Wochenspiegel vom 4. Januar 2007
Bürgermeister Erwig zieht die glücklichen Gewinner unseres Webrätsels
Zur Auslosung der Gewinner unseres "Webrätsels im Advent" trafen sich in "Klein Lummerland" am 21. Dezember 2006 um 10.00 Uhr fünf Gäste mit aufgeregten Kids. Nach dem stimmungsvollen Lied "Ein Stern strahlt in die Weite" ging es los.
Das gesuchte Lösungswort lautete "Emma" und erinnert an unsere heißgeliebte Lokomotive. Marlene (6 Jahre alt und schon in der Schule) malte sie sogar auf ihre Lösungskarte.
Werner Stechel aus Harber hat "Emma" 2001 für uns liebevoll unter Verwendung eines Regenfasses und einer Spielkiste gebaut. Fortan war "Emma" täglich in "Klein Lummerland" auf den Fluren unterwegs. "Emma" ist groß, und die Kids haben tüchtig zu arbeiten, sie vorwärts zu schieben, besonders dann, wenn viele Passagiere mitfahren. Da kann es schon einmal vorkommen, dass der schiebende "Lokführer" eine Kurve nicht richtig erwischt. Deshalb war das Dach der Lokomotive erneuerungsbedürftig.
Siegfried Malzburg, unser gut bekannter "Kindergarten-Opa", hat "Emma" Anfang letzten Jahres generalüberholt. Sie erhielt ein neues, durchsichtiges Dach und im Führerhaus Armaturen. Ganz wichtig ist der Geschwindigkeitsmesser, damit "Emma" auf ihren Fahrten nicht etwa aus den Schienen springt.
Wir haben uns sehr gefreut, dass wir "Emmas" Väter bei der Auslosung willkommen heißen durften und bedankten uns bei ihnen mit einem kleinen Präsent.

Wochenspiegel vom 18. Januar 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: Wo sitzt der "Streithammel"?
Streit kommt in den besten Familien vor. Da muss sich niemand wundern, wenn es auch mal in einer Kindergartengruppe kracht. Aber dabei darf es nicht bleiben. Wir haben uns in "Klein Lummerland" Streitregeln gegeben. Jedes Jahr sprechen wir neu über sie, weil neue Kinder zu uns kommen. Mit dem Bilderbuch "Die kleinen Streithammel" können wir sie gut erreichen. Zu ihm gehört eine Stofffigur, etwa 10 cm groß. Das Buch erklärt: Manchmal sitzt dieser "Streithammel" auf unserer Schulter. Dann streiten wir. Bei den Kindern ist es schon zu einer Redewendung geworden: "Wisch dir mal den Streithammel von der Schulter!"
Die "Bären" haben vor einigen Wochen das Buch im Stuhlkreis gelesen. Sie stellten fest: "In Wirklichkeit sieht man ja nie 'nen Streithammel, wenn man streitet." Die Erzieherin erklärte: "Den sieht man auch nicht. Der sitzt im Kopf. Da hat er sich versteckt." Jendrik wollte es genau wissen: "Ja, der sitzt im Gehirn. Sitzt er denn im Großhirn oder im Kleinhirn?" Wie soll man einem Sechsjährigen darauf antworten?

Zum Glück gibt es in unserer Kita auch ein Kinderbuch, in dem ein Skelett samt Organen in Lebensgröße abgebildet ist. Die kann man aufklappen und nachschauen, wie sie innen aussehen.
Alle "Bären" haben den Streithammel gesucht. Erst im Gehirn, dann im Herzen, zuletzt in den Därmen. Er war nirgendwo zu sehen. Trotzdem kommt es zu Streit. Und aus eigener Erfahrung wissen die Kinder: Sie sind meist gar nicht glücklich, wenn es Streit gegeben hat. Streit hat Auswirkungen. Jendrik fasst zusammen: "Wenn ein Kind dann traurig ist, weint es!"
Unsere Streitregeln wollen helfen, dass es gar nicht erst zum Weinen kommt. Die Kinder lernen, andere ausreden zu lassen, zu sagen, wie es ihnen selbst geht und was sie möchten. Sie üben, Kompromisse zu schließen. Das alles hilft, den "Streithammel" von der Schulter zu wischen. Und wenn man sich am Ende doch noch streitet, sollte es fair zugehen und man sich anschließend wieder vertragen.
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PS: Am 19. Januar, einen Tag zuvor war unser Artikel über den Streithammel im "Wochenspiegel" erschienen, kam Mario Lehniger, Physiotherapeut aus Soßmar, mit seinem Anatomieatlas in die "Bären"-Gruppe und zeigte den Kindern die Seite über Aggression.
Das hat sie so beeindruckt, dass Jendrik das Gelernte in einem Bild verewigte. Dort kann man genau sehen, wie der Ärger im Kopf losgeht und über Herz und Därme weiterwirkt.
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Wochenspiegel vom 8. März 2007
Ev. Kita Klein Lummerland bietet ab August Krippenplätze an!
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass unsere Kita ab August Krippenplätze für Kinder unter 3 Jahren anbietet. 15 Kinder können ab 8.00 Uhr für vier, fünf oder sechs Stunden aufgenommen werden. Zusätzlich gibt es den Frühdienst ab 6.30 Uhr. Die spätere Ausweitung auf Ganztagsbetreuung ist bei entsprechender Nachfrage vorgesehen. Da wir eine eigene Köchin beschäftigen, ist auch die Teilnahme am Mittagessen möglich.
Kinder, die bei uns in die Krippe gehen, haben einen großen Vorteil. Wenn sie das Alter für einen Kindergartenbesuch erreichen, müssen sie nicht die Einrichtung verlassen, sondern können direkt in eine unserer Gruppen wechseln. Dieser Übergang ist für sie leicht, da sie Gebäude und Erzieherinnen dann schon kennen.
Nähere Einzelheiten erfragen Sie bitte telefonisch unter Rufnummer 05128/233. Interessenten haben die Möglichkeit, sich schon jetzt vor Ort zu informieren, zum Beispiel den vorgesehenen Gruppen- und Schlafraum anzusehen und erste Kontakte mit dem pädagogischen Personal zu knüpfen. Anmeldungen erbitten wir baldmöglichst, spätestens aber bis zum 31. März.

