einblick vom März/April/Mai 2010
Abschied vom Kindergarten: Telse Arlts geht in den Ruhestand
Nach fast 37 Jahren Tätigkeit im Hohenhamelner Kindergarten geht Telse Arlts Ende April in den verdienten Ruhestand.
Viele Kinder begleitete sie in dieser Zeit auf ihrem Weg ins Leben. "Für mich standen immer die Kinder im Mittelpunkt", resümiert die gebürtige Rendsburgerin ihre Berufsjahre in Hohenhameln. "Jedes Kind mit den eigenen Stärken und Schwächen so anzunehmen, wie es ist, das war mir immer wichtig", sagt die gelernte Erzieherin, die in den ersten Jahren in Hohenhameln im Kinderheim arbeitete: von 1968 bis 1973.
Dank ihres Ehemannes Ulrich, den sie hier kennenlernte und heiratete, wurde die Schleswig-Holsteinerin in Hohenhameln heimisch. Langeweile im Ruhestand wird Telse Arlts nicht haben. "Ich freue sich schon auf die eine oder andere kleine Reise mit meinem Mann", sagt sie, "jetzt haben wir die Zeit dazu. Außerdem handarbeite ich gern: Stricken, Häkeln, Basteln."
Die Kirchengemeinde dankt Telse Arlts für alle geleistete Arbeit in den langen Jahren im Kindergarten ganz herzlich und wünscht ihr für den Ruhestand Gottes Segen!
H. Schweda

Wochenspiegel vom 18. März 2010
Kindergärten und Schule begeben sich auf eine "Reise ins Zahlenland" Kindergärten in Hohenhameln und Clauen stellen ihren Eltern gemeinsam mit der Grundschule Clauen das Modellprojekt "Brückenjahr" vor
Seit dem Sommer 2009 arbeiten die Kindertagesstätte "Klein Lummerland" in Hohenhameln und der AWO-Kindergarten "Klein Panama" in Clauen sehr eng mit der Grundschule in Clauen zusammen – in dem sogenannten "Modellprojekt Brückenjahr". Dieses Projekt vom Niedersächsischen Kultusministerium soll die Zusammenarbeit von Tageseinrichtungen für Kinder intensivieren und den Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtern.
Um den Eltern der zukünftigen Erstklässler einen Einblick über diese schulvorbereitende Arbeit zu vermitteln, haben Elternabende in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen stattgefunden, an denen auch immer eine Lehrkraft aus der Grundschule Clauen teilgenommen hat.

In der Vergangenheit bestand bereits eine gute Zusammenarbeit der Einrichtungen: es gab gegenseitige Einladungen zu Theateraufführungen oder Festen, die zukünftigen Schulkinder wurden zum "Schnupperunterricht" eingeladen und es fanden regelmäßig Gespräche zwischen ErzieherInnen und Grundschullehrkräften statt. Und auf dieser Basis kann nun mithilfe des Modellprojektes weiter aufgebaut werden, um noch mehr Möglichkeiten der Verzahnung zu schaffen. Seit Beginn des Projektes, das sich über den Zeitraum von zwei Jahren erstreckt, haben bereits einige Treffen stattgefunden, bei denen sich die Beteiligten schnell auf erste Inhalte geeinigt haben: nach den Osterferien startet in wöchentlich stattfindenden Begegnungen eine "Reise ins Zahlenland". Dabei geht es um mathematische Frühförderung, was aber nicht bedeutet, dass Inhalte der Schulmathematik in den Kindergarten verlagert werden sollen. Vielmehr ist damit gemeint, dass die Kinder für Muster und Strukturen in unserer Umwelt sensibilisiert werden sollen, denn wieder erkennbare Ordnungen und Strukturen sind die Grundlage der Mathematik. Und da die kindgemäße Lernform nun einmal das Spielen ist, werden beispielsweise Gegenstände nach unterschiedlichen Eigenschaften sortiert, verglichen oder geordnet, Muster gebildet oder nachgebaut, Rhythmusspiele gespielt oder ein bestimmter Takt geklatscht.
Mit dieser "Reise ins Zahlenland" begeben sich nicht nur die Kinder in ein Abenteuer, auch die verantwortliche Lehrerin der Grundschule Clauen und die jeweiligen Erzieherinnen aus den Kindertageseinrichtungen starten auf eine "Reise ins Neuland", denn in dieser Form ist die Zusammenarbeit neu. Aber alle Beteiligten sind guter Dinge und schauen diesem praktischen Teil des "Modellprojekt Brückenjahres" mit Spannung und großer Vorfreude entgegen.

