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Archiv 2008

 

Inhaltsverzeichnis
Monat
Titel
 Jan.
Jedes Herz ein Einzelstück
Feb.
Bären-Abenteuer im Bücherparadies
Hundebaby Paula erorbert die Kinderherzen
Eltern erzählen Märchen oder lesen Geschichten vor ...
Spielzeug aus "Lummerland" für Rumänien
Studientag "Musik und Sprache - mit viel Freude lernen"
März
Bausteine, mit denen große Leute am liebsten selber spielten
Häschen-Parade in Lummerland
April
Kulturverein verschenkt Klavier
Musik, Bewegung und Kunst
Basar März 2008
Ein Winkel für alle Fälle
Mai
"Tigerenten" zu Besuch bei der Polizei
Juni
www.ev-kita-hohenhameln.de hat Geburtstag
Juli
Kinder wollen helfen
Freie Fahrt mit den Junggesellen
"Der Falke, der Falke, das ist ein Fan von Schalke"
Einladung ins Vogelparadies
Die ersten kleinen "Drachen" verlassen ihr warmes, kuscheliges Nest
Okt.
Haustiere sind nicht nur zum Kuscheln da
Nov.
Sonnen-Strom auf "Klein Lummerland"
Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hohenhamelner Kindergartens "Klein Lummerland" in Betrieb genommen
Alles andere als "null Bock" (PAZ)
Alles andere als "Null Bock" (Wochenspiegel)
Eltern: Verstärkung für "kleine Drachen"
 Dez.
"Das Land in die Pflicht nehmen!"
In der Weihnachtsbäckerei ...
"Bärenstark!"


PAZ vom 17. Januar 2008


Marmorieren mit Maiken Scherzer

Gemeinsam mit Maiken Scherzer (2. von rechts) aus Stedum gestalteten gestern die Kinder der integrativen Kindergartengruppe in Hohenhameln Eltern-Herzen: Aufmerksam beobachteten sie, wie die immer neuen Muster entstanden. (Christian Bierwagen)

Jedes Herz ein Einzelstück
Hohenhameln: Integrative Kindergartengruppe ohne Ausgrenzung / Marmorierte Eltern-Herzen

Besuch ist besonders für Kinder eine schöne Sache, noch schöner wird sie, wenn der Gast etwas mitbringt: Die 18 Jungen und Mädchen der integrativen Gruppe des evangelischen Kindergartens "Klein Lummerland" in Hohenhameln wurden gestern nicht enttäuscht. Maiken Scherzer aus Stedum marmorierte mit ihnen Herzen - Elternherzen.

VON MICHAEL SCHRÖDER

Hohenhameln. "Eltern, die ihre Kinder in eine integrative Gruppe im Kindergarten geben, beweisen viel Herz", sagt Kindergartenleiterin Martina Orwat. "Jetzt bekommen sie ein buntes Herz zurück." Als Dankeschön und Liebesbeweis ihrer Kinder, als Anerkennung für Weitsicht und soziales Engagement vom Kindergarten.

"In der integrativen Gruppe gibt es keine Ausgrenzung von Jungen und Mädchen mit wie auch immer beschaffenen Einschränkungen, Kinder trainieren soziales Verhalten", sagt Orwat. Die Gruppe besteht aus 18 Kindern, mit einer Ausnahmegenehmigung dürfen in Hohenhameln davon fünf "eine Behinderung haben oder von Behinderung bedroht sein", erklärt die Leiterin. In anderen Einrichtungen dürfen es nach dem Verteilerschlüssel nur vier sein.

Die Leitung der integrativen Gruppe hat Marita Semper, Anna Dobras ist als Erzieherin und Melanie Feller als Heilpädagogin dabei. "Viele sagen: '18 Kinder und drei Betreuerinnen — so gut möchten wir es auch haben'", hat Orwat schon oft gehört. "Aber wir brauchen diese Mitarbeiterinnen, um unserem Anspruch gerecht zu werden." Drei bis sechs Jahre sind die Kinder in der Gruppe alt, sie spielen gemeinsam, entwickeln sich, lernen voneinander. Grundsätzlich entscheiden die Eltern, ob sie ihr Kind in die integrative Gruppe geben oder nicht. "Wer in einer 25-köpfigen Gruppe nicht zurecht kommt, Wahrnehmungsstörungen oder andere, ernste Auffälligkeiten zeigt, wird hier besonders betreut und gefördert", sagt Orwat. Es gibt Kinder, die können ihre Kraft noch nicht dosieren, zeigen motorische Unruhe und interpretieren Gesehenes und Gehörtes anders als andere Kinder. Ihnen wird mit größter Aufmerksamkeit begegnet, ohne die Kleinen ohne Behinderung zu vernachlässigen. "Wir haben schon häufig gehört: 'Er kann das, aber er will nicht'", sagt Orwat, "aber das lassen wir nicht gelten. Grundsätzlich will jedes Kind etwas leisten."

Bei der Förderung der kleinen Jungen und Mädchen sind die Kindergartenmitarbeiter aber auf die Hilfe der Eltern angewiesen: "Wir wollen positiv einwirken, zwingen können wir niemanden." Erzieher und Pädagogen müssen sich ständig weiterbilden: "75 Prozent der Kosten dafür bekommen wir vom Kirchenkreis Peine", sagt die Leiterin, "den Rest bewilligt uns der Kirchenvorstand in Hohenhameln, dort finden wir immer ein offenes Ohr und ganz viel Entgegenkommen."

Dabei war der Anfang vor knapp eineinhalb Jahren nicht gerade leicht: "Die integrative Gruppe brauchte Zeit, aber jetzt möchten wir sie nicht mehr missen." Die Eltern-Herzen sind fertig: Bunt schimmern sie, jedes Herz ein Einzelstück. "Wie unsere Kinder", sagt Orwat, "auch sie sind einzigartig."


PAZ vom 9. Februar 2008


Bären-Abenteuer im Bücherparadies
Hohenhameln: Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten "Klein Lummerland" besuchen Kreisbücherei regelmäßig

Hohenhameln (gs). Schnell angezogen und aufgestellt, denn es steht ein wichtiger Spaziergang für die Jungen und Mädchen der "Bärengruppe" des evangelischen Kindergartens "Klein Lummerland" in Hohenhameln auf dem Tagesplan. Sie besuchen die Kreisbücherei im Schulzentrum. Lesen können sie noch nicht, aber Bücher aussuchen schon - die Kinder wissen dabei auch genau, was sie wollen.

So klappt der Büchereibesuch auch wie am Schnürchen: Leise sein, Jacke aus, anstellen und rein gehen - die Kinder wissen, wie es funktioniert. Die Tische mit den Bilderbüchern werden fast lautlos gestürmt und dann sind die Kleinen fix in ihrer eigenen Welt. Bücher mit Tieren sind der Renner, aber auch Geschichten von Polizei, Feuerwehr oder Zauberwesen werden gern ausgeliehen.

"Eigentlich darf sich jedes Kind ein Buch zum Mitnehmen aussuchen. Aber oft gestatten wir auch mal ein zweites", erzählt Erzieherin Christa Halemeyer schmunzelnd. Auch Maren, Praktikantin von der Birkenhofschule Hannover, findet die Büchereibesuche toll. Sie schaut den Kindern beim Aussuchen über die Schulter, hilft bei der Auswahl und trägt dann die Leseschätzchen wieder mit zurück in den Kindergarten.

Die Kinder der Bärengruppe aus
"Klein Lummerland" stöbern gern in der Kreisbücherei - auch wenn sie noch gar nicht lesen können.

Bären-Abenteuer im Bücherparadies

Bei Projekte in der Gruppe suchen die Kinder und Erzieherinnen gezielt nach Büchern zum jeweiligen Thema. Ole (5) blättert ganz interessiert in einem Buch mit Trollen. Auch wenn er "total auf Fußball" steht und eigentlich auch am liebsten Fußballbücher vorgelesen bekommt, wird er dieses Kinderbuch heute mitnehmen. Sein Freund Julius dagegen mag am liebsten Tierbücher und hat sich für "Mama Muh" entschieden. "Zeig mal", bittet ihn Anna (6) und kommt herüber. Sie hat zwei Bücher in der Hand und weiß noch nicht so recht, welches sie ausleihen möchte.

Jeweils bis zu einer Stunde dauert der Besuch in der Hohenhamelner Bücherei, erzählen die Erzieherinnen. Damit es immer gerecht zugeht, werde genau aufgeschrieben, wer in dem Monat schon mit war und wer noch gehen darf. Die Gruppe der "Bücherausleiher" ist immer auf zehn Kinder beschränkt. So sei die Übersicht größer. Die Kinder haben nicht nur Spaß, sondern lernen ganz "nebenbei" grundlegende Dinge im Umgang mit Büchern.

Auch beim täglichen Vorlesen in der Gruppe haben die Erzieherinnen große Fortschritte erlebt: Alle hören zu, es ist "mucksmäuschenstill" und anschließend können viele etwas dazu erzählen. Bücher sind bei den "Bären" seit den regelmäßigen Besuchen in der Bücherei sehr wichtig geworden und gehören jetzt einfach dazu. Viele Kinder gehen nun auch mit ihren Eltern regelmäßig in die Bibliothek.

Das Projekt "Leseförderung" läuft bereits seit 2005. Die sehr guten Erfahrungen haben nun auch andere Gruppen des Kindergartens angeregt, die Bücherei zu besuchen. Dort freuen sich die Mitarbeiter immer über die kleinen Besucher, die im Gegensatz zu vielen größeren Lesern ganz genau wissen, was wichtig ist: Still sein und vorsichtig mit den Büchern umgehen.
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PAZ vom 15. Februar 2008 (Teil 2 »)


Hundebaby Paula erobert die Kinderherzen
Hohenhameln: Rettungshunde besuchen die Jungen und Mädchen in "Klein Lummerland"

Hohenhameln (gs). Große Aufregung in "Klein Lummerland": Die Rettungshunde vom Deutschen Roten Kreuz aus Hildesheim waren bei den Kindergartenkinder zu Besuch. Möglich gemacht hatte dies die gute Verbindung der Erzieherinnen zu Karin Seiffge, der Ausbildungsbeauftragten des DRK. In dieser Funktion bot sie in Hohenhameln Fortbildungen für die Erzieherinnen zum Thema "erste Hilfe am Kind". Bei einer dieser Veranstaltungen hatte die patente Frau den Kindern versprochen, mit einem Rettungshund wiederzukommen.

Der Vorraum des Kindergartens wurde von den Kindern wie ein Veranstaltungssaal hergerichtet - Bänke aufgestellt, Matten ausgelegt, alles Störende beiseite geräumt, jeder sollte gut sehen können. Als dann endlich das Auto vorfuhr, gab es kein Halten mehr. Erst drückten sich die Kinder die Nasen an der Türscheibe platt und öffneten dann respektvoll eine kleine Durchgangsgasse für Hundeführer Johannes Dreier und seine Boxerhündin Tina. Aber da kam noch jemand: Erste-Hilfe-Fachfrau Seiffge führte noch einen Nachwuchsrettungshund an der Leine mit sich.