PAZ vom 14. März 2007
Ab August Krippenplätze in "Lummerland"
Hohenhameln (de). Der evangelische Kindergarten "Klein Lummerland" bietet ab August Krippenplätze für Jungen und Mädchen unter 3 Jahren an. 15 Kinder können ab 8 Uhr für vier, fünf oder sechs Stunden aufgenommen werden. Zusätzlich gibt es einen Frühdienst ab 6.30 Uhr.
" Die spätere Ausweitung auf Ganztagsbetreuung ist bei entsprechender Nachfrage vorgesehen", teilte die Kindergartenleitung mit. "Da wir eine eigene Köchin beschäftigen, ist auch die Teilnahme am Mittagessen möglich."
Kinder, die bereits die Krippe in "Klein Lummerland" besuchten, brauchten nicht zu wechseln, sobald sie das Kindergartenalter erreicht hätten. "Sie können direkt in unsere Gruppen wechseln", hieß es weiter. "Dieser Übergang ist für sie leicht, weil sie die Erzieherinnen dann schon kennen."
Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 05128/233. Interessenten haben die Möglichkeit, sich schon jetzt im Kindergarten zu informieren und sich den vorgesehenen Gruppen- und Schlafraum anzusehen sowie erste Kontakte zum pädagogischen Personal zu knüpfen. "Anmeldungen erbitten wir baldmöglichst, spätestens aber bis zum 31. März."
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Wochenspiegel vom 15. März 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: Bei der Schulvorbereitung ziehen Kindergarten und Grundschulen an einem Strang
Kinder werden während der gesamten Kita-Zeit in ihrer Gruppe auf die Schule vorbereitet. Doch im letzten Jahr nehmen sie an speziellen Vorschulprojekten teil. In "Klein Lummerland" gehören dazu u. a. das "Würzburger Trainingsprogramm" zur Sprachförderung, die "Hornburger Spiele" zur Verbesserung von Merkfähigkeit und Konzentration sowie "Abenteuer im Zahlenland", eine Zahlenschule in Anlehnung an Prof. Preiß, Freiburg.
Naturgemäß ist in der Zeit vor der Einschulung auch das Interesse der Eltern an unserer Vorschularbeit besonders groß. Deshalb bieten wir Elterngespräche zum Entwicklungsstand der Kinder an, und Elternabende beschäftigen sich mit unseren Projekten.
Für den "Elternabend Schulanfänger" am 8. März konnten wir Frau Moje-Müller (GS Hohenhameln) und Frau Pilarski (GS Clauen) als Referentinnen gewinnen. Kurz zuvor hatten die Hohenhamelner Grundschulen und Kindergärten ein gemeinsames Konzept zur Beurteilung von Schulfähigkeit beschlossen, das Petra Fette den Eltern zunächst vorstellte. Danach demonstrierten Telse Arlts und Gabriele Richter-Cybulski an praktischen Beispielen, wie die Vorschularbeit in "Klein Lummerland" aussieht.
Frau Moje-Müller und Frau Pilarski führten aus, was sie von Schulanfängern und ihren Eltern erwarten. Die beiden Lehrerinnen ergänzten sich in ihren Vorträgen gut. Es wurde deutlich, dass ihre Grundschulen schon allein aufgrund der unterschiedlichen Größe verschiedene Schwerpunkte setzen, und die Eltern folgten den Gedanken aufmerksam.
Einiges überraschte vielleicht die Zuhörer. Schulfähigkeit ist nicht vorrangig daran zu erkennen, ob ein Kind schon Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen mitbringt, sondern ob es selbständig und gruppenfähig ist und ein gutes Sozialverhalten zeigt. Eltern sollten viel gelassener damit umgehen, dass ihr Kind in die Schule kommt und der Fachkompetenz der Lehrkräfte vertrauen. Eine erfahrene Kindergartenmutter stimmte spontan zu: "Beim zweiten Kind sieht man die Einschulung schon viel gelassener!"

PAZ vom 16. März 2007
Sozialkompetenz geht vor Rechnen - Kindergarten und Grundschulen arbeiten gemeinsam
Hohenhameln (de). Kinder werden in der gesamten Kindergartenzeit in ihrer Gruppe auf die Schule vorbereitet. Doch im letzten Jahr vor der Schule nehmen sie an speziellen Vorschulprojekten teil. Im evangelischen Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln gehören unter anderem das "Würzburger Trainingsprogramm" zur Sprachförderung, die "Hornburger Spiele" zur Verbesserung von Merkfähigkeit und Konzentration sowie die Zahlenschule "Abenteuer im Zahlenland" dazu.
"Naturgemäß ist in der Zeit vor der Einschulung auch das Interesse der Eltern an unserer Vorschularbeit besonders groß", teilte Kindergartenleiterin Martina Orwat mit. "Deshalb bieten wir Elterngespräche zum Entwicklungsstand der Kinder an, und Elternabende beschäftigen sich mit unseren Projekten." Für den "Elternabend Schulanfänger" waren Christiane Moje-Müller von der Grundschule Hohenhameln und Monika Pilarski von der Grundschule Clauen als Referentinnen gekommen. Kurz zuvor hatten die Hohenhamelner Grundschulen und Kindergärten ein gemeinsames Konzept zur Beurteilung von Schulfähigkeit beschlossen, das Petra Fette den Eltern vorstellte. Danach demonstrierten Telse Arlts und Gabriele Richter-Cybulski an praktischen Beispielen, wie die Vorschularbeit in "Klein Lummerland" aussieht.
Moje-Müller und Pilarski führten aus, was sie von Schulanfängern und ihren Eltern erwarten. Die beiden Lehrerinnen ergänzten sich in ihren Vorträgen gut: Es wurde deutlich, dass ihre Grundschulen schon allein aufgrund der unterschiedlichen Größe verschiedene Schwerpunkte setzen.
Einiges überraschte die Zuhörer. Schulfähigkeit sei nicht vorrangig daran zu erkennen, ob ein Kind schon Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen mitbringe, sondern ob es selbständig und gruppenfähig sei und ein gutes Sozialverhalten zeige. "Eltern sollten viel gelassener damit umgehen, dass ihr Kind in die Schule kommt und der Fachkompetenz der Lehrkräfte vertrauen", hieß es. Eine erfahrene Kindergartenmutter stimmte spontan zu: "Beim zweiten Kind sieht man die Einschulung schon viel gelassener."

