kalenderjahr liegt der Januar mit 4.182 an der Spitze.
| Besucher |
2009 |
2010 |
2011 (bis 06.06.) |
| insgesamt |
38.967 |
47.660 |
19.807 |
| pro Tag |
106,80 |
130,53 |
121,41 |
Seit Bestehen der Website kamen insgesamt 197.399 Besucher zu uns.
Und das sind die fünf am häufigsten aufgerufenen Seiten:
2009 |
2010 |
2011 (bis 06.06.) |
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Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und nehmen Anregungen zu unserer Webpräsenz gern entgegen.

Peiner Allgemeine Zeitung vom 30. Juni 2011
Lummerland-Olympiade: Kinder bestehen Ekeltest Schubkarren-Wettrennen und Korken-Fischen
HOHENHAMELN. Igitt, fühlt sich das schleimig an! Mit nackten Füßen durch schlabberigen Gelierzucker waten konnten gestern die Jungen und Mädchen vom Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln. Auf dem Barfuß-Parcours standen auch Schüsseln mit Mehl und Reis. Spaß hatten die Kinder auch beim Schubkarren-Rennen. Einziger Passagier in der Karre war ein Glas Wasser. Das sollte möglichst nicht umkippen, wenn es über Berge ging oder im Slalom um Plastikkegel herum. Aus einer Wanne mit Wasser mussten die Kinder Korken fischen — wie viele Weinflaschen die Erzieherinnen für dieses Spiel vernichtet hatten, wollten sie der Presse nicht verraten.
Die Lummerland-Olympiade ist als Abschied für die 35 künftigen Schulkinder gedacht, die den Kindergarten bald verlassen. Dafür sollten sie noch einmal ganz unter sich sein: "Die Eltern haben ausnahmsweise Kindergarten- Verbot", sagte Kita-Leiterin Martina Orwat lachend. sur

Schubkarren-Rennen: Johannes und Elif (beide 6 Jahre alt) auf dem Weg ins Ziel. sur
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Peiner Allgemeine Zeitung vom 11. Juli 2011
Tschüs, Kindergarten - bald geht's in die Schule Jungs und Mädchen feierten Abschied aus "Lummerland"
Konfetti im Haar und ein breites Grinsen im Gesicht: Die künftigen Grundschüler hatten gestern ihren letzten Tag im Kindergarten. Bei der Abschiedsparty ließen sie Ballons steigen.
HOHENHAMELN. Scheiden tut weh? Von wegen! Die Kindergartenkinder, die gestern "Klein Lummerland" verlassen haben, schienen sich riesig auf die Grundschule zu freuen. Während die Pädagogin Melanie Feller rührende Abschiedsworte sprach, hatten die Jungen und Mädchen ein breites Grinsen im Gesicht. Nach der kurzen Rede wurden sie mit Konfetti geduscht - und jeder durfte einen Luftballon in den Himmel steigen lassen. Auf Karten an den Ballons standen Bibelsprüche und die Adressen der Kinder. Wenn die zukünftigen Grundschüler irgendwann Post bekommen, können sie die Briefe vielleicht schon selbst lesen. Gestern Abend bekamen die Jungen und Mädchen übrigens noch ihr erstes Zeugnis - mit Noten in den Fächern Mut, Fantasie und Zuhören.
Den Abschied aus dem Kindergarten feiert jede Gruppe anders. Im evangelischen Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln gab es Ballons und Konfetti für die "Igel", die "Tigerenten" wurden dagegen in hohem Bogen aus der Tür geworfen. sur

Peiner Allgemeine Zeitung vom 19. Juli 2011
Der Kindergarten-Opa baut ein Piratenboot Siegfried Malzburg macht aus einem 40 Jahre alten Segelschiff ein ganz besonderes Spielzeug
Wie Käpt’n Hook über die sieben Weltmeere segeln – das können bald die Jungen und Mädchen im Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln. Siegfried Malzburg aus Harber baut für sie ein besonderes Spielzeug: ein Piratenschiff.