Paula ist noch ein Hundebaby und soll von Tina schon erste Grundbegriffe lernen, deshalb durfte sie mit. Auf einmal wollten alle vorne stehen, die Hunde streicheln und ganz viel auf einmal wissen. Die Erzieherinnen hatten ein bisschen Mühe, alles zu ordnen. Die Hunde zog es erst einmal Richtung Küche, was Dreier und Seiffge schmunzeln ließ.

Plötzlich war es still und die Kinder hörten Seiffge und Dreier ganz genau zu, als diese von der Arbeit der Rettungshunde erzählten. Da bei ließen sie jedoch keinen Blick von den beiden drolligen Tierchen. "Hach", seufzten dann auch schon bald die Ersten: "So einen möchte ich auch."

"So einen möchte ich auch":
Die Kindergartenkinder streicheln Tina.
gs
Rettungshund

Die Fragen zu den Hunden kamen wie aus der Pistole geschossen: Wo wohnen die Hunde? Ist Tina Paulas Mutter? Was muss ein Rettungshund können? Hat Tina schon einmal jemanden gerettet? - Dreier konnte gar nicht schnell genug antworten. Geduldig berichtete er aus dem spannenden Alltag eines Rettungshundes. Tina, die zwischen zehn und zwölf Einsätze pro Jahr hat, bewies unterdessen, dass sie mit vielen Menschen umzugehen weiß und sehr abgeklärt ist. Rückten die Kinder ihr zu nah, ließ sie entweder ein tiefes Wuff hören und verschaffte sich damit augenblicklich Respekt oder sie rutschte einfach ein Stückchen zur Seite.
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Wochenspiegel vom 21. Februar 2008


Ev. Kita Klein Lummerland:
Eltern erzählen Märchen oder lesen Geschichten vor - und ihre kleinen Zuhörer sind begeistert

Geschichten erzählenSprachförderung im Kindergarten ist wichtig. Wir verwenden z. B. in der Vorschularbeit das "Würzburger Trainingsprogramm", um mit Lauschspielen, Reimen und weiterführenden Übungen auf den Erwerb der Schriftsprache vorzubereiten. Aber Sprachförderung beginnt schon viel früher und kann ganz unkompliziert sein. Denn ein Medium veraltet offensichtlich nie: Das Märchen!

Unsere "Tigerenten" singen das Lied "Hänsel und Gretel". Plötzlich taucht die Frage auf: "Wie ist das im richtigen Märchen? Wird Hänsel da auch eingesperrt?" Die Kinder sollen die Antwort selbst finden. Petra Fette liest ihnen das Märchen vor und lässt sie Lied und Märchen vergleichen. Dann möchte sie wissen: "Kennt ihr noch mehr Märchen?" Folgende Hitliste kommt zustande: Frau Holle, Die sieben Geißlein, Dornröschen, Schneewittchen...

Spontan wird ein Projekt geboren: Eltern besuchen die Gruppe, um dort Geschichten und Märchen vorzulesen oder zu erzählen. Der Ort: eine gemütliche Sitzecke im Gruppenraum. Das Konzept: Wer zuhören möchte, setzt sich dazu. Wer dagegen lieber spielen möchte, darf weiter spielen.

Vor der Gruppentür hängt eine Liste. Bislang haben sich 8 Erwachsene für das Projekt eingetragen. Den Anfang macht Claudia Mainz am 31. Januar. Nach drei vorgelesenen Geschichten rufen die Kinder: "Noch eine!"

Emins Großmutter, Frau Zander, ist am 6. Februar an der Reihe. Schon vor vielen Jahren hat sie ihren jüngeren Geschwistern Märchen erzählt und später ihren eigenen Kindern. Bei neun Enkelkindern ist sie bis heute nicht aus der Übung gekommen.

Frau Zander liest Märchen nicht vor, sondern erzählt sie. Mehr noch: Sie erfindet Geschichten, während sie erzählt, und Märchen und Geschichten gewinnen durch die Mitarbeit der Kinder eine eigene Gestalt: "Wenn ich ein Märchen selbst erzähle, kann ich auf Einwürfe und Fragen reagieren; meine Mimik und Gestik spielt für die Kinder eine große Rolle, sie können ganz anders dabei sein." Ihr größter Fan ist ihr Enkel Emin: "Omas Märchen sind am spannendsten, und wenn ich was sage, erzählt sie auch davon."

Geschichten kann man in der Gruppe auf ganz unterschiedliche Weise erzählen, etwa als Kaspertheater oder mit Fingerpuppen, Leporello und Daumenkino. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch inzwischen lassen sich die Kinder Märchen und Geschichten nicht bloß erzählen, sondern "schreiben" selbst Bücher und erzählen sich gegenseitig Geschichten.

Wie das Projekt wohl weitergeht?
Unsere "Tigerenten" sind jedenfalls davon begeistert und freuen sich auf die anderen Eltern, die noch zu ihnen kommen werden.
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PAZ vom 22. Februar 2008 (Teil 1 »)


Spielzeug aus "Lummerland" für Rumänien
Hohenhamelner Kinderhilfe

Hohenhameln (gs). Bepackt mit großen Tüten, Taschen und Kartons und mit einem sehr glücklichen Gesicht verließ Karin Seiffge den Kindergarten "Klein Lummerland" Hohenhameln. Die Leiterin des Auslandsarbeitskreises des Deutschen Roten Kreuzes Hildesheim hatte die Kinder besucht und ihnen dabei von ihrer Arbeit in Rumänien erzählt. Auch Fotos hatte sie mitgebracht.

Vorher hatten die Erzieherinnen in den einzelnen Gruppen das Thema besprochen. Trotzdem konnten sich viele Mädchen und Jungen nicht so ganz vorstellen, "ohne Spielzeug, ohne schöne Kleidung und mit nur ganz wenig Essen" auszukommen. "Eine Tafel Schokolade ist dort ein ganz großer Schatz", erzählte Seiffge den Kindern und erntete ungläubige Blicke.

Auf Fotos hatte sie dokumentiert, wie es in Satu Mare im Norden Rumäniens nach dem großen Hochwasser aussah. Ein matschiger Platz mit ein paar bunten Tüchern diente den dortigen Kindern beispielsweise als Spielplatz. Trotzdem seien die Kinder fröhlich, berichtete Seiffge. Bereitwillig hatten die Hohenhamelner Kinder zu Hause nicht mehr benötigte Kleidung, Spielzeug und Kuscheltiere zusammengepackt, um sie an die Kinder in Rumänien zu spenden. Seiffge, die seit vielen Jahren dorthin fährt und die Spenden verteilt, versprach, sie in gute Hände zu geben. Sie bedankte sich bei den Kindern und Erzieherinnen für die überaus große Bereitschaft zu helfen.
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Info auf der Seite "Aktuelles" vom 23. Februar 2008


Studientag "Musik und Sprache - mit viel Freude lernen"

TeamDurch unseren Studientag am 18. Februar mit dem Thema "Musik und Sprache - mit viel Freude lernen" führte uns als Referentin Bettina Geffert, Dipl. Lehr- und Forschungs-Logopädin mit Praxis´in Mehrum und Lehrtätigkeit u. a. in Rostock.

Der erste Teil widmete sich praktischer Arbeit und dem Singen mit Kindern. Wir erarbeiteten Stundenbilder für Stuhlkreis oder Kleingruppe. Im zweiten Teil stand die Theorie im Vordergrund. Es ging um Sprachentwicklung, phonologische Bewusstheit, Lese-Rechtschreib-Schwäche und Förderungsmöglichkeiten durch Musik. Abschließend beschäftigten wir uns mit weiterführender Literatur sowie Elternfragen.

Ein Beispiel aus dem reichhaltigen Lernangebot: Singen ist für die Sprachentwicklung sehr wichtig. Ob die Erzieherin immer den richtigen Ton trifft, ist nicht einmal so entscheidend. Auf den Rhythmus kommt es an. Rhythmus und Melodie bilden eine Art Kodierungsgerüst, das exakte Wiederholung möglich macht. Hier haben moderne Songs häufig aufgrund ihres Schwierigkeitsgrades als Medium der Elementarpädagogik Defizite. Alte Lieder wie z. B. "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" können Kinder viel leichter lernen und behalten.

Alle TeilnehmerInnen waren vom Verlauf des Studientages begeistert und sagen B. Geffert für ihre kompetente und motivierende Begleitung an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.
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Wochenspiegel vom 6. März 2008


Ev. Kita Hohenhameln "Klein Lummerland":
Bausteine, mit denen große Leute am liebsten selber spielten

Die Kreissparkasse Peine unterstützt aus einem Fonds soziale Projekte. Im Dezember 2007 hatten wir für von unserer integrativen Gruppe benötigtes spezielles Spielmaterial einen Antrag auf Kostenübernahme gestellt, am 15. Februar kam Filialleiter Michael Zacharias zu den "Igeln" und brachte ihnen eine große Kiste mit. "Den kenn' ich, das ist der Mann von der Sparkasse", klang es durch den Gruppenraum. Man sieht, die "Igel" wissen Bescheid. Schließlich schmücken sie jedes Jahr in der Hohenhamelner Filiale den Weihnachtsbaum.

Die große Kiste enthält "Kidditech", stabile Bausteine ohne Kanten und viele Schrauben und Räder. Die größten Bausteine sind ca. 30 cm lang. Daraus kann man Autos, Flugzeuge, Puppenstuben und vieles mehr bauen und sich dann sogar selbst drauf- bzw. hineinsetzen. Es ist anspruchsvolles Material und fördert Fantasie und Fingerfertigkeit. Man kann nach Bauplan vorgehen oder eigene Vorstellungen umsetzen.

Die Kinder brauchten einige Zeit, um sich mit dem neuen Material vertraut zu machen. Es ist etwas für die "Großen". Die jüngeren Kinder bauen eher mit "Duplo", weil das einfacher geht.

Michael Zacharias überbringt
für die Kreissparkasse
eine Spielzeugspende "Kidditech"
und probiert gleich selbst mit aus
Spielzeugspende der Kreissparkasse

Sowohl Jungen als auch Mädchen werkeln gern mit den Bausteinen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen befragt.

Die Antwort der Jungen fiel kurz aus: "Da kann man alles mit bauen." Das war wohl gemeint im Sinne von "Stör uns nicht, lass uns lieber in Ruhe damit bauen, statt darüber zu reden!" Jungen bauen am liebsten Dinos, Autos und Trecker.