einblick Ausg. April-Mai 2007 Nr. 3
Ab August eine Krippengruppe in "Klein Lummerland"

Im Gruppenraum der "Drachen" wird ab August eine Kinderkrippe für 15 Kleinkinder eingerichtet.
Unser Kindergarten "Klein Lummerland" bietet ab August Krippenplätze in Hohenhameln an. 15 Kinder unter drei Jahren können dann in der Einrichtung von 8.00 bis 14.00 Uhr betreut werden. "Die Anzahl der Kinder insgesamt nimmt zwar ab, aber der Bedarf nach Betreuung für Kinder unter drei Jahren steigt. Darum ist es gut, dass die Gemeinde Hohenhameln und die Kirchengemeinde darauf mit der Einrichtung von Krippenplätzen reagieren", so Martina Orwat, Leiterin von "Klein Lummerland". Der Kirchenvorstand geht davon aus, dass die beantragten Genehmigungen hierfür in Kürze vorliegen. Zur Zeit arbeitet das Personal mit Hochdruck an der Einrichtung der Krippe. Bis August werden die räumlichen Veränderungen durchgeführt, u. a. muss der Sanitärbereich kleinkindgerecht gestaltet und Schlafmöglichkeiten für die Kinder geschaffen werden. Auch der Gruppenraum, das Außengelände und das Spielmaterial werden so auf die Kinder abgestimmt, dass sie sich gut aufgehoben und geborgen fühlen können. Dass die Kinderkrippe als zusätzliches Angebot von "Klein Lummerland" gut angenommen wird, davon ist die Leiterin Martina Orwat überzeugt.
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Niedersachsentennis Ausg. 03/2007
Hohenhamelner TC kooperiert mit örtlichem Kindergarten
Engagement wird belohnt
Das Engagement von Monika Thiele, Jugendwartin des Hohenhamelner TC, im Rahmen der Initiative Kindergartentennis mit der örtlichen evangelischen Kindertagesstätte "Klein Lummerland" hat sich gelohnt. Denn der Verein hat als Belohnung ein kostenloses Materialpaket mit einer 1 Low-T-Ball-Anlage, zwei Kinderschlägern und zwei Bällen vom NTV-Bezirk Braunschweig erhalten.
Die aktiven Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte
mit Martina Orwat (v.l.), Monika Thiele und Telse Arlts.
Der HTC ist der erste Verein im Braunschweiger Bezirk, der eine Kooperation mit einer Kita angemeldet hat und eingegangen ist. "Ich bin bei Kita-Leiterin Martina Orwat und Gruppenleiterin Telse Arlts auf offene Ohren getroffen", berichtete Monika Thiele. Montags ist die Jugendwartin stets für 90 Minuten in der Kita, um mit den Jungen und Mädchen am Tennissport spielerisch zu schnuppern.
"Zur Begrüßung drehen die Kinder jetzt immer die Tennisschläger um, um sie wie eine Gitarre zu nutzen und singen ein Lied für mich", freut sich Thiele. "Auch sonst haben wir gemeinsam auch mit der Gruppenleiterin viel Spaß."
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Hohenhamelner TC zwei Gruppen der Kita probeweise fünf Wochen lang zu einem altersgerechten Schnuppertraining auf seine Anlage eingeladen. Das bereits eingeführte und überaus bewährte Unterstützungsprojekt Schultennis-Meisterschaften des Bezirks Braunschweig wurde jetzt um diese Initiative Kindergartentennis als Kooperationsmaßnahme Verein und Kindergarten ergänzt.
Die ersten zehn Vereine, die erstmals eine Kooperation Verein Kindergarten ins Leben rufen, erhalten ein solches kostenloses Materialpaket. Darüber hinaus ist es zum Preis von 80 Euro zu erwerben. Anmeldung einer Kooperationsmaßnahme und Bestellung des Materialspakets an die Geschäftsstelle des NTV-Bezirks Braunschweig.
Unterstützt wird diese Kindergarten-Initiative "Das kleine Tennis mit dem großen Ball" von der Firma Topspin und den Osnabrücker Werkstätten. Der Aktionszeitraum läuft seit Anfang Februar bis Ende Dezember 2007.
Mit den Schultennismeisterschaften und der Kindergarten-Initiative will der Bezirk gemeinsam mit den Vereinen und Sponsoren Aktionen starten, um Mitglieder zu binden und neue zu gewinnen, aber auch über diese Wege Talente zu finden. weki
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Wochenspiegel vom 5. April 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: Reifenwechsel mit dem Luftschraubhammer
Sprösslinge werden nicht nur von ihrer Mama in den Kindergarten gebracht und wieder abgeholt. Häufig übernimmt der Papa diese Aufgabe; so z. B. bei Jasper.
Unsere "Bären" beobachten genau. Jaspers Papa trägt einen blauen Arbeitsanzug, und wenn er in die Kita kommt, ist der nicht immer sauber. "Dein Anzug ist ja schmutzig. Warum?" Herr Druschba antwortet: "Ich komme von der Arbeit. Da mache ich mich schmutzig." Jasper ergänzt: "Mein Papa arbeitet bei Wittenberg. Ihr könnt ja alle mal gucken, wo er arbeitet."
Gesagt, getan. Jasper organisiert - unterstützt von seinem Papa, der dafür sogar seine Mittagspause opfert - einen Besuch in der Autowerkstatt. Dort gibt es viel zu bestaunen: Hebebühnen, Spezialwerkzeuge, Computer zur Abgasuntersuchung... Wer will, darf sogar beim Reifenwechsel helfen.
Warum bringt man sein Auto in die Werkstatt? "Das ist ähnlich wie bei kleinen Kindern. Wenn man wissen will, ob alles in Ordnung ist, dann geht man mit ihnen zum Arzt zur U-Untersuchung. Und das Auto bringt man zur Inspektion." Man kann merken, dass Herr Druschba viel Erfahrung mit Kindern hat. Er erklärt sehr anschaulich, und die Kleinen behalten alles sehr gut, wie am nächsten Tag das Gespräch im Stuhlkreis zeigt. Ein paar Kostproben!