Info auf der Seite "Aktuelles" vom 28. April 2010
"Jims Knöpfe": Sternchen als Belohnung
Unser Elternchor übt und singt seit Ende 2005, zuerst als Ad-hoc-Chor, seit September 2006 regelmäßig und unter einem eigenen Namen: "Jims Knöpfe"! Das gemeinsame Singen macht viel Spaß, aber manchmal fließt beim Einstudieren schwierigerer Stücke (Repertoire ») doch Schweiß.
Deshalb haben die "Knöpfe" ein Belohnungssystem. Eine Stimmgruppe oder einzelne SängerInnen für ihre Stimmgruppe erhalten bei besonderen Leistungen "Sternchen". Die erste Stufe sind "goldene Sternchen". Für fünf "Sternchen" gibt es einen "roten Stern" und für fünf "Sterne" ein "rot-goldenes Doppelherz". Bei fünf "Doppelherzen", die immerhin 125 "Sternchen" repräsentieren, gibt der Leadsänger Champagner aus! Gestern am Übungsabend war es erstmals soweit. Die Sopranistinnen nahmen stolz die Glückwünsche und den Applaus ihrer MitsängerInnen entgegen. Der Champagner hat den späteren Abend nicht überlebt, doch an ihre tolle Leistung erinnert die Damen fortan eine Urkunde: "Love You"!

Doppelspitze 05/2010
Hohenhamelner Tennis-Club: Tennis in der Kita
Die Tenniskinder im Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln beweisen, dass der Bericht im März, "immer mehr Kinder bewegen sich immer weniger", hier nicht zutrifft. Unter der fachlichen Leitung von Monika Thiele erfreuen sich mit viel Begeisterung jeden Montag und Dienstag die Kinder der Gruppe[n] Igel, Hasen und Sonnenkäfer beim entwicklungsgerechten Einstieg in die Sportart mit der gelben Filzkugel.


Info auf der Seite "Aktuelles" vom 6. Juni 2010
www.ev-kita-hohenhameln.de hat Geburtstag.
Seit vier Jahren sind wir online und freuen uns sehr über die nachhaltige Akzeptanz. Einige statistische Daten verdeutlichen die Entwicklung:
| Website |
06.06.2006 |
06.06.2008 |
06.06.2009 |
06.06.2010 |
| Seiten |
57 |
98
(ohne Webalbum) |
106
(ohne Webalbum) |
114
(ohne Webalbum) |
| Größe |
31 MB |
129 MB |
232 MB |
265 MB |
Beim Start unserer Website protokollierten wir für Juni 2006 537 Besucher (wiederkehrende Benutzer nicht mitgezählt), im Dezember 2006 waren es schon 1.624 Gäste. Den Rekord für 2008 hält der November mit 5.128, den für 2009 der November mit 3.992 Gästen. Im laufenden Kalenderjahr zählten wir im Mai sogar die insgesamt meisten Monatsbesucher, nämlich 5.451.
| Besucher |
2008 |
2009 |
2010 (bis 06.06.) |
| insgesamt |
47.901 |
38.967 |
20.471 |
| pro Tag |
130,96 |
106,80 |
136,04 |
In den ersten vier Jahren der Website kamen 150.403 Besucher zu uns.
Und das sind die fünf am häufigsten aufgerufenen Seiten:
2008 |
2009 |
2010 (bis 06.06.) |
|
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|
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und nehmen Anregungen zu unserer Webpräsenz gern entgegen.

Wochenspiegel vom 10. Juni 2010
Eine Brücke vom Kindergarten zur Schule
In der Grundschule Clauen fand in den vergangenen Wochen ein Projekt zur mathematischen Frühförderung im Rahmen des Modellprojektes Brückenjahr statt. Die künftigen Schulanfänger der Grundschule Clauen, vornehmlich aus den am Modellprojekt beteiligten Kindergärten "Klein Panama" in Clauen und "Klein Lummerland" in Hohenhameln, besuchten an insgesamt sieben Tagen die Grundschule, um dort bereits einmal in den Schulalltag "hineinzuschnuppern". Zunächst beschäftigten sich die Schulanfänger unter Anleitung von Frau Kaevel aus dem Kindergarten Clauen mit dem Bereich "Farben und Formen". Die Formen Kreis, Quadrat, Rechteck und Dreieck mussten unterschieden und farbig gekennzeichnet werden.
Im zweiten Teil folgten unter Anleitung von Frau Ratajczak aus dem Kindergarten Hohenhameln "Zahlenhäuser". Die Zahlen von 1 bis 10 wurden geordnet und Zahlbildern zugeordnet.
Zum Abschluss bearbeiteten die Schulanfänger ein Portfolio (ihr "erstes Schulbuch") zu den bereits behandelten Themen bei Frau Reddingius aus der Grundschule Clauen.
Am letzten Tag lernten die Schulanfänger ihre zukünftigen Mitschüler der Eingangsstufe kennen und bastelten gemeinsam "Einstern", eine Figur aus dem Mathematikbuch der 1. und 2. Klasse.
Für alle Beteiligten war das Projekt eine schöne Erfahrung und eine gelungene "Brücke" als Übergang vom Kindergarten zur Grundschule.