Was gefällt den Mädchen an "Kidditech"? Einige Antworten in Auswahl: "Ich finde die Steine toll, weil sie bunte Farben haben." "Ich finde das ganz toll, weil Schrauben drin sind, die man drehen kann und die silbern sind." Jana urteilt: "Damit kann man richtige Antennen bauen, und ein Schraubenzieher ist auch dabei." Manche Endprodukte sehen zur Zeit auch sehr technisch-utopisch aus - als habe man eine Siedlung auf fernem Himmelskörper vor sich.

Gruppenleiterin Marita Semper ist glücklich über das vielseitige Material und bedankt sich sehr herzlich für die großzügige Spende.
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PAZ vom 14. März 2008


Minimusical "Vincent van Hopp"

Die "Kleinsten" im Hohenhamelner Kindergarten "Klein Lummerland" hatten beim Mini-Musical ihren ganz großen Auftritt. Aufmerksam sahen Kinder und Eltern zu, was die Jungen und Mädchen aus der "Drachennest"-...[Krippengruppe] auf die Bühne brachten. (Isabell Massel)

Häschen-Parade im Lummerland

Minimusical "Vincent van Hopp"Krippengruppe "Drachennest" führt Mini-Musical "Vincent van Hopp" auf: Eltern und Großeltern begeistert.

VON GRIT STORZ

Hohenhameln. In "Klein Lummerland" sind die Häschen los: Die Krippengruppe "Drachennest" zeigt vor Eltern und Großeltern das Osterhasenmusical "Vincent van Hopp". Die Videokameras und Fotoapparate der stolzen Verwandtschaft laufen fast heiß, hier und da sind kleine Seufzer zu hören. Was die Kinder mit ihren Erzieherinnen Irene Machens und Urte Bothe und Praktikantin Denise Asche aufführen, ist wirklich zuckersüß.

Bewaffnet mit Malschürzchen, Hasenohren und Riesenpinseln zeigen die Kinder, dass auch klitzekleine Osterhasen große bunte Ostereier anmalen können. Dabei singen die Jungen und Mädchen Osterhasenlieder zur Gitarrenbegleitung und bringen so ihr Publikum zur Verzückung.

Seit Januar haben die Drachenkinder an dem Stück geübt. Im Stuhlkreis wurden die Lieder immer wieder zum Vorsingen gewünscht, weil es den Kleinen zwischen eineinhalb und drei Jahren soviel Spaß gemacht hat. Jeder wusste auch genau, was er bei dem gut 20-minütigen Stück zu tun hatte. Dass dabei auch mal der Mama gewinkt wurde oder sich ein klitzekleines "Durchhalteküsschen" von der Omi abgeholt wurde, gehörte irgendwie dazu und machte die Vorstellung noch gelungener.

"Wir nehmen nun das Gelb", singt der Hasenchor und jedes Mal bei einer anderen Farbe kommt ein kleiner Hase gehoppelt und malt das Ei an. Nur der kleine Vincent van Hopp malt so ganz anders als die anderen Osterhasen. Dafür wird er anfangs ausgelacht. Aber die Kinder lieben seine kunterbunten Eier und seine Hasenkollegen müssen sich bei ihm entschuldigen. "Er kann malen wie er will und was er will", verkünden sie anschließend selbstbewusst. Alle glauben es ihnen aufs Wort.

Nele, Arven, Johannes und Co. hatten sichtlich Freude am Spiel und die Zuschauer klatschten begeistert und stolz. Anschließend gab es eine wohlverdiente Stärkung: Mit dem Besuch wurde in einer kleinen Cafeteria selbst gebackener Kuchen genascht und [am] Nachmittag noch ein wenig im fast leeren Kindergarten gespielt und getobt. Kindergartenleiterin Martina ...[Orwat] freute sich über die so eifrige Gruppe der Allerkleinsten. "Was schon die Kleinen können, welche Fortschritte sie in kurzer Zeit machen und wie sie sich entwickeln, begeistert mich immer wieder", erzählte sie und lobte stolz ihre Mitarbeiterinnen, die "wirklich toll arbeiten".


Verlagsbeilage "Hohenhameln" der PAZ vom 11. April 2008


Kulturverein verschenkt Klavier

Mehr Musik im Kindergarten: Kulturvereinsvorsitzender Malte Cavalli und 2. Vorsitzende Vera Braatz schenkten den Kindern von "Klein Lummerland" ein Klavier. (Christian Bierwagen)

Kulturverein verschenkt Klavier
Musik für den Kindergarten "Klein Lummerland" / [...]

VON MICHAEL SCHRÖDER

Der Hohenhamelner Kulturverein, seit vielen Jahren eine feste Größe in Hohenhameln, denkt an die Zukunft: Die Mitglieder schenkten den Jungen und Mädchen des evangelischen Kindergartens "Klein Lummerland" ein Klavier.

Die Kinder und Erzieherinnen haben sich so schon an das Instrument gewöhnt und es für die musikalische Früherziehung genutzt. Die Leiterin des Kindergartens Martina Orwat freute sich aber sehr darüber, dass Malte Cavalli und Vera Braatz als 1 . und 2. Vorsitzende des Kulturvereines, sich nun auch persönlich das neue Zuhause des Klaviers ansahen. "Es ist dem Kulturverein sehr wichtig, dass gerade die Kinder von diesem Geschenk profitieren", sagte Cavalli. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Abgesandten des Kulturvereins mit einem Lächeln zu bedanken.

[...]


Verlagsbeilage "Hohenhameln" der PAZ vom 11. April 2008


Musik, Bewegung und Kunst
133 Jungen und Mädchen in "Klein Lummerland" / Voltigieren, Waldwochen und Leinwandmalerei

VON BIRTHE KUSSROLL-IHLE

Das Klavier im Eingangsbereich weckt Lust auf Musizieren. Gleich dahinter im Bewegungsraum lässt ein rundes Klettergerüst immer neue Turnmöglichkeiten zu. Vor einem Gruppenraum steht eine mit Korken gefullte Wanne - reinfassen, Kopf eintauchen oder gleich den ganzen Körper? Die Versuchung ist groß, während der Blick noch auf selbst gestalteten Kalendern ruht. Wer als Besucher das erste Mal die evangelische Kindertagesstätte "Klein Lummerland" Am Pfannteich in Hohenhameln besucht, erkennt, dass hier Musik, Bewegung und darstellende sowie bildende Kunst im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen. Auf einer Fläche von rund 1200 Quadratmetern bietet "Klein Lummerland" derzeit 133 Kindern Platz in fünf altersgemischten Gruppen sowie einer Krippengruppe für Ein- bis Dreijährige. Die Qualität der Arbeit mit den Kindern erwächst aus regelmäßiger pädagogischer Fortbildung der 15 pädagogischen Fachkräfte, die entsprechend ihren besonderen Fähigkeiten unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen, wie zum Beispiel Telse Arlts aus der "Sonnenkäfer"-Gruppe. Sie hat sich auf dem Gebiet der Montessori-Pädagogik weitergebildet, was sie in den Gruppenalltag einfließen lässt.

Voltigieren in Zusammenarbeit mit dem Reit- und Fahrverein

Wichtige Erfahrungen machen die Jungen und Mädchen aus "Klein Lummerland" beim Voltigieren in der Hohenhamelner Reithalle. (Christian Bierwagen, 2)

Hilfe beim eigenen Entdecken

Die Erziehung zur Selbstständigkeit ist auch Anliegen in der Kinderkrippe, die im vergangenen August eingerichtet worden ist. "Wir geben Hilfestellung, doch die Kinder sollen lernen, ihre Entwicklungsschritte selbst zu tun, dabei ihr Umfeld entdecken und spüren, dass Anstrengung zum Ziel führt", sagt Krippenleiterin und Musiktherapeutin Urte Bothe und nennt als Beispiel den Umgang mit der Schere. In einer "Eltern-Kind-Werkstatt" hätten die Großen gemeinsam mit ihren Kindern erste Erfahrungen des Nachwuchses mit der Schere erleben können.

Seit 2006 besteht eine Integrative Gruppe, die Platz für 18 Kinder bietet. "Die Qualität der Arbeit in der 'Igel'-Gruppe ist eine Ausnahmeerscheinung für einen Regelkindergarten", sagt Kindertagesstättenleiterin Martina Orwat. Denn nicht nur zwei, sondern drei Mitarbeiterinnen arbeiten in der "Igel"-Gruppe - eine Heilpädagogin, eine Erzieherin mit heilpädagogischer Langzeitfortbildung sowie eine Erzieherin mit Schwerpunkt Behindertenpädagogik. "Die Kinder, die die 'Igel'-Gruppe besuchen, lernen sehr gut Andersartigkeit als Normalität zu sehen, was ich in der Gesellschaft leider oft vermisse", sagt Orwat.

In der Ganztagsgruppe erhält die Elternarbeit einen neuen Stellenwert - die Erziehungsberechtigten hospitieren im Kindergarten. In der Faschingszeit schminkte eine Mutter die Kinder. Eine andere malte in Kleingruppen Bilder mit Acrylfarben auf Leinwand, die [in] der Kreissparkasse ausgestellt werden, nennt Orwat Beispiele für das Elternengagement, zu dem in anderen Gruppen beispielsweise das Vorlesen von Märchen gehört. Auch Großmütter werden eingebunden.

Weiterbildung und Zusatzangebote

Da die Aufgaben der Mitarbeiterinnen in "Klein Lummerland" immer vielfältiger werden und zunehmend Eltern "Rat und Hilfe suchen", sagt Orwat, haben sie und ihre Stellvertreterin Petra Fette auch Weiterbildung als systemische Familienberaterinnen absolviert. "Familien haben für das Miteinander heute wenig Zeit", sagt Orwat. Ihre Stellvertreterin spricht vor diesem Hintergrund den "Spaß der Eltern" am gemeinsamen Zelten mit den Kindern als Abschluss der jährlichen Waldwochen an. "Wir finden es sehr gut, dass die Gemeinde die Qualitätsarbeit in den Kindergärten unterstützt", bemerkt Orwat. Seit Ende März können unter fachkundiger Anleitung von Erzieherin und Voltigiertrainerin Anke Rauls Mädchen und Jungen ihr eigenes Körpergefühl, Balance und Gleichgewicht beim Kontakt mit den Pferden entdecken. Seit 2006 trainiert die Jugendwartin des Hohenhamelner Tennis Clubs, Monika Thiele, im Turnraum mit zwei Gruppen die Koordination von Augen, Füßen und Händen sowie Abstoppen, Hüpfen und fördert das Gemeinschaftsdenken der Kinder. Ab Sommer 2008 ist in Kooperation mit der Kreismusikschule rhythmische Erziehung und Bewegung für künftige Erstklässler geplant, sofern ein entsprechender Antrag nicht abgelehnt werde, erzählt Orwat. Die Ausstattung ist vorhanden: Klavier und Orffsche Instrumente warten auf ihren Einsatz.

Hüpfen, springen, ausgelassen toben

Hüpfen, springen, ausgelassen toben: Auch das gehört zum Alltag der betreuten Kinder.