Moritz: "Wir haben Autos angeschaut und Räder mit dem Lufthammer abgeschraubt und festgebohrt!" Jonas: "Autos standen auf der Hebebühne. Wir haben den Auspuff gesehen." Doch auch die beste Autowerkstatt hat ihre Grenzen. Daran erinnert Malte: "Feuerwehrautos, das schafft nur die große Hebebühne. Die nicht!" Und Moritz ergänzt: "Trecker kommen nach Bekum. Da ist eine Treckerwerkstatt."
Über vieles denken die "Bären" nach, so z. B. darüber, dass aus dem Auspuff Abgase kommen, "ein bisschen Gift", wie Julius es ausdrückt. Doch die Attraktion schlechthin, beim Reifenwechsel helfen zu dürfen, kommt nicht weiter zur Sprache. Gabi Richter versucht, den Kindern auf die Sprünge zu helfen: "Denkt einmal nach. Wenn der Winter vorbei ist und es warm wird, was macht man dann?" Jaspers Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: "Cabrio fahren!" Sicher, das wünschten sich viele. In der Regel macht man, wie Linda weiß, etwas Stinknormales: "Winterreifen abnehmen!"
Auf dem Foto hilft Julius beim Reifenwechsel. Der Eigentümer des Wagens muss sich deshalb keine Sorgen machen. Wir sind sicher, Herr Druschba hat später alle Schrauben noch einmal genau überprüft.
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Wochenspiegel vom 3. Mai 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: Mit dem Fotoapparat auf der Suche nach dem Frühling
Die "Hasen" interessieren sich sehr für Experimente und deshalb auch für alles Technische. Jetzt ist Frühling. Kann man Technik und Frühling miteinander verbinden? Ausgangspunkt eines solchen Experiments war eine Idee unserer Erzieherin Michaela el Jurdi.
Die Jahreszeiten zu lernen, fiel den Kindern schwer. Sie verwechselten einzelne Namen. Was tun? Zunächst gab es ein Gespräch im Stuhlkreis: Woran können wir erkennen, dass Frühling ist? Nachdem die "Hasen" einige Kennzeichen des Frühlings beigesteuert hatten, ging es auf Spurensuche. Michaela schickte ihre Kids in fünf kleinen Gruppen mit Einwegkameras über unser Außengelände, um dort den Frühling zu suchen und zu fotografieren.
Die Einteilung erledigten die Kinder selbst. Ohne dass ihre Erzieherin irgendwelchen Einfluss nahm, bildeten sich geschlechtsspezifische Gruppen. Unsere Mädchen waren mit dem Suchen und Fotografieren schneller fertig als ihre männlichen Altersgenossen. Die erste Mädchengruppe brauchte gerade mal 10 Minuten. Einige faszinierte Jungen gingen die Aufgabe ganz anders an. Sie suchten, debattierten und entschieden gemeinsam, wie das gefundene Motiv am Besten zu fotografieren sei. Darüber vergingen zwei Stunden.
Besonders erfreulich war, dass sich alle Kinder bei der Suche gegenseitig halfen und ohne Zank in der Bedienung der Einwegkameras abwechselten. Mit einer Digicam oder einem Handy zu fotografieren, lernt ein Kind heute schon früh, aber dass man bei einer Kleinbildkamera die Aufnahmen nicht sofort anschauen kann, war eine Überraschung.
Kaum kamen die heiß ersehnten Bilder aus dem Labor zurück, ging es ans Auswerten. Die kleinen Fotografen erkannten ihre selbst gemachten Schnappschüsse sofort wieder. Sie ordneten sie, und jeder Suchtrupp klebte seine Bilder auf ein zuvor dekorativ bemaltes großes Stück Pappe.
Auch vereinzelte Enttäuschungen waren zu verkraften: "Ich habe versucht, eine Hummel zu fotografieren, aber es ist nichts geworden!" Doch es gibt viele gelungene Fotos von blühenden Sträuchern, Wildblumen, Marienkäfern und den Pferden "Maggie" und "Flecki" auf dem Nachbargrundstück.
Im Gruppenraum können Sie bestaunen, was bei der Spurensuche herausgekommen ist. Sie sind herzlich eingeladen!
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Wochenspiegel vom 16. Mai 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: "Tigerenten" machen sich Gedanken über Politik
Es gibt ein lustiges, comicartiges Sachbilderbuch, das wir auf unserer Website www.ev-kita-hohenhameln.de in der "Bücherecke" empfohlen und für unsere Bibliothek angeschafft haben: "Wie tickt die Politik?" Darüber bereits im Kindergarten reden zu wollen, erscheint Ihnen das zu früh? Wenn ja, dann müssen Sie Ihre Meinung ganz schnell revidieren, denn Kinder reden von sich aus über Politik. Das Stichwort dazu bringen sie von daheim mit. Es heißt "Steuern".
Alle müssen Steuern zahlen. Und was geschieht mit den Steuern? Die "Tigerenten" wissen es ganz genau: Straßen werden damit gebaut, die Feuerwehr bekommt ein neues Auto und Knut, der knuddelige Eisbär, hat aus Steuergeldern ein Zuhause, den Zoo. Das alles sehen unsere Kinder positiv. Es leuchtet ihnen ein.
Damit nicht genug. Sie machen sich so ihre Gedanken: "Politik ist das, wenn man nicht tun und lassen kann, was man will, sondern Menschen füreinander Regeln aufstellen und alle sich danach richten müssen. Wenn man einen Vorschlag macht und alle abstimmen, das ist gerecht. Aber wenn ein König einfach bestimmt, das ist ungerecht."
Auf die Frage "Kennt ihr Politiker?" gab es ein klares "Nee!" als Antwort. Was ein Politiker macht, davon hatten die Kids immerhin eine Vorstellung: "Er sitzt am Computer und hält Reden!" Das ist sicher ein sehr einseitiges Bild, doch vielleicht gerade deshalb ein Anstoß für unsere Politiker, sich mehr selbst um die ganz Kleinen zu kümmern.