Wochenspiegel vom 1. Juli 2010
Ev. Kindertagesstätte "Klein Lummerland": Erni und Bert führen durch ein Blumenmeer

Unsere Ganztagsgruppe, die "Hasen", haben sich in einem Projekt mit heimischen Pflanzen beschäftigt. Zum Abschluss besuchten sie die Gärtnerei Kramer und trafen dort Erni und Bert aus der Sesamstraße sowie Martina und Carola. Zunächst gab es ein zünftiges Frühstück. Das schmeckte bei schönem Sonnenschein und umgeben von vielen, vielen Pflanzen besonders gut. Die "Hasen" bedankten sich mit einem Lied und dem Fingerspiel "Ich hab ein kleines Gartenbeet". Jonas überreichte Frau Kramer eine selbst gebastelte Karte. Anschließend führten Erni und Bert durch die Gärtnerei.
Was war dort nicht alles zu bestaunen! Vermutlich werden zwei Dinge am längsten in Erinnerung bleiben. Im Erdbeerhaus durften die "Hasen" selbst Erdbeeren pflücken und so viele davon essen, wie sie wollten. Abschließend topfte jedes Kind für sich drei kleine Samenkörner ein, um daheim beobachten zu können, wie Kapuzinerkresse aufgeht und wächst.
Der Gartenbaubetrieb Kramer siedelte 1960 aus Bierbergen nach Clauen über. Der Anfang war nicht leicht. Die ersten Kunden stapften in Gummistiefeln über den Acker, um ins Gewächshaus zu kommen, das gleichzeitig als Verkaufsstelle diente. Inzwischen sind auf 6 Morgen Land eine Vielzahl unterschiedlicher Gewächshäuser entstanden. Die Gärtnerei züchtet selbst und kauft von Bekannten hinzu.
Die Seniorchefin über ihre Firma: "Das ist ein Beruf, den muss man leben." Wir finden: Die Gärtnerei Kramer ist aus Clauen nicht mehr wegzudenken. Nicht nur deshalb, weil wir jedes Jahr dort zu Besuch sein dürfen und uns immer wieder darauf freuen. Viel wichtiger war der Betrieb für die inzwischen 27 FloristInnen und GärtnerInnen, welche im Laufe der Jahre dort ausgebildet worden sind. Auch alle derzeitigen 7 MitarbeiterInnen kommen aus dem eigenen Betrieb.

PAZ vom 2. Juli 2010
Limbo tanzen wie ein Frosch mit Flossen Kindergarten Hohenhameln organisiert Spaß-Olympiade
Die zukünftigen Schulkinder vom Hohenhamelner Kindergarten sind am Mittwoch bei der "Lummerland-Olympiade" angetreten.
Mit Flossen und Taucherbrille läuft Dominik um die Kegel herum.
(sur) |
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HOHENHAMELN. Eltern mussten draußen bleiben: "Heute ist der einzige Tag, wo sie nachmittags nicht in die Einrichtung dürfen", sagt Martina Orwat, die den evangelischen Kindergarten "Klein Lummerland" leitet.
Im Gebäude und im Garten hatten die Erzieherinnen viele Spiele vorbereitet. Mit einem Dreirad fuhren die Kinder über eine Rampe, und mit einem Tennisball versuchten sie, so viele Blechdosen wie möglich auf einmal umzuwerfen. Bei der Garten-Rallye mussten die Kinder verschiedene Dinge suchen: Etwas hartes, etwas braunes, etwas rundes und etwas grünes.
Mit Schwimmflossen und Taucherbrille bekleidet sollten sie im Slalom um Kegel herum laufen und anschließend auch noch Limbo tanzen — gar nicht so einfach, denn mit den riesigen Flossen bewegten sich die Jungen und Mädchen ein wenig wie Frösche.
"Wir sind ja ein Sport- und Bewegungskindergarten", sagt Orwat. Der Kindergarten arbeite beispielsweise mit dem Hohenhamelner Tennisverein zusammen sowie mit dem Reitverein, dem Ponyhof und der Kreismusikschule. "Und deshalb machen wir zum Abschluss auch eine Olympiade", sagt Orwat. Die etwa 40 zukünftigen Schulkinder traten gegeneinander an, und zum Schluss gab es für alle eine Medaille. sur
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