Wochenspiegel vom 17. April 2008


Elternbeirat des Kindergartens "Klein Lummerland":
Basar März 2008

Am 1. März fand ein Basar in der Kindertagesstätte "Klein Lummerland" statt.

Mit dem Andrang hatte allerdings niemand gerechnet. Schon bei der Anmeldung mussten Interessenten abgewiesen werden. Auch mit dem Ansturm der Besucher hatte niemand gerechnet.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung waren die Parkplätze um den Pfannteich weiträumig belegt. Es herrschte Ausnahmezustand und dies bekam auch die Cafeteria zu spüren. Schon um 14.30 Uhr waren alle Kuchen- und Tortenstückchen ausverkauft!

Basar März 2008"Größer geht's nun mal nicht", meint der organisierende Elternbeirat, denn der Kindergarten war bereits bis in die letzte Ecke belegt. So wurde bereits der Wunsch nach einem künftigen Herbstbasar an die Organisatorinnen herangetragen.

Bislang gab es noch keinen Herbstbasar und dies hatte auch einen guten Grund: Im Herbst ist der Elternbeirat gerade frisch gewählt worden.

Bislang fanden in diesem Zeitraum auch noch keine Sitzungen statt, in denen ein Basar hätte organisiert werden können, da sich die Mitglieder erst mit ihren Aufgaben vertraut machen mussten.

So wurde in der 3. Elternbeiratssitzung am 3. April nun der Plan geschmiedet, dem kommenden Elternbeirat einen komplett durchorganisierten Basar zu hinterlassen. Quasi ein Kochbuch mit Kontakten, Terminen, Aufbauplänen, etc.

Immerhin kommt der Erlös aus der Cafeteria und den Standgebühren zu 100 Prozent den Gruppen der KiTa zugute.

Der Frühjahrsbasar hat den Kindern stolze 270 Euro eingebracht, für das sie sich Spielzeug, Bastelmaterial, Ausflüge oder anderes leisten können - jede Gruppe entscheidet selbstständig über die Verwendung ihrer anteiligen 45 Euro.

Dafür und für das große Engagement der vielen Eltern und Helfer, möchten sich an dieser Stelle sowohl die 133 Kinder als auch der Elternbeirat bedanken.

Trotz aller Anstrengungen hat es Spaß gemacht - und wir dürfen bereits jetzt auf den Herbst 2008 gespannt sein - sicherlich ein anspruchsvoller, aber hoffentlich auch einträglicher Einstieg für den neuen Elternbeirat der Kindertagesstätte "Klein Lummerland".

PS: Die "Bären" haben aus ihrem Anteil inzwischen ein Trampolin, die "Sonnenkäfer" eine Wassersäule, die "Igel" eine Tierstimmen-Uhr und die "Hasen" Lego-Material gekauft.


Wochenspiegel vom 24. April 2008


Ev. Kita "Klein Lummerland":
Ein Winkel für alle Fälle

Bürgermeister Erwig und die Gemeindeverwaltung haben dankenswerterweise dafür gesorgt, dass seit Herbst 2007 alle Kindergärten im Gebiet der Gemeinde Hohenhameln einen gemeinsamen Hausmeister haben, Peter Winkel. Neben dieser Hauptaufgabe übernimmt er vertretungsweise auch die Begleitung im Kindergartenbus und bewertet seine Arbeit als vielseitig und interessant. Sie gefällt ihm gut.

Hausmeister Winkel - nomen est omen - ist inzwischen eine feste Größe. Die Kindergärten sind sehr zufrieden. Sie wissen gar nicht mehr, wie sie früher ohne ihn zurecht gekommen sind. Der Bauhof freut sich über die spürbare Entlastung.

In einem Kindergarten gibt es auch Lärm, doch mit spielenden Kids zu tun zu haben ist für Peter Winkel keine Belästigung. Die Kinder sprechen ihn an, wenn sie z. B. entdecken, dass eine Neonröhre flackert. Sie schauen gebannt zu, während er sie repariert, stellen neugierig ihre Fragen und bekommen präzise Antworten. Sie lernen ganz nebenbei, dass bei Arbeiten mit elektrischem Strom Verletzungsgefahr besteht und sind stolz, wenn die Lampe schließlich wieder funktioniert.

Die Kleinen erzählen über den Hausmeister: "Herr Winkel ist nett. Der macht Scherze. Der macht unseren Kindergarten heile. Der baut und klebt und bindet fest und hat gestreicht." (Originalton!)

Ein Notfall! Wer macht "Emma" wieder fahrtüchtig? - Hausmeister Winkel!

Wer macht "Emma" wieder fahrtüchtig? - Hausmeister Winkel!

Am 14. April musste Peter Winkel bei uns in einem Notfall helfen, denn was wäre "Klein Lummerland" ohne funktionstüchtige "Emma":

Louis, Malte und Samuel fahren mit "Emma", unserer Lokomotive, auf dem Flur. Plötzlich spüren sie beim Schieben einen Widerstand. Zum Glück kommt Hausmeister Winkel vorbei. "Du, Emma rollt nicht richtig, kannst du mal gucken?" Und Hausmeister Winkel guckt! Er stellt fest, dass sich etwas um ein Rad gewickelt hat. Von den drei Hilfesuchenden beäugt, legt er "Emma" auf die Seite und entfernt den Wollfaden, der das Rad blockiert. Danach kann "Emma" wieder wie gewohnt durch "Klein Lummerland" geschoben werden. Später wollen die drei Jungs die Situation nachspielen und die große "Emma" selbst auf die Seite legen. Das entsetzte "Neiiin!" einer Erzieherin, die Schlimmes für die Lokomotive befürchtet, kann ihren Unternehmungsgeist gerade noch stoppen.

Früher kamen die Kinder zu uns Erzieherinnen, wenn etwas nicht mehr funktionierte. Aber inzwischen sind sie fest überzeugt: Reparieren - dafür gibt es Hausmeister Winkel!
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Wochenspiegel vom 22. Mai 2008


Ev. Kita Klein Lummerland:
"Tigerenten" zu Besuch bei der Polizei

Erinnern Sie sich noch an den Slogan "Die Polizei - dein Freund und Helfer"? Das gilt es, im Bewusstsein von Kindern zu verankern, und deshalb waren die Vorschulkinder aus der "Tigerenten-Gruppe" im Rahmen eines Projektes bei der Polizeiinspektion in Hildesheim, ihre jüngeren Gefährten eine Woche später in der Polizeistation Hohenhameln.

Unser Besuch bei der Polizeiinspektion Hildesheim begann in der Einsatzzentrale mit ihrer modernen Kommunikationstechnik: Computer, Bildschirme, Telefon, Sprechfunk und Fax. Ohne Knowhow, ohne Lesen und Schreiben geht hier gar nichts. Das haben die Kinder schnell begriffen. Anschließend bewunderten sie den Fuhrpark. Highlight war ein großes Motorrad, auf das sich stolz jedes Kind setzen durfte. Ein Schnellkurs in Spurensicherung verursachte schwarze Finger, und danach ging es zu den Zellen.

Hinter Schloss und Riegel - wie fühlt man sich da wohl?

Hinter Schloss und Riegel - wie fühlt man sich da wohl?

Die Kinder berichteten darüber im Stuhlkreis: "Im Gewahrsam war ein Bett aus Stein, eine Plastikmatratze, eine Heizung und eine Klappe an der Tür. An der Seite war eine Klingel an der Wand. Wir waren im Gewahrsam drin, und die Tür wurde zugemacht. Wir haben gegen die Scheibe gehämmert und gedacht: Kommen wir hier überhaupt wieder raus?"

Eine eindrückliche Erfahrung, aber die freundlichen Beamten, denen sie in Hildesheim begegnet sind, haben sie darüber nicht vergessen.

Herr Fricke begrüßt die jüngeren "Tigerenten" in der Polizeistation Hohenhameln

Herr Fricke begrüßt die jüngeren "Tigerenten" in der Polizeistation Hohenhameln

In Hohenhameln nahm Herr Fricke sich für uns einen ganzen Vormittag Zeit. Er kann sehr gut mit Kindern umgehen und erklärte anschaulich anhand eines Bilderbuchs, welche Aufgaben die Polizei hat. Danach räumte er mit den Kleinen seinen Streifenwagen aus. Er baute mit ihnen eine Straßensperre und ließ ins Röhrchen blasen. Zwei Polizeimützen machten die Runde. Natürlich wurden auch Übeltäter verhaftet und ihnen Handschellen angelegt - das gehört schließlich auch dazu, und die Kleinen verlangten ausdrücklich danach. Ein Knirps wollte sogar dreimal verhaftet werden.

Der Polizeinotruf ist 110. Die Kinder haben gelernt: Dort kann ich mich melden, wenn ich Hilfe brauche! Dabei muss ich meinen Namen nennen, die Straße und meine Telefonnummer!

Bei einer Stichprobe klappte dies wie am Schnürchen, nur bei einem Mädchen nicht. Sie kannte zwar die Telefonnummern aller Freunde - die ruft sie schließlich häufig an - aber nicht die eigene. Doch inzwischen hat sie auch diese Nummer auswendig gelernt.
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Info auf der Seite "Aktuelles" vom 6. Juni 2008


www.ev-kita-hohenhameln.de hat Geburtstagwww.ev-kita-hohenhameln.de hat Geburtstag. Seit zwei Jahren sind wir online. Wir freuen uns über die gute und weiter anwachsende Akzeptanz.

Ein paar statistische Daten verdeutlichen die Entwicklung:

Website
06.06.2006
31.12.2006
31.12.2007
06.06.2008
Seiten
57
65
89
(ohne Webalbum)
98
(ohne Webalbum)
Größe
31 MB
36 MB
100 MB
129 MB

Auch die Zahl der Besucher ist stetig angestiegen (wiederkehrende Benutzer nicht mitgezählt). Beim Start im Juni 2006 betrug sie 537, im Dezember 2006 waren es schon 1.624 Gäste. Den Rekord für 2007 hält der November mit 4.899, den für 2008 bislang der April mit 4.672 Gästen.

Besucher
2006 (ab 06.06.)
2007
2008 (bis 06.06.)
insgesamt
6.487
36.577
20.233
pro Tag
30,82
100,07
133,15

Seit dem Start der Website kamen 63.297 Besucher zu uns.

Und das sind die fünf am häufigsten aufgerufenen Seiten:

2006 (ab 06.06.)
2007
2008 (bis 06.06.)