Zum Abschluss noch ein Rat von Johannes und Marco. Sie sind Lausbuben. Ihr Rat allerdings hat Gewicht: "Wenn alle aufpassen und alle Menschen für Ordnung sorgen, dann sieht Hohenhameln viel schöner aus, und die Gemeinde muss nicht so viel Geld ausgeben." Aufgepasst und für Ordnung gesorgt haben Johannes und Marco schon selbst. Sie haben bei Oma Hannelore die Gosse gefegt.

Info auf der Seite "Aktuelles" vom 6. Juni 2007
Unsere Website www.ev-kita-hohenhameln.de hat Geburtstag. Seit einem Jahr sind wir online, und wir freuen uns über die von Anfang an gute und noch weiter anwachsende Akzeptanz.
Ein paar statistische Daten, die die Entwicklung verdeutlichen:
| Website |
06.06.2006 |
06.06.2007 |
| Seiten |
57 |
89 (ohne Webalbum) |
| Bilder |
322 |
835 |
| Größe |
31,2 MB |
67,7 MB |
Auch die Benutzerzahlen sind stetig gestiegen (wiederkehrende Besucher nicht mitgezählt). Im Juni 2006 besuchten uns 537 Gäste (21,48 pro Tag), im Dezember waren es schon 1.624 Gäste (52,39 pro Tag), und im Mai 2007 konnten wir sogar 2.610 Gäste (84,19 pro Tag) begrüßen. Insgesamt kamen im ersten Jahr 16.817 Besucher ins Internetportal von "Klein Lummerland".
Und das sind die fünf am häufigsten aufgerufenen Seiten:
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse. Haben Sie Anregungen zur Verbesserung dieser Webpräsenz, dann sprechen Sie uns bitte an!

Wochenspiegel vom 7. Juni 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: "Rätselraten" im Sitzungssaal?

In der "Bären-Gruppe" gibt es seit März ein spannendes Projekt: "Wo arbeiten meine Eltern?" Eltern, die mitmachen möchten, laden an ihren Arbeitsplatz ein. Dadurch lernen die Kinder nebenbei auch Ortschaften in der Gemeinde kennen. Im Gruppenraum hängt ein Ortsplan, auf dem sie einzeichnen, wo sie schon gewesen sind. Bislang haben sie die Werkstatt im Autohaus Wittenberg (der "Wochenspiegel" berichtete darüber) und die Holzgalanteriewarenfabrik Steinbach GmbH besucht. Jetzt bekam auch das Rathaus einen Kringel.
Unser Besuch begann im Büro von Lindas Papa, Herrn Karl-Heinz Witte. Er begrüßte uns und brachte uns anschließend zum Bürgermeisterzimmer. Dort bestaunten wir den vollen Schreibtisch, und Bürgermeister Lutz Erwig holte für uns sogar die Bürgermeisterkette aus dem Tresor. Die Türme im Hohenhamelner Wappen haben die "Bären" sofort erkannt, und ein Kind wusste obendrein: "Soßmar hat das Pferd!"
Hohenhameln hat aber auch ein Logo. Man kann es auf jedem "Wochenspiegel" sehen. Damit es sich den Kindern fest einprägt, gab's für jedes einen Logo-Luftballon und außerdem eine kleine Tüte Gummibären.
Im großen Sitzungssaal entwickelte sich ein intensiver Gedankenaustausch, was man da denn so macht. "Hier tagt der Rat." Zunächst waren die Kinder der Überzeugung, das habe mit Rätselraten zu tun: "Zuhause raten wir auch oft Rätsel!" Bürgermeister Erwig zeigte ihnen, dass im Sitzungssaal die Ratsmitglieder gemeinsam nachdenken und dann entscheiden, z. B. ob ein neuer Kindergarten gebaut wird, Straßen erneuert werden und - ganz aktuell - das Trauzimmer verlegt wird, um den Brautleuten und ihren Gästen mehr Komfort zu bieten.
Das neue Trauzimmer ist noch im Bau, aber die Kinder wollten es trotzdem sehen. Dort trafen sie Dieter und Uwe vom Bauhof, beide im Kindergarten gut bekannt und sofort mit "Hallo Dieter, hallo Uwe" begrüßt. Eigentlich wollten die "Bären" auch noch bei einer Hochzeit singen. An diesem Donnerstag heiratete nämlich Kirchenvorsteher Oliver Lukas. Doch die standesamtliche Trauung fand erst am Nachmittag statt, und deshalb sprangen die "Hasen" aus der Ganztagsgruppe ein.
In einem Rathaus ist viel Betrieb. Manchmal muss man warten, bevor man an der Reihe ist. Auch das haben die "Bären" erfahren. Frau Messner hatte vor, uns einen Meldezettel zu zeigen, doch sie kam einfach nicht dazu. Die Besucherschlange war zu groß.
Weil Donnerstag am Vormittag Wochenmarkt ist, konnten sich die "Bären" zum Abschluss mit einem Gratisapfel stärken. Dann ging es nach "Klein Lummerland" zurück. Was im Rathaus so alles passiert, davon haben sie durch ihren Besuch einen Eindruck bekommen. Herzlichen Dank an Bürgermeister Erwig und alle Mitarbeiter!