Handwerker und Kapitän (von links): Siegfried Malzburg will das Boot restaurieren, das der begeisterte Wassersportler Olaf Stechel bei einer Segelschule am Altwarmbüchener See organisiert hat. sur
HARBER. "Einen Mast und eine Piratenflagge kriegt das Boot auch noch – wenn es erst mal fertig ist!", sagt Siegfried Malzburg und lacht. Bis dahin ist nämlich noch viel zu tun: Das Segelboot ist etwa 40 Jahre alt und sieht entsprechend mitgenommen aus, überall blättert der Lack ab.
"Um es wieder segelfertig zu machen, wäre der Aufwand viel zu groß", sagt Olaf Stechel, der das Boot einer Segelschule am Altwarmbüchener See abgeschwatzt hat. Stechel segelt leidenschaftlich gern – genau wie seine fünfjährige Tochter, die ab August den Kindergarten in Hohenhameln besucht und dort möglichst bald mit dem neuen Piratenboot über den Sand schippern will.
Mit einem Tieflader ließ Detlef Schmalstieg, der Chef der Segelschule, das Boot nach Harber transportieren – es wiegt immerhin 200 Kilo. Jetzt liegt es auf dem Holzlagerplatz der Tischlerei Walkling und wartet auf schönes Wetter, damit Malzburg ihm einen neuen Anstrich verpassen kann. Der Innenausbau kommt nach den Ferien an die Reihe: Das Schiff bekommt einen Fußboden aus Holzplanken, und Malzburg will auch Sitzbänke und Tische einbauen.
Die Jungen und Mädchen in "Klein Lummerland" kennen Malzburg nur als ihren "Kindergarten-Opa". Wann immer dort ein Handwerker gebraucht wird, ist der gelernte Schmied sofort zur Stelle. Ehrenamtlich repariert er für die Kinder Spielzeug und Fahrräder oder baut Regale auf – "was eben so anfällt", sagt Malzburg.
Seine enge Verbindung zu "Klein Lummerland" ist kein Zufall: Malzburg hat zwölf Enkel, von denen elf den Kindergarten in Hohenhameln besucht haben. Seine beiden Urenkel sind jetzt drei Jahre alt: "Die sind auch bald an der Reihe", sagt Malzburg. sur

Wochenspiegel vom 25. August 2011
Ev. Kita Klein Lummerland: Kleine Indianer auf musikalischer Entdeckungsreise
Frau Bettina Geffert, Dipl.-Lehrlogopädin mit Praxis in Mehrum, hat in unserer Einrichtung über einige Jahre einen Zwei-Jahres-Kurs zur musikalischen Früherziehung angeboten. Inzwischen sind ihre Kinder jedoch so alt, dass sie in die Grundschule gehen, und sie möchte sich zukünftig dort engagieren.
Allerdings nicht, ohne zuvor für eine gute Nachfolge in "Klein Lummerland" zu sorgen.

Fortgeführt wird dieser Kurs durch unsere Mitarbeiterin Melanie Feller, die sich intensiv im musikalischen Bereich weitergebildet hat, unter anderem durch Teilnahme am "Musikgarten", einer speziellen Ausbildung, um mit Kindern im Elementarbereich musikalisch-rhythmisch arbeiten zu können. Frau Feller praktiziert eine ganzheitliche Pädagogik.
Neben ihrer musikalischen Kompetenz ist sie Heilpädagogin und Fachkraft für Spracherziehung, und Kinder können bei ihr mit allen Sinnen lernen.
Am 18. August startete in "Klein Lummerland" der erste Kurs unter ihrer Leitung. Um sich den Kleinen adäquat widmen zu können, ist die Teilnehmerzahl pro Gruppe auf 10 beschränkt. Das Projekt für Kinder ab 4 Jahren - jeweils 45 Minuten pro Woche - findet Donnerstag nachmittags im Turnraum statt. Bei Bedarf könnte an einem anderen Tag eine zusätzliche Gruppe eingerichtet werden. Als Entscheidungshilfe für Eltern und Kinder, an einem solchen Kurs teilzunehmen, gibt es Schnuppermöglichkeiten.
Warum macht Melanie Feller überhaupt ein solches Angebot zusätzlich zu ihrem normalen Job als Leiterin unserer integrativen Gruppe? Nun, die Arbeit mit Kindern bereitet ihr so viel Freude, dass es für sie gar keine Last ist. Und diese ansteckende Freude zeigt auch das beim ersten Treffen entstandene Foto. Dort kamen verschiedene Indianerstämme zu einem großen Sit-in zusammen. Jedes Kind zog zunächst aus dem Medizinbeutel einen klangmalerischen Namen und stellte sich den anderen damit vor: Bi-ber, Klap-per-schlan-ge, Was-ser-schild-krö-te... Bevor die kleinen Indianer ihr Fest feiern konnten, war jedoch eine Menge vorzubereiten. Sie schlichen durch den Wald, sammelten trockenes Holz, um damit ein Lagerfeuer aufzuschichten und es anzuzünden, rieben sich mit duftendem Öl ein, das ihre Medizinfrau mitgebracht hatte und lernten schließlich einen neuen Indianertanz, alles Aufgaben, die bei Bewegung, Singen und Ausprobieren von Instrumenten leicht von der Hand gingen. Zur Erinnerung malte jeder kleine Indianer zum Abschluss der Stunde ein Bild.
Deren Rest bekamen auch die Eltern mit, die ihre Sprösslinge wieder abholen wollten. Um nicht zu stören, linsten sie interessiert durch die Glasscheiben des Turnraums. Als sich die Tür öffnete, gab es viel zu erzählen. Wie war's denn? Schööön! - Man darf darauf gespannt sein, wohin die nächste musikalische Entdeckungsreise geht.
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PAZ vom 11. Oktober 2011
Eine Matsch-Wanne für die Krippenkinder Hohenhameln: Eltern haben das Kita-Gelände umgebaut / Klangspiel und Rodelberg geschaffen
Im Matsch spielen, einen Erdhügel hinunterrutschen und Metallrohre zum Klingen bringen - das können seit gestern die Krippen-Kinder in der Hohenhamelner Tagesstätte Klein Lummerland.
HOHENHAMELN. Eltern und Erzieher haben am Wochenende zu Schaufel und Schubkarre gegriffen, um das Außengelände der Krippe neu zu gestalten. Dort gibt es jetzt ein Matschloch, einen Rodelberg und Klanghölzer. Entstanden waren diese Ideen bei einem Elternabend - dort gründete sich eine Initiative, die das Material beschafft und das neue Spielzeug aufgebaut hat.
Die 14 Krippenkinder haben es gestern schon begeistert ausprobiert - dick eingepackt mit Gummistiefeln und Regenjacken. Das Matschloch sei richtig umlagert worden, sagt Erzieherin Andrea Bohlmann: "Kinder sind ja sowieso fasziniert von Wasser und Matsch."
Die Eltern haben am Wochenende eine Wanne im Garten eingegraben und mit Sand gefüllt, außerdem wurde eine Pumpe installiert, damit die Kinder selbst für Nachschub an frischem Wasser sorgen können, bis der Sand richtig schön matschig ist.