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse. Haben Sie Anregungen zu dieser Webpräsenz, dann sprechen Sie uns bitte an!
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Wochenspiegel vom 3. Juli 2008


Ev. Kita Klein Lummerland:
Kinder wollen helfen

Zum Deutschen Roten Kreuz in Hildesheim gibt es gute Kontakte. Anfang der Jahres brachte Ausbildungsbeauftragte Karin Seiffge einen Rettungshund mit nach "Klein Lummerland", im Mai und Juni gab sie selbst Kurse für die "Sonnenkäfer", "Igel" und "Hasen". Pro Gruppe waren es jeweils 2 Einheiten. Handpuppe Paul stimmte die Kinder zunächst mit Hilfe eines Bilderbuchs auf das Thema ein. Dann schlossen sich praktische Übungen an: Wie spreche ich einen Verletzten an und tröste ihn? Wie bringe ich ihn in die stabile Seitenlage? Wie halte ich ihn warm? Wie setze ich einen Notruf ab? In der zweiten Einheit war Sanitäter Klaus in Uniform der Hit. Die Kinder konnten seinen Rettungswagen besichtigen und ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn man auf der Rettungsliege geschoben wird.

Notruf 112Seitdem reagieren sie sensibler, wenn sich jemand verletzt hat. Sie rufen uns sofort und kümmern sich um einander. Auf jeden kleinen Ratsch kommt ein angefeuchtetes Papiertuch oder ein Kühlkissen. Was sie gelernt haben, bauen sie zudem ins Rollenspiel ein. Insbesondere wickeln sie sich gegenseitig fachgerecht in Decken und achten darauf, dass das Gesicht dabei frei bleibt. Die Notrufnummer wissen sie auch noch sehr gut: Daumen links, Daumen rechts, beide Daumen - 112!

Auf die Frage "Wisst ihr, was ein Rettungsdienst ist?" antworteten die Kinder: "Die retten Menschen und Tiere!" Karin Seiffge erzählte davon, wo überall Rettungssanitäter zum Einsatz kommen. Jonas antwortete spontan: "Da will ich gleich helfen. Da melde ich mich auch."

Mehr Fotos: Hasen, Igel, Sonnenkäfer I / II
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PAZ vom 11. Juli 2008


Freie Fahrt mit den Junggesellen

Hohenhameln: Ausrichter des Schützenfestes verschenken Karussell-Gutscheine im Kindergarten

Als gestern die Tür in "Klein Lummerland" aufging und drei in Weiß gekleidete junge Männer die Räume der Hohenhamelner "Sonnenkäfer" und "Bären" betraten, fehlten den Kindern die Worte. Dabei waren es nur die Junggesellen, die Freikarten für das Schützenfest-Karussell spendieren wollten.

Von Michael Schröder

Hohenhameln. "Na was meint Ihr - wo kommen wir denn her?", fragte Johannes Haarstick. "Von der Kirche?", fragten die Kinder zurück, hatten aber wenig später die richtige Antwort parat: "Ihr seid die Junggesellen!" Haarstick, René Machens und André Probst, der extra einen Tag Urlaub genommen hatte, stellten sich kurz vor, erzählten vom Schützenfest und überreichten 133 Gutscheine. Auch die Jungen und Mädchen, die gestern nicht in "Klein Lummerland" waren, bekamen die Einladungen zur freien Fahrt.

Junggesellen verteilen Freikarten

Besuch im Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln (von links): René Machens, Johannes Haarstick und André Probst freuten sich mit den Kindern über die Schützenfest-Freikarten.   (privat)

"Alle drei Junggesellen waren bei uns auch einmal Kindergartenkinder", sagte Leiterin Martina Orwat. "Ihre Erzieherinnen Telse Arlts von den 'Sonnenkäfern' und Gaby Richter aus der 'Bären'-Gruppe wussten noch, wer sie waren..." Und fragten ab: "Was macht Ihr jetzt? Wie geht es Euch?" Schmuck waren die jungen Männer anzusehen in ihren weißen Uniformen, den goldenen Schützenschnüren und den Ansteckern.

Johannes Haarstick beispielsweise will nach Orwats Worten Realschullehrer werden und hielt die kleine Ansprache. Nach ihrer Einschätzung beherrscht er die freie Rede "schon recht gut".

"Ich hab' später gefragt, welche Erinnerungen unsere Erzieherinnen noch an die jungen Männer haben", verriet Orwat. "Alle drei waren als Kind sehr angenehm, konnten sich gut allein beschäftigen und haben einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen." Wie gestern, als sie die 133 Kinder beschenkten: "Das ist doch toll", sagte Orwat.

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PAZ vom 16. Juli 2008


"Der Falke, der Falke, das ist ein Fan von Schalke"

Hohenhameln: "Bären-Gruppe" des Kindergartens besucht Vogelparadies und lernt jede Menge über verschiedene Arten

Besuch im Vogelparadies

Die "Bären-Gruppe" des Hohenhamelner Kindergartens "Klein Lummerland" hat viel bei der Vogel-Exkursion gelernt. Der Grünhelm-Turako (kleines Foto) bellt so ähnlich wie ein Seehund, wenn ein Flugzeug übers Grundstück fliegt.   privat (2)

Hohenhameln (de). Schon gewusst? Beim Kuckuck ruft nur das Männchen "Kuckuck", es gibt Zugvögel und Vögel, die hier überwintern, und die Vogelmännchen sind immer schöner als die Vogelweibchen. Und wie heißt der größte Vogel? Die Bären-Gruppe des Kindergartens Klein Lummerland in Hohenhameln hat sich im Vogelparadies von Maximas Eltern und der Kreisbücherei umgesehen und viel gelernt.

Angefangen hatte alles mit Ole, der ein Vogelnest fand und in die "Bären-Gruppe" mitbrachte. Niemand wusste, welcher Vogel in das Kunstwerk tierischen Hausbaus gehörte und so sahen sich Kinder und Erzieherinnen in der Bücherei um. Nach gründlichem Studium können sie das Nest zwar immer noch nicht eindeutig zuordnen, doch in der Zwischenzeit haben sie eine Menge über Vögel und Nester erfahren.

Eltern und Großeltern halfen fleißig beim Sammeln von Nestern und Eiern und fotografierten Vögel in ihrem Garten. Die Kinder spielten und bastelten rund ums Thema "Vögel", zum Beispiel ein Vogel-Memory, hörten eine CD mit Vogelstimmen an, führten die "Vogelhochzeit" auf und dichteten sogar eigene Strophen dazu: "Der Falke, der Falke, das ist ein Fan von Schalke!"

Maxima brachte von zu Haus ein Fotoalbum mit vielen Bildern als Geschenk für die Gruppe mit. Ihre Familie pflegt ein gemeinsames Hobby: die Vogelhaltung. Angefangen hat damit der Vater: 1994 entstand die erste Voliere und wurde seitdem Stück für Stück erweitert. Den Vögeln darin geht es beispielhaft gut. Sie leben in artgerechter Umgebung mit viel Grün und für die Badefans unter ihnen gibt es in jeder Voliere sogar einen Teich.

Die Bären-Gruppe staunte: Der Grünhelm-Turako zum Beispiel bellt ähnlich wie ein Seehund, sobald ein Flugzeug über das Grundstück fliegt. Fruchttauben verzehren nur klein geschnittenes Obst, verschmähen aber saure Johannisbeeren. Der Zwergwachtelhahn ist selbst nur so groß wie ein Hühnerküken und sein Nachwuchs so groß wie Hummeln. Die Erzieherinnen der "Bären-Gruppe" Gaby Richter und Christa Halemeyer freuen sich, dass sich immer wieder Eltern finden, die ihre Projektarbeit unterstützen und selbst Ideen einbringen.

Ach ja: Der größte Vogel ist übrigens der Vogel Strauß.

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Wochenspiegel vom 17. Juli 2008


Ev. Kita Kl. Lummerland:
Einladung ins Vogelparadies

Ole findet ein Vogelnest und bringt es in die "Bären-Gruppe" mit: "Was ist das für ein Nest?" Die Erzieherinnen müssen passen, aber die Kinder wissen einen Ausweg: "Dann gehen wir eben wieder in die Bücherei und gucken nach!"

Sie suchen in der Bücherei des Landkreises Sachbücher aus und nehmen sie mit in den Kindergarten. Nach gründlichem Studium können sie das Nest zwar immer noch nicht eindeutig zuordnen, doch derweil haben sie eine Menge dazugelernt. Etliche Nester und Eier sehen sich ähnlich. Es gibt Zugvögel und Vögel, die bei uns überwintern. Die Vogelmännchen sind immer schöner als die Vogelweibchen. Der größte Vogel ist der Vogel Strauß, und beim Kuckuck ruft nur das Männchen "Kuckuck".

Eltern und Großeltern helfen fleißig beim Sammeln von Nestern und Eiern und fotografieren Vögel in ihrem Garten. Die Kinder spielen und basteln rund ums Thema "Vögel", z. B. ein Vogel-Memory, hören eine CD mit Vogelstimmen an, führen die "Vogelhochzeit" auf und dichten sogar eigene Strophen dazu: "Der Falke, der Falke, das ist ein Fan von Schalke!"

Maxima bringt von zu Haus ein Fotoalbum mit vielen Bildern als Geschenk für die Gruppe mit. Ihre Familie pflegt ein gemeinsames Hobby: die Vogelhaltung. Angefangen hat damit der Papa. 1994 entstand die erste Voliere und wurde seitdem Stück für Stück erweitert. Inzwischen gibt es zwei Vogelhäuser, 3 x 6 und 3 x 8 Meter in der Grundfläche. Den Vögeln darin geht es beispielhaft gut. Sie leben in artgerechter Umgebung mit viel Grün. Für die Badefans unter ihnen gibt es in jeder Voliere einen Teich.

Man muss als Vogelhalter gut aufpassen, welche Vögel zusammen leben. Nicht alle vertragen sich untereinander. Auch auf die menschlichen Nachbarn gilt es Rücksicht zu nehmen. Bei denen wären nämlich Sittiche gar nicht beliebt, weil sie soviel Krach machen. Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der gefiederten Freunde ist das Vogelparadies jedoch ein Anziehungspunkt, zu dem auch Bekannte gern kommen, um sich zu entspannen und an den Tieren zu erfreuen.

Besuch im VogelparadiesUnsere "Bären" waren ins Vogelparadies eingeladen. Welche Vögel dort auf sie warten, wussten sie schon aus dem Fotoalbum. Nun sollten sie die einzelnen Arten in den Volieren wiederfinden. Vogelbeobachtung ist spannend. Sobald ein Flugzeug über das Grundstück fliegt, "bellt" z. B. der Grünhelm-Turako ähnlich wie ein Seehund. Fruchttauben verzehren nur klein geschnittenes Obst, verschmähen aber saure Johannisbeeren. Der Zwergwachtelhahn ist selbst nur so groß wie ein Hühnerküken und sein Nachwuchs so groß wie Hummeln. Lena hatte ihren Fotoapparat mitgebracht und dokumentierte alles sorgfältig.

Gaby Richter und Christa Halemeyer, als Erzieherinnen für die "Bären-Gruppe" verantwortlich, sind sehr froh, dass sich immer wieder Eltern finden, die ihre Projektarbeit unterstützen und selbst Ideen einbringen.