HAZ vom Juni 2007
Kirchenhügel wird zur großen Spielwiese
Hohenhameln. Zum Auftakt des Gemeindefestes der evangelischen Laurentius-Gemeinde Hohenhameln hielt Pastor Hans Schweda unter dem Motto "Du hast uns deine Welt geschenkt" zusammen mit rund 140 Kindern des Kindergartens einen Familiengottesdienst rund um die Sinne, mit denen die Menschen ihre Umwelt wahrnehmen. Die Kinder erklärten den gespannten Zuhörern zum Beispiel, wie gut es ist, sehen oder fühlen zu können. Und wenn jemand nicht so gut sehen oder fühlen kann, dann hört er besser. So nimmt jeder die Welt auf seine Weise intensiv wahr. Der Elternchor untermalte den Gottesdienst mit seiner musikalischen Darbietung. Die Kollekte wird für die Restaurierung des Altars verwendet. Anschließend stand ein Dutzend Spielstationen auf dem Kirchenhügel [auf dem Programm]. Bekannte Spiele wie "Der heiße Draht" oder eine Hüpfburg, aber auch das Wenden von Gummi-Spiegeleiern in einer Pfanne oder erste Versuche einer Nassrasur galt es zu meistern. Geschicklichkeit war auch war beim Kistenstapeln gefragt, auf dem Foto zeigt sie Noel Bast (7). Alle Kinder bekamen eine Spielkarte, auf der sie für jedes Spiel, an dem sie teilgenommen hatten, einen Punkt erhielten. Wer mindestens acht von zehn gültigen Spielen bewältigt hatte, nahm automatisch an einer Verlosung am Ende des Tages teil. "Wir sind froh und dankbar über dieses schöne Wetter", freute sich Pastor Schweda, während die Kinder auf der Wiese spielten. Nachmittags musizierte der Posaunenchor, bevor die Hohensteiner Puppenbühne ein Kaspertheater in der Kirche aufführte. Den ganzen Tag über wurden gespendete Kuchen und Torten im Pfarrhaus angeboten. (nb)/Foto: Baramsky

Wochenspiegel vom 12. Juli 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: "Kinder zu lebensfrohen Menschen erziehen"
Elisabeth Schröder geht in den wohlverdienten Ruhestand. Seit November 1971 arbeitete sie in unserem Kindergarten, d. h. fast 36 Jahre. Ihr Hauptziel in dieser Zeit war es, Kinder zu lebensfrohen Menschen zu erziehen. Der Abschied von ihnen und "Klein Lummerland" macht sie schon ein wenig traurig. "Ich brauche etwas Abstand. Danach komme ich euch wieder besuchen."
Für den letzten Arbeitstag hatte sich ihre ehemalige Kollegin Frauke Siemt eine besondere Überraschung ausgedacht. Es gibt nämlich einen "Rentnerinnen-Club" für frühere Mitarbeiterinnen des Hohenhamelner Kindergartens. Sie treffen sich regelmäßig zu Geburtstagen und halten auch sonst Kontakt. Frauke Siemt regte an, Elisabeth Schröder mit einem Ständchen in den Club einzuladen. So kam am 5. Juli eine Delegation bestehend aus Sigrid Bokelmann, Frauke Siemt und Gertrud Wulfes – letztere mit Gitarre – in die "Tigerenten-Gruppe". Dann wurde wie in alten Zeiten gesungen: "Aus grauer Städte Mauer..." – hoffentlich keine Anspielung auf den Lummerländer Arbeitsalltag. Die Kinder machten begeistert mit, wie man auf dem Foto sehen kann.
Das Team hat sich bereits bei einer privaten Feier für die langjährige gute Zusammenarbeit bedankt. Die offizielle Verabschiedung erfolgt am 15. Juli um 10.00 Uhr in der ev.-luth. St.-Laurentius-Kirche.

Ganz wie in alten Zeiten

HAZ vom 30. Juli 2007
"Klein Lummerland" mit Kinderkrippe Hohenhameln: Neues Angebot startet am 15. August / Junggesellschaft renoviert zwei Räume
Hohenhameln (hs). Während in anderen Orten noch über die Einrichtung von Krippen diskutiert wird, geht es in Hohenhameln zügig voran. Im evangelischen Kindergarten "Klein Lummerland" am Pfannteich werden 15 Plätze geschaffen.
"Dank der Junggesellschaft, die mit einem Team um Christoph Wedig zwei Räumen hübsche Farbanstriche gibt, läuft alles nach Plan und Wunsch", sagt Martina Orwat, seit 1997 Leiterin der Kindertagesstätte. Sie erläutert das Konzept: Träger sei die evangelische Kirchengemeinde. Die Kosten übernehmen Landeskirche, Gemeinde und Eltern. Sechs Gruppen beginnen schrittweise am 15. August. Die Mitarbeiterinnen Urte Bothe und Irene Machens kümmern sich montags bis freitags zwischen 7 und 17 Uhr [Anm.: richtig ist derzeit 14 Uhr] um die Ein- bis Dreijährigen. "Die Zeiten können auch flexibel mit den Eltern und Erzieherinnen vereinbart werden", so die Leiterin.
Der Krippe im Kindergarten eine Heimstatt zu geben, sei möglich geworden, weil das Haus wegen sinkender Kinderzahlen nicht ganz ausgelastet sei. Anstatt 143 werden es nun 133 Kinder sein, die mit den Schwerpunkten Bewegungsspiele, Musik, Kunst und Glaubenslehre betreut werden, erklärt Orwat. Krippenkinder könnten nach drei Jahren in der Tagesstätte bleiben und müssten sich nicht umgewöhnen. Das bringe für alle Seiten Vorteile.
Die Junggesellschaft legte am Sonnabend in dem 56 Quadratmeter großen Raum los. Die Wände werden gespachtelt und später mit bräunlicher Farbe gestrichen. Der kleine Schlafraum wird in den Tönen hell- und dunkelblau verschönert. Gut fünf Stunden brauchte die sechsköpfige Gruppe, ehe die Zimmer fertig waren. "Ich finde es ganz prima, dass die Junggesellschaft die Arbeiten macht. Ein Anruf genügte und schon waren sie da. Erst 2006 brachten die Junggesellen das Außengelände auf Vordermann", lobte die Kita-Leiterin.