Füllten die neue Matsch-Wanne mit Sand: Eltern haben am Wochenende das Außengelände der Krippe umgestaltet. im
Auch ein Klangspiel wurde aufgebaut. Es besteht aus Röhren aus Metall, gegen die die Kinder einen Klöppel schlagen können. Jede Röhre klingt anders. "Zwischendrin ist auch ein Plastikrohr, damit die Kinder merken, dass das gar nicht klingt", erklärt Bohlmann.
Außerdem wurde ein Hügel aufgeschüttet: "Da können die Kinder mit dem Bobby-Car runtersausen und im Winter mit dem Schlitten", sagt Bohlmann. "Im Moment klettern sie dort rauf und staunen, wie hoch der Hügel geworden ist." Den Eltern ist er allerdings noch nicht hoch genug: Sie wollen den Bauhof bitten, noch ein bisschen mehr Erde zum Kindergarten zu fahren. sur

Wochenspiegel vom 3. November 2011
Ev. Kita Klein Lummerland: Wasserpumpe und Matschloch ziehen nicht nur Krippenkinder magisch an
Eltern, Kinder und Erzieherinnen des "Drachennestes" gestalteten dessen Außengelände neu. Das Konzept, wie ein sinnvoller Krippenspielplatz aussehen könnte, entstand auf einem Elternabend. Die Eltern entschieden sich dabei für Klangröhren, eine Schwengelpumpe mit Wasserlauf und Matschwanne sowie einen Rodelberg, den man auch mit Bobbycars hinuntersausen kann.

Den Anfang machte Familie Prinz und installierte ein riesiges Klangspiel im Pavillon. Es besteht aus Röhren, die wie Kirchenglocken tönen. Nur eine Röhre klingt nicht, weil sie aus Plastik ist - für die Kleinen immer wieder eine Überraschung.
Während sich die Väter zunächst mit viel Spaß an die Umsetzung der Wasserstelle machten, widmeten sich Mütter, Kinder und Erzieherinnen dem zugewachsenen "kleinen Wald" und schnitten Gänge und Höhlen hinein.
Anschließend transportierten alle gemeinsam die Erde, welche der Bauhof für den Rodelberg geliefert hatte, mit Schubkarren an die dafür vorgesehene Stelle.
Bei soviel Knochenarbeit braucht man natürlich auch die nötige Energiezufuhr. Deshalb kochte Irene Machens eine Suppe, die allen vortrefflich schmeckte.
Die Kleinen aus der Krippe haben ihr neugestaltetes Außengelände sofort begeistert angenommen und bekommen immer wieder Besuch durch Kindergartenkinder, die gern mal schnuppern möchten. Was kann man nicht alles ausprobieren!
Wie verhalten sich Wasser, Sand oder Erde, wenn sie aus einem Behältnis geschüttet werden? Welche Kraft hat doch Wasser, wenn es aus der Schwengelpumpe schießt und Blätter, Äste und Sand wegspült! Und nicht zuletzt: Mit einem Matschloch kann man überhaupt ganz tolle Sachen anfangen!
Herzlichen Dank an die Familien Bode, Prinz, Rychlowski/Schulz und Schrader für die Sachspenden und allen anderen Eltern für ihre tatkräftige Hilfe.
Das neugestaltete Krippengelände ist für uns schon jetzt nicht mehr wegzudenken!
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