PS: Lena (nachdem sie zu Hause ihre Fotos angeschaut hat): "Nun hab ich so viele Bilder gemacht, und auf keinem davon bin ich drauf." - Wir freuen uns, dass wir ihr helfen können: Mehr Fotos »
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Wochenspiegel vom 24. Juli 2008


Ev. Kita Kl. Lummerland:
Die ersten kleinen "Drachen" verlassen ihr warmes, kuscheliges Nest

Anfang 2007 beschlossen Gemeinde und Kirchengemeinde umsichtig die Einrichtung einer Kinderkrippe in "Klein Lummerland". Nach sorgfältiger Vorbereitung startete dann am 15. August das "Drachennest". Inzwischen liegt ein erfolgreiches Jahr hinter uns.

Sehr positiv hat sich ausgewirkt, dass die später für die Kleinen verantwortlichen Erzieherinnen ihre Ideen schon früh bei der Planung der Einrichtung und während der Abfassung der Konzeption einbringen konnten.

Naturgemäß entstehen später aus dem Alltag heraus weitere Wünsche. Dankenswerterweise hat die Gemeinde bereits signalisiert, nach Erstellung einer Krippenkonzeption für den Raum Hohenhameln die Betreuungsmöglichkeiten weiter zu verbessern.

Im Verlauf der letzten Monate wurden in "Klein Lummerland" aus Krabbelkindern Kinder, die zielstrebig durch die Welt spazieren. Sie alle haben in dieser kurzen Zeit große Fortschritte gemacht.

Besonders fasziniert hat unsere Mitarbeiterinnen die bedingungslose Zuneigung der Kleinen und ihr Vertrauen. Dieses Vertrauen war steter Ansporn.

Wenn die kleinen "Drachen" jetzt die Krippe verlassen, werden sie gut vorbereitet auch in der Regelgruppe zurecht kommen. Doch es fällt schon ein wenig schwer, sie abzugeben.

ErinnerungsbuchAm 17. Juli feierten Eltern, Krippenkinder und Erzieherinnen im "Drachennest" ein fröhliches und zugleich ein wenig wehmütiges Abschlussfest.

Dabei wurde ein Erinnerungsbuch überreicht, an dem alle Eltern mitgeschrieben haben. Auf der ersten Seite ist zusammengefasst, wie sie empfinden.

"Liebe Frau Bothe, liebe Frau Machens, das erste Krippenjahr geht nun zu Ende und die ersten kleinen Drachen verlassen nun ihr warmes, kuscheliges Nest. Wir Eltern möchten 'Danke' sagen, für ein Jahr liebevoller, engagierter und fürsorglicher Betreuung.

Die vielen großen und kleinen Entwicklungsschritte, die unsere Kinder mit Ihnen und uns in diesem Jahr gemacht haben: erste Schritte, sprechen, plötzlich ohne Windel - und manchmal geht auch was daneben -, kein Schnuller mehr, Rücksicht auf andere Kinder nehmen, teilen, miteinander spielen, singen, basteln und vieles, vieles mehr. Dass die Kinder zu einer richtigen Gruppe zusammengewachsen sind konnten wir sehen, wenn ein Kind mal krank war. Da wird gefragt und freudestrahlend begrüßt, wenn er/sie wieder mit von der Partie ist. Besondere Highlights waren auch die vielen, schönen Veranstaltungen, die in diesem Krippenjahr von Ihnen organisiert wurden: das tolle Musical, die Eltern-Kind-Werkstatt, der kleine Laternenumzug, die liebevoll gebastelten Überraschungen...

Unsere kleinen Drachen sind nun schon richtig groß geworden und dem Drachennest entwachsen. Damit Sie Ihre Drachenkinder in Erinnerung behalten, haben wir für Sie dieses 'Drachennest-Erinnerungsbuch' angelegt. Vielleicht haben ja auch nachfolgende Krippenjahrgänge Lust, dieses Buch weiter zu führen.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement! Der Krippenjahrgang 2007/2008"

Erinnerungsbuch

Auf diesen Dank folgen Fotos, Anekdötchen und ein kleiner, liebevoller Erinnerungsfilm. Ein paar Kostproben aus "Drachenmund":

Hannah: "Wenn die Oma (Frau Machens) nicht da ist, dann bleibe ich heute auch nicht hier."

Arwen: "Hier habt ihr meine Pampers! Ich bin jetzt 3 Jahre alt und gehe zur Toilette!"

Sophie: "Mama, heute war Nico (bis dahin Drachenkind) nicht da, der ist ausgewandert nach Italien. Aber morgen wandert er wieder her."

Wenn hier nicht wache, selbstbewußte kleine Persönlichkeiten sprechen, wer dann?

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Wochenspiegel vom 23. Oktober 2008


Ev. Kita Klein Lummerland:
Haustiere sind nicht nur zum Kuscheln da

Noch ganz gefangen von ihren Eindrücken, kehrten die "Igel" vergangenen Freitag [10.10.] aus Hildesheim zurück. Sie hatten eine aufregende Zeit im Tierheim Hildesheim verbracht und zum Abschied sogar jeder noch ein kleines Buch geschenkt bekommen.

Kinder lieben Tiere, und häufig wünschen sie sich selbst ein Tier. Haustiere sind aber nicht nur zum Kuscheln da. Wenn sie einziehen, zieht zugleich ein großes Stück Verantwortung mit ein. Doch was geschieht, wenn man sie nicht mehr haben will oder nicht mehr versorgen kann? Engagierte Tierschützer haben in Hildesheim und in vielen anderen Städten eine Zuflucht geschaffen.

Die Kinder waren gut vorbereitet: Nicht so viel Krach machen, damit die Tiere nicht erschrecken, gut zuhören bei der Führung, alles beobachten und sich merken. Den Transport ins Tierheim und zurück nach "Klein Lummerland" übernahmen dankenswerterweise einige Eltern.

Besuch im Tierheim HildesheimDie Kleinen trugen stolz Dosen mit Tierfutter in den Händen und warteten gespannt wie Flitzebogen auf den Einlass um 11.00 Uhr. Länger als eine Stunde dauerte die Führung. Auch privat lohnt sich ein Besuch. Schließlich hat das Tierheim ein großes Freigehege, und die Räume, in denen die Tiere untergebracht sind, besitzen zum Teil Wohncharakter.

Den kleinen Besuchern fiel bald auf, dass es im Tierheim keine Pferde gibt, und sie fragten nach. "Weil ein Tierheim nur für Haustiere da ist, und Pferde sind Nutztiere." Doch auch ohne Pferde gab es viel zu sehen: Katzen, Hunde, Kaninchen ...

Einer Katze fehlte der Schwanz. Die "Igel" empfanden Mitleid mit ihr, weil sie jetzt so bleiben muss. Mit viel Freude bestaunt wurden possierliche Katzenbabys und ihre Mutter, die übermütig umhertollten und kletterten.

Insbesondere als die Kinder die Hundeabteilung betraten, zahlte sich ihre gründliche Vorbereitung aus. Das laute Gebell eines großen Hundes konnte sie nicht beeindrucken. Ohne Angst zu zeigen, gingen sie ruhig weiter. Einen anderen, der im Wald ausgesetzt worden war und ganz traurig guckte, hätten sie am liebsten gekauft, "damit er ein richtiges Zuhause hat"!

Danach waren sie noch in der Tierarztpraxis zu Gast und sahen zu, wie die Augenentzündung eines Kaninchens behandelt wurde: "Da hat die Ärztin Creme ins Auge getan und eine Spritze gegeben!"

Das Projekt "Tiere und ihre Lebensräume" hatte die "Igel" schon seit vor den Sommerferien intensiv beschäftigt. Der Besuch im Tierheim setzte einen eindrucksvollen Schlusspunkt.
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PAZ vom 1. November 2008


Sonnen-Strom auf "Klein Lummerland"

Hohenhameln: Gemeinde stellt 230 Quadratmeter Dachfläche des Kindergartens für alternative Energiegewinnung bereit

Wenn die Sonnenkäfergruppe des Hohenhamelner Kindergartens bei ungemütlichen Temperaturen das fröhliche Lied von der "lieben Sonne" vor einer Fotovoltaikanlage singt, hat das einen Grund: Auf dem Dach von "Klein Lummerland" wird erstmalig Strom aus Sonnenenergie erzeugt.

VON MICHAEL SCHRÖDER

Hohenhameln. Premiere für Hohenhameln: Mit der Freigabe von Dächern für den Bau von Sonnenenergieanlagen will die Gemeinde im Westen des Peiner Landkreises den Anteil der Stromerzeugung durch die alternative Sonnenenergie fördern.

Die Schräge auf "Klein Lummerland" macht den Anfang: Im Auftrag eines Investors, der ungenannt bleiben möchte, hat Roland Zimmermann, Geschäftsführer der Bierberger Firma Technische Dienstleistungen Zimmermann etwa 230 Quadratmeter des Kindergartendaches am Pfannteich mit Sonnenkollektoren belegt.

"Wir haben das Projekt geplant, gebaut und installiert", sagte Zimmermann gestern bei der Vorstellung der Anlage.

"Die Dachausrichtung stimmt, der Neigungswinkel auch, die Qualität des Daches lässt eine solche Investition zu." Etwa 190 000 Euro hat die Anlage gekostet, sie soll pro Jahr ungefähr 40 000 Kilowattstunden Strom liefern, die ins Netz der Stromkonzerne eingespeist werden und Geld bringen.

"Umgerechnet reicht diese Kapazität für die jährliche Versorgung von zehn Einfamilienhäusern", sagte Zimmermann. Ab dem nächsten Jahr könnte auch der Kindergarten selbst mit Strom beliefert werden.

"Wir haben hier eine Gewinnsituation für beide Seiten", sagte Bürgermeister Lutz Erwig (SPD). "Die Gemeinde bekommt eine feste Jahrespacht aus der Nutzung des Daches und wird am Gewinn aus der Stromerzeugung beteiligt." 20 Jahre läuft der Nutzungsvertrag mit dem Investor.

Sonnen-Strom auf "Klein Lummerland"

Alle freuen sich mit den Jungen und Mädchen über die Sonnenenergie-Bausteine auf dem Dach des Kindergartens in Hohenhameln (von links): Denise Asche und Maike Böttcher von "Klein Lummerland", Erzieherin Petra Fette, Gemeinde-Fachbereichsleiter Bernd Bothmer, Konstrukteur und Geschäftsführer des Dienstleistungsbetriebs Roland Zimmermann, Erzieherin Telsa Arlts und Bürgermeister Lutz Erwig. (Christian Bierwagen)

Gemeindeeigene Dächer für eine Vielzahl solcher Anlagen gebe es genug, "nur müssen die meisten erst saniert werden, um eine langfristige Nutzung durch die Anlage zu gewährleisten", fügte Bernd Bothmer, Fachbereisleiter Bau und Wirtschaftsförderung bei der Gemeinde hinzu.