Malertrupp im evangelischen Kindergarten: Die Junggesellschaft mit "Präsident" Christoph Wedig (links) streicht die Wände in den neuen Krippenräumen. Darüber freuen sich Ortsbürgermeister Gerhard Bankes und Kindergartenleiterin Martina Orwat. Foto: Schlittenbauer
Ortsbürgermeister Gerhard Bankes hat seit acht Jahren ein "sehr persönliches Verhältnis" zur Junggesellschaft. Beim jüngsten Schützenfest erwähnte er die Aktivitäten der gesellschaftlich tätigen Vereinigung. Sie habe die Patenschaft auf dem Spielplatz in den Bründeln übernommen und Geräte gestrichen. Ferner bringe sie sich beim Tannenbaumsammeln und Frühjahrsputz im Ort mit ein. "Das ist nicht selbstverständlich, zumal alle Aktivitäten eigener Initiative entspringen", betonte Bankes. Er war in den Kindergarten gekommen und versorgte die "Handwerker" mit einem Imbiss. "Ich grille auch gern für die Truppe", erwähnte er.
Orwat pflichtete dem Ortsbürgermeister bei: "Es macht Spaß, mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten. Während heute oft von der Zerstörungswut junger Leute gesprochen wird, begegnet man der Junggesellschaft unter einem ganz anderen Aspekt", meinte sie. Der 24-jährige Christoph Wedig, der jüngst die Malermeisterprüfung gemacht hat, hörte die Komplimente gerne. Er ist zurzeit "Präsident" der Junggesellschaft von 1854. Die 46 Mitglieder zwischen 16 bis 36 Jahren (Durchschnittsalter 26) organisieren auch alljährlich das Schützenfest.
"Wir sind gern bereit, zu helfen. Und ich bereue nicht, in die Vereinigung eingetreten zu sein", sagte Wedig. Nahm einen Spachtel in die Hand und machte sich mit den anderen Mitgliedern ans Werk.

PAZ vom 30. Juli 2007
Junggesellen streichen "Klein Lummerland" Neue Farbe für Hohenhamelner Kindergarten
Hohenhameln (mu). Überall Pinsel, Farbeimer, Malerrollen, dazwischen etwa zehn junge Männer, die gut gelaunt die Wände streichen: Die Junggesellschaft Hohenhameln hat am Sonnabend den Kindergarten "Klein Lummerland" auf Vordermann gebracht. Zwei Räumen der neuen Kinderkrippe haben die Hohenhamelner einen neuen Anstrich verpasst - einem Gruppenraum und einem Schlafraum.
Die Leiterin des Kindergartens, Martina Orwat, ist begeistert von dem Engagement der Jugendlichen und jungen Männer. "Es ist toll, was die hier machen", sagt sie. Auch Ortsbürgermeister Gerhard Bankes war am frühen Nachmittag vorbeigekommen - zur Freude der Junggesellen brachte er einen Grill mit.
"Wir haben hier schon mal die Spielgeräte überholt", sagt Christoph Wedig, der Vorsitzende der Junggesellschaft Hohenhameln. "Wir tun gerne was für den Ort." So haben die Jungs und jungen Männer auch die Patenschaft für einen Spielplatz übernommen und sorgen dafür, dass dieser immer ordentlich aussieht. Auch die traditionelle Müllsammelaktion im März sei eine wichtige Sache - auch um die Dorfgemeinschaft zu stärken.
Der Kindergarten scheint den Junggesellen dabei jedoch besonders am Herzen zu liegen. Jedenfalls waren die Hohenhamelner mit Eifer dabei. "Na ja", sagt Wedig und grinst. "Wir tun das ja auch ein wenig für unseren zukünftigen Nachwuchs." (Foto: Isabell Massel)

Wochenspiegel vom 2. August 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: Hohenhamelner Junggesellschaft streicht das "Drachennest"
Vielleicht erinnern Sie sich noch. Im Juni vergangenen Jahres hat ein Arbeitstrupp der Hohenhamelner Junggesellschaft von 1854 die Außengeräte in "Klein Lummerland" gestrichen. Meine Abschlussfrage lautete damals: "Na, wie wär's, nächstes Jahr wieder?" Und tatsächlich, die Junggesellschaft hat uns noch einmal mit einem hoch willkommenen Arbeitseinsatz geholfen. Daran beteiligt waren diesmal Simon Beimes, Jacob Dobberstein, Moritz Klein, René Machens, Christian Müller, Danny Schmidt, Christian Schneider und Christoph Wedig.
Am 15. August startet unsere Krippengruppe. In den Sommerferien ist genug Zeit, um letzte Vorbereitungen abzuschließen. Der Waschraum ist schon fertig. Am Samstag, dem 28. Juli, sollte nun das "Drachennest" gestrichen werden, der Gruppenraum terrakottafarben, der Schlafraum himmelblau mit dunkelblauer Sternendecke. Christoph Wedig aus dem Vorstand der Junggesellschaft, frischgebackener Malermeister, hatte die Räume zuvor besichtigt, ausgemessen und die erforderlichen Materialien besorgt.
Als Irene Machens, Betreuerin der "Drachen", morgens um 9.00 Uhr zur Kita kam, warteten bereits zwei junge Männer vor der Tür. Zitat: "Wir haben Order bekommen, pünktlich zu sein!" "Das ist ja schön, kommt mal gleich mit!" Und schon ging es ans Möbelrücken, um die Wände freizuräumen. Alle restlichen Helfer wurden eingewiesen und die Arbeit verteilt. Zwischendurch gab's eine kurze Unterbrechung. Die Presse kam zu Besuch [...]. Ansonsten wurde bis ca. 14.00 Uhr konzentriert durchgearbeitet.