Flachdächer wie etwa auf dem Rathaus oder dem sanierten Mehrumer Hallenbad seien nicht sonderlich geeignet, um die schwarzen Solar-Module aufzustellen: "Ein gewisser Neigungswinkel ist Voraussetzung", sagte Bothmer, "wenn das Dach flach ist, müssen die Stromerzeuger aufgeständert werden, zur Befestigung müsste die Dachfolie durchstochen werden, das wäre nicht optimal."

Allerdings reichten 20- bis 40-Grad-Neigungen für die notwendige Sonnenausbeute aus, sagte Zimmermann. Bei 1000 Volllaststunden pro Jahr erzeugt die Anlage Strom im Wert von etwa 19 000 Euro. Rein rechnerisch hätte sie sich also nach zehn Jahren bezahlt gemacht. Rechnet man Betriebs- und Reparaturkosten runter, könnte es ein, zwei Jahre länger dauern, sagte Zimmermann.
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Wochenspiegel vom 6. November 2008


Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hohenhamelner Kindergartens "Klein Lummerland" in Betrieb genommen

Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hohenhamelner Kindergartens wird auf dem ersten gemeindeeigenen Gebäude Sonnenenergie umweltfreundlich in Strom umgewandelt. Geplant und installiert wurde die Sonnenenergieanlage von der Bierberger Firma Technische Dienstleistungen Zimmermann. Die Gemeinde Hohenhameln stellt rund 240 qm Dachfläche zur Verfügung und hat mit einem Investor einen Nutzungsvertrag für eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen. Das Kindergartendach bot sich für das Projekt an, weil es nach Süden ausgerichtet ist, eine für die Anlage gute Dachneigung hat und der Dachzustand in Ordnung ist.

Anlässlich der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage in der vergangenen Woche erläuterte Geschäftsführer Roland Zimmermann, dass die vorhandenen 192 Module Energie für rd. zehn Einfamilienhäuser liefern können. Die Anlage hat ca. 190.000,00 Euro gekostet und soll pro Jahr etwa 40.000 Kilowattstunden Strom liefern, der direkt ins Netz der Stromversorger eingespeist wird.

Bürgermeister Lutz Erwig teilte mit, dass die Gemeinde Hohenhameln eine feste Jahrespacht von dem Investor der Anlage erhält und je nach dem wie viel Strom erzeugt wird, zusätzlich am Gewinn beteiligt ist. Mit dem Projekt können alle Beteiligten zufrieden sein. Außerdem zeigt die Gemeinde, dass sie für Klima- und Umweltschutz steht, da ohne Abgase wie Kohlendioxid Strom aus der Sonnenenergie erzeugt wird. Fachbereichsleiter Bernd Bothmer fügte hinzu, dass gemeindeeigene Dächer für weitere Anlagen nach einer entsprechenden Sanierung zur Verfügung stehen.

Zufriedene Gesichter vor dem Kindergarten mit der installierten Photovoltaikanlage (von links): Die Kinder der Sonnenkäfergruppe, stellv. Kindergartenleiterin Petra Fette, Fachbereichsleiter Bernd Bothmer, Geschäftsführer Roland Zimmermann, Erzieherin Telse Arlts und
Bürgermeister Lutz Erwig.

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hohenhamelner Kindergartens

Die stellvertretende Kindergartenleiterin, Petra Fette, bedankte sich bei der Bau ausführenden Firma für den reibungslosen Ablauf. Die Dreck- und Staubarbeiten wurden in der Schließzeit des Kindergartens ausgeführt. Während des Kindergartenbetriebes haben die Handwerker große Rücksicht genommen.

Viel Applaus ernteten die Jungen und Mädchen von der Sonnenkäfergruppe, als sie mit ihrer Erzieherin, Telse Arlts, das selbst verfasste Lied von der "lieben Sonne" vor ihrem Kindergarten "Klein Lummerland" sangen.
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PAZ vom 22. November 2008


Alles andere als "null Bock"
Hohenhameln: Vier Schülerinnen zum Vorlesen in "Klein Lummerland"

Hohenhameln (de). Sie sind zwar alle keine ausgesprochenen "Leseratten", aber viel Spaß hatten sie doch. Joana, Laura und Laura sowie Sosan, vier Schülerinnen aus der Klasse 8b der Realschule Hohenhameln, waren zu Gast in der evangelischen Kindertagesstätte Klein Lummerland, um dort den "Bären", "Igeln" und "Tigerenten" eine Stunde lang aus Bilderbüchern vorzulesen.

Es war eine gut vorbereitete Aktion zum "Internationalen Lesetag", geplant und begleitet von Andrea Bahr, die als Lehrerin an der Realschule zuständig für die Leseförderung ist.

Ihre Schüler hatten sich für das Altenheim oder die Grundschule entschieden, Joana und ihre drei Klassenkameradinnen wollten ganz gezielt in den Kindergarten. "Mehrfach waren sie dafür freiwillig früher in die Schule gekommen", sagte Lummerland-Leiterin Martina Orwat, "sie wollten Bücher aussuchen und überlegen, wie sie kleine Zuhörer begeistern können. Vielleicht erinnerten sich Joana und Sosan dabei noch an ihre eigene Hohenhamelner Kindergartenzeit." Für Laura und Sosan war es kein Sprung ins kalte Wasser. Laura liest zu Hause ihrem Bruder gern etwas vor und Sosan der kleinen Nichte, wenn sie auf diese aufpasst.

Vorlesen im Kindergarten: Sosan "fesselt" die "Bären" mit der Bilderbuchgeschichte. (privat)

Vorlesen im Kindergarten

Für die Schulfreundinnen legte sich die Aufregung schnell, als es endlich losging. Der "Kleine Rabe Socke", ein verletzter Teddy und Ufos aus dem Weltraum sorgten sofort für Spannung und leuchtende Kinderaugen.

Einer Vorleserin hingen zum Abschluss zwei Jungen so am Bein, dass sie Schwierigkeiten hatte, den Gruppenraum wieder zu verlassen. Das Projekt fand zum ersten Mal statt und soll keine Eintagsfliege sein: "Wenn's geht, kommen wir im nächsten Jahr wieder!"
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Wochenspiegel vom 27. November 2008


Alles andere als "Null Bock"
Schülerinnen der Realschule zum Vorlesen in "Klein Lummerland"

Sie sind zwar alle keine ausgesprochenen "Leseratten", aber viel Spaß hatten sie doch. Joana, Laura und Laura sowie Sosan, vier Schülerinnen aus Klasse 8b der Realschule Hohenhameln, kamen am 20. November um 10.00 Uhr in die evangelische Kindertagesstätte Klein Lummerland, um dort den "Bären", "Igeln" und "Tigerenten" eine Stunde lang aus Bilderbüchern vorzulesen. Es war eine gut vorbereitete Aktion zum "Internationalen Lesetag", geplant und begleitet von Andrea Bahr, die als Lehrerin an der Realschule zuständig für die Leseförderung ist.

Sosan fesselt die "Bären-Gruppe" mit einer Bilderbuchgeschichte.

Vorlesen im Kindergarten

Ihre Mitschüler hatten sich für das Altenheim oder die Grundschule entschieden, doch Joana und ihre drei Klassenkameradinnen wollten gezielt in den Kindergarten. Mehrfach waren sie dafür freiwillig früher in die Schule gekommen, um Bücher auszusuchen und zu überlegen, wie man kleine Zuhörer begeistern kann. Vielleicht erinnerten sich Joana und Sosan dabei noch an ihre eigene Hohenhamelner Kindergartenzeit.

Für Laura und Sosan war es kein Sprung ins kalte Wasser. Laura liest zu Hause ihrem Bruder gern etwas vor und Sosan der kleinen Nichte, wenn sie auf diese aufpasst.

Laura kommt nicht von den "Tigerenten" weg.

Vorlesen im Kindergarten

Für die Schulfreundinnen legte sich die Aufregung schnell, als es dann endlich losging. Der "Kleine Rabe Socke", ein verletzter Teddy und Ufos aus dem Weltraum sorgten sofort für Spannung und leuchtende Kinderaugen.

Einer Vorleserin hingen zum Abschluss zwei Jungen so am Bein, dass sie Schwierigkeiten hatte, den Gruppenraum wieder zu verlassen.

Das Projekt fand zum ersten Mal statt und soll keine Eintagsfliege sein. "Wenn es geht, kommen wir im nächsten Jahr wieder!"
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PAZ vom 28. November 2008


Eltern: Verstärkung für "kleine Drachen"
Hohenhameln: Brief an die Gemeinde geschickt / Sozialausschuss hat dritte Kraft schon empfohlen / Pädagogischer Auftrag muss erfüllt werden

Eltern machen sich stark für ihre Kinder: In Hohenhameln haben die Erziehungsberechtigten der 13 Jungen und Mädchen einen Brief an die Gemeinde geschickt, in der sie eine zusätzliche Betreuungskraft für die Kinderkrippe "Drachennest" fordern.

VON MICHAEL SCHRÖDER

Hohenhameln. Der Sozialausschuss des Gemeinderats hat eine Personalaufstockung für die Kinderkrippe "Drachennest" bereits empfohlen (PAZ berichtete), am Dienstag, 2. Dezember, berät der Verwaltungsausschuss, am Donnerstag steht das Thema auf der Tagesordnung des Rates. Und die Eltern machen Druck mit ihrem Brief.

"Wir Eltern der Krippenkinder im Drachennest möchten auf die vorhandene Personalsituation hinweisen und unserem Wunsch nach optimaler Betreuung unserer Kinder, bei der sie individuell gefördert werden können, Ausdruck verleihen", heißt es in dem Schreiben, das Elternvertreterin Ines Claassen initiiert hat. "Zurzeit sind es zwölf Eltern, wir haben auch ein Zwillingspärchen in der Gruppe. Ein Mädchen ist in die Kindergartengruppe gekommen und ein Junge wurde wieder abgemeldet. Im Dezember/Januar kommen dann die restlichen zwei Kleinkinder", sagte Claassen.

Nach dem niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder bestehe der Auftrag einer Kindertageseinrichtung unter anderem darin, "Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken, sie zu lernfähigen und sozial verantwortlichen Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen und sie gemäß ihrer Bedürfnisse zu fördern", schreiben die Eltern.

Dies sei aufgrund der derzeitigen Personalsituation in der Krippengruppe nicht gegeben. Im Drachennest werden 15 kleine Kinder von zwei Erzieherinnen betreut. "Während eine Betreuerin ständig mit pflegerischen Tätigkeiten wie Wickeln oder der Hilfe beim Toilettengang beschäftigt ist, muss die zweite Betreuerin sich um 14 Kinder unter drei Jahren kümmern", schreiben die Eltern weiter. "Wie soll dabei eigentlich der im Gesetz festgelegte pädagogische Auftrag erfüllt werden? Dies ist ohne eine zusätzliche Betreuerin nicht möglich. Mit lediglich zwei Erzieherinnen können die kleinen "Drachen" eigentlich nur beaufsichtigt und nicht pädagogisch betreut werden. Die Qualität der frühkindlichen Bildung bleibt so auf der Strecke."

Die Betreuungssituation entspreche zwar den Vorgaben des Gesetzes, "aber nur, weil das Gesetz keinen Schlüssel hergibt, der klar definiert, wie viele Kinder auf einen Betreuer kommen".

Nach Meinung der Eltern "wird die Landesregierung in naher Zukunft nicht umhin kommen, dieses Versäumnis gesetzlich zu regeln". Es gebe hierzu eine eindeutige Empfehlung der EU-Kommission: Eine Erzieherin sollte maximal drei bis vier Kinder betreuen - "und schon einige Petitionen diesbezüglich an die niedersächsische Landesregierung".

Eine Nachfrage zum Beispiel in den Kinderkrippen in Peine habe eine deutlich bessere Personalsituation ergeben: In jeder Kinderkrippe werden 15 Jungen und Mädchen von mehr als zwei Erzieherinnen betreut.
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PAZ vom 5. Dezember 2008


"Das Land in die Pflicht nehmen!"
Hohenhameln: Gemeinderat zahlt für dritte Betreuungskraft der Krippenkinder 5000 Euro / Entlastung durch Praktikanten

Hohenhameln (de). Die Gemeinde Hohenhameln ist nicht bereit, für "durchgereichte" Zusatzaufgaben von Bund über das Land an die Kommune unbegrenzt zu zahlen. Gestern Abend stimmte der Rat zwar einmütig für die Bereitstellung von 5000 Euro für eine dritte Betreuungskraft in der Krippe des Kindergartens "Klein Lummerland", allerdings muss die Kirche zusehen, wie sie mit der Summe hinkommt. "Das Land in die Pflicht nehmen!", forderte Otto-Heinz Fründt (SPD) und stieß damit auf Zustimmung aller Fraktionen und der Verwaltung.

Der Sozialausschuss des Gemeinderates hatte sich bereits für die Verstärkung des Krippenpersonals durch eine dritte Kraft ausgesprochen und dies empfohlen. Die Eltern der Krippenkinder, 15 Jungen und Mädchen im Alter von einem bis drei Jahre, hatten Förderungsdefizite durch zu geringe Betreuungskapazitäten in der Krippe beklagt und die Gemeinde aufgefordert, Abhilfe zu schaffen (PAZ berichtete). Gestern schien es so, dass sich zwar alle Beteiligten darüber einig sind, dass diese 5000 Euro für den Rest des Kindergartenjahres kein Allheilmittel sein können, aber es war auch der Widerstand zu spüren, großzügig Aufgaben zu übernehmen, die von anderer Stelle bezahlt werden müssten.

"Der Träger der Einrichtung wird verpflichtet, sich über seinen Dachverband für eine Erhöhung des von der niedersächsischen Landesregierung vorgegebenen Personalschlüssels und dessen Finanzierung im Bereich der Kinderkrippen einzusetzen", verlas Ratsvorsitzender Peter Goor (SPD) den Beschlussvorschlag.

Wie nun diese dritte Betreuungskraft und die 5000 Euro zusammenkommen, ist Sache des Kinderkrippenträgers, stellte Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) fest. "Inwieweit eine Entlastung etwa durch Praktikanten erfolgen kann, ist die Entscheidung des Krippenträgers", sagte er. "Soviel ich weiß, ist die betreuungsaufwendigste Zeit morgens und mittags, ich glaube nicht, dass dafür eine Fachkraft nötig ist."

Allerdings fordert die Gemeinde einen Nachweis darüber, wie die Ausgestaltung der erhöhten wöchentlichen Arbeitszeit der dritten Kraft sowie das Arbeitsverhältnis aussehen soll. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie zusätzliches Personal in Krippen und zusätzliche Betreuungszeiten künftig über die Eltern mitfinanziert werden können. "Mit den 5000 Euro werden wir nicht auskommen", befürchtete der CDU-Fraktionsvorsitzende Cord Lauenstein.
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PAZ vom 10. Dezember 2008


In der Weihnachtsbäckerei ...
Hohenhameln: Kindergartenkinder backen Lieblingskekse für die Weihnachtsfeier mit der Oma

VON CAROLIN MARIE MERTEN

Hohenhameln. Immer mehr, immer stärker: Langsam breitet sich der Duft von frisch gebackenen Plätzchen im Raum der Sonnenkäfergruppe aus. "Mmmh, lecker Kekse!", rufen die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Klein Lummerland in Hohenhameln und freuen sich schon darauf, die Plätzchen zu probieren. Es geht turbulent zu beim "Lieblingskeksebacken mit der Oma".

Mit Ausstechförmchen und den Händen bringen die Kleinen den bereits von der "stellvertretenden Oma" Ingrid Klingelhöfer vorbereiteten Teig in die richtige Form. Anschließend schiebt Gruppenleiterin Telse Arlts die vollen Bleche in den Backofen. Wie am Fließband produzierten die Kinder mit sichtlichem Spaß die Weihnachtsleckerei.

"Vor zwei Jahren haben wir zum ersten Mal zum "Lieblingskeksebacken mit der Oma" eingeladen. Ich finde, dass ist eine tolle Sache, die nicht nur unseren Kleinen Spaß macht. Es ist schön, wenn auch einmal andere Personen den Kindern etwas beibringen. Außerdem ist das eine spaßige Übung, die die Feinmotorik trainiert und so zum Beispiel auf das Schreiben vorbereitet", sagt die Leiterin der Sonnenkäfergruppe.

Eingeteilt in Gruppen konnten die Sonnenkäfer an zwei Stationen verschiedene Arten von Keksteig verarbeiten. Während einige der Jungs den besonderen Reiz des Mehls entdeckten und die Kekse - und sich selbst - damit auf ihre ganz eigene Art verzierten, achteten vor allem die Mädchen darauf, dass sich auch jeder die Hände gewaschen hat. Genascht wurde natürlich auch - aber nur ganz heimlich!

"Wir haben im Vorfeld bereits mit Knete geübt, aber ohne die tolle Vorbereitung und den Einsatz von Ingrid Klingelhöfer und ihrer fleißigen Helferin, Edda Dittmann, wäre das alles nicht möglich.", erklärt Telse Arlts.

Die selbst gebackenen Kekse werden bei einer kleinen Weihnachtsfeier, zu der die Mädchen und Jungen Gäste mitbringen dürfen, gemeinsam aufgegessen.

In der Weihnachtsbäckerei ...

Die stellvertretende "Oma" Ingrid Klingelhöfer sticht mit den Kindern Formen aus dem Keksteig aus, bevor die leckeren Rohlinge in den Ofen wandern.
(Foto: Carolin Marie Merten)

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Wochenspiegel vom 18. Dezember 2008


Ev. Kita Klein Lummerland: "Bärenstark!"

Der Ausflug ist schon Tradition, und zukünftige Erstklässler aus der "Bären-Gruppe" fragen in der Adventszeit von sich aus danach: "Bin ich jetzt dran, auf den Weihnachtsmarkt nach Peine zu fahren?"

Bevor es losgehen kann, muss einiges geregelt werden. Was wird mit den jüngeren Kindern, die nicht mitkommen? Wer begleitet die Ausflügler? Und vor allem: Wann soll das Abenteuer stattfinden?

Auf unseren Elternbrief melden sich als Begleitpersonen Nelly Eifert, Dr. Jörg Engelke und Corona Wendler. Eine verführerische Aufgabe für die daheimbleibenden Kleinen findet sich auch schnell. Sie werden unter Anleitung von Christa Halemeyer und Christina Haage Kekse backen.

Am Freitag, 12. Dezember, ist es endlich soweit. Neun Kinder, drei Eltern und Gruppenleiterin Gaby Richter-Cybulski machen sich voller Vorfreude auf den Weg zur Haltestelle, um mit dem Linienbus nach Peine zu fahren.

Dort angekommen, schlendern sie durch die Fußgängerzone. Das dauert einige Zeit, weil sie an Schaukeltieren vorübergehen. Bei allen wird auf Wunsch der Kinder angehalten und geschaukelt. Die "Bären" wechseln sich dabei prima ab.

Ein erstes Highlight setzt das gemeinsame Frühstück in der "Backfactory". Jedes Kind sucht sich selbst ein Gebäckstück aus. Nach 30 Minuten sind alle gestärkt und marschieren weiter.

Die "Bären" schmettern auf dem Peiner Weihnachtsmarkt ihre aktuellen Lieblingssongs

Die "Bären" schmettern auf dem Peiner Weihnachtsmarkt ihre aktuellen Lieblingssongs.

Als die Gruppe den Markt erreicht, öffnen gerade die Buden. Dennis sieht die Bummelbahn und fragt: "Können wir gleich fahren?" Doch es dauert noch ein wenig, bis die Bahn fahrbereit ist. So drehen die Kinder zunächst noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt. Dabei entdecken sie eine Freilichtbühne. Niemand muss sie auffordern - sie klettern hinauf, stellen sich nebeneinander und beginnen voller Inbrunst ihre aktuellen Lieblingssongs zu schmettern: "In der Weihnachtsbäckerei", "Schneeflöckchen, Weißröckchen", "O Tannenbaum" und "Lichter teilen", ein Lied aus unserem Familiengottesdienst zum 1. Advent. Einige Passanten bleiben stehen und hören bis zum Ende zu: "Schön habt ihr gesungen. Schade, dass ihr nachmittags nicht wiederkommt!"

Bei der Bummelbahn wartet ein aufregendes Erlebnis auf die "Bären". Sie fahren gerade eine erste Runde, als der Waggon mit Julia, Lea und Theresa plötzlich aus den Schienen springt. Die Mädchen erschrecken zunächst furchtbar, doch dann müssen sie laut lachen. Da eine Reparatur zu lange dauert, wird der Waggon neben die Schienen gestellt, und alle bekommen eine Freifahrt.

Die Kinder mögen gar nicht aufhören. Als Gaby Richter-Cybulski einschränkt: "Wir können solange fahren, wie unser Geld reicht!", hebt Dennis seinen Arm und zeigt mit dem Finger auf die andere Straßenseite: "Da vorne ist 'ne Sparkasse, da kannste Geld holen." Eike will ihn begleiten und ebenso Oke: "Ich komme auch mit, aber dann musst du fragen. Es war ja schließlich deine Idee."

Bevor die Jungen diese Idee in die Tat umsetzen, greift ihre Gruppenleiterin ein. Es ist Zeit für den Rückweg zum Busbahnhof. Eigentlich schade, denn so werden wir nie erfahren, wie das Bankpersonal auf die Kinderfrage reagiert hätte.

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