Leckeres vom Grill nach getaner Arbeit
Ortsbürgermeister Gerhard Bankes versorgte "seine Jungs" nach getaner Arbeit mit Getränken und Leckerem vom Grill. Als sein Kollege Oliver Lukas aus dem Kirchenvorstand, bis vor kurzem selbst noch Junggeselle, als Dankeschön der Kirchengemeinde mit einem Kasten Bier vorbei kam, wurde der gern angenommen, jede weitere Mithilfe aber abgelehnt. Denn die Junggesellschaft hat ihre Statuten und hält sie hoch. Wer Genaueres dazu wissen will, kann das auf ihrer Website www.jg-hohenhameln.de nachlesen.
"Klein Lummerland" hat sich über die tatkräftige Unterstützung der Hohenhamelner Junggesellschaft sehr gefreut und sagt an dieser Stelle herzlichen Dank! Na, wie wär's, nächstes Jahr wieder?

HAZ vom 22. August 2007
Ein Drachennest für "Klein Lummerland" Neue Krippe in Hohenhameln ist gestartet und soll bis Oktober schrittweise mit 15 Kindern gefüllt werden
Hohenhameln (hs). Der Anfang ist gemacht: Mit fünf Kindern zwischen einem Jahr und drei Jahren sowie zwei Erzieherinnen ist im evangelischen Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln die Krippe gestartet. Und einen Namen gibt es auch schon. "Weil die Drachen-Kindergartengruppe aufgelöst wurde, behielten wir den Namen nun für die separate Krippengruppe bei", sagt Kita-Leiterin Martina Orwat. Der 56 Quadratmeter große Raum für die Kleinen ist nun das Drachennest oder die Drachenhöhle.
Das Konzept sieht eine zeitlich gestaffelte Aufnahme der Kinder vor. "Bis 1. Oktober wird die Obergrenze von 15 Kindern erreicht. In zwei Fällen mussten wir sogar eine Absage geben, weil diese Grenze nicht überschritten werden darf", erläutert Orwat. "Wir empfahlen den Eltern, auf andere Einrichtungen auszuweichen." Etwa auf Soßmar, wo eine Gruppe in Kürze eröffnet werden soll. Die Kinder werden von Urte Bothe und Irene Machens von 8 bis 14 Uhr betreut. "Es können aber auch andere Zeiten vereinbart werden", ergänzt die Leiterin. Träger der Einrichtung ist die evangelische Kirchengemeinde. Die Kosten übernehmen Landeskirche, politische Gemeinde und Eltern.
Erste Erfahrungen gibt es auch schon: "Eltern der Krippenkinder waren erstaunt, wie fröhlich die Kleinen sind. Natürlich gab es beim Abschied auch Tränen", erzählt Martina Orwat. In dem eigens für die Krippe eingerichteten Raum wuseln die "Drachen" in einer Bauecke, an Tastwänden oder beim Basteln und Malen. In einer Ruheecke können sie sich bei Bedarf aufhalten. Das Ganze geschieht unter ständiger Aufsicht. In einem kleinen Schlafzimmer stehen zwei Doppelbetten nebeneinander. In einem neuen separaten Bereich wurden altersgerechte, 22 Zentimeter hohe Toiletten, eine Dusche und zwei Waschbecken eingerichtet sowie ein Wickeltisch aufgestellt.
Urte Bothe schult die Kinder als Musiktherapeutin mit musischen Übungen: Es wird gesungen, geklatscht und mit Klanggeräten hantiert. Die Rolle der Erzieherinnen sieht Orwat als "Entwicklungsbegleiter der Kinder". Sie sorgen dafür, dass "Sinne erprobt und ausgebildet werden". Wichtig sei, dass die Kinder die Umwelt wahrnehmen, verarbeiten und möglichst selbsthandelnd tätig werden. "Weitere Schwerpunkte sind Bewegungsangebote, soziale Kontakte sowie der Abbau von Angst und Hemmungen", erläutert die Kita-Leiterin. Auch Mahlzeiten gibt es für die Krippenkinder.
Die Eingewöhnungsphase der Kleinen sei wohl der sensibelste Part, den die Erzieherinnen übernehmen. "Der Kontakt zum Kind muss in Abstimmung mit den Eltern hergestellt, gefestigt und stets aufmerksam beobachtet werden. Dazu bedarf es Zeit, Verständnis und Geduld", betont Martina Orwat. Sie und ihre Mitarbeiterinnen sind sich ziemlich sicher, dass es klappen wird. Im Übrigen ist die Leiterin ein bisschen stolz auf die Konzeption für die Kinderkrippe in "ihrer" Kita. Die Landesregierung genehmigte sie mit dem Hinweis: "Kurz, präzise und sehr gut."

Im evangelischen Kindergarten Hohenhameln ist nun eine Krippe für Ein- bis Dreijährige eingerichtet. Die ersten fünf Kinder sind da. Bis Anfang Oktober wird auf 15 Schützlinge aufgestockt. Leiterin Martina Orwat, Urte Bothe, Praktikantin Manuela Momm und Irene Machens kümmern sich um die Neulinge von "Klein Lummerland" (von links). Foto: Schlittenbauer
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einblick Ausg. September-November Nr. 5
Abschied von Elisabeth Schröder
Elisabeth Schröder, von den Kindern liebevoll "Schrödi" genannt, verlässt nach fast 35 Jahren die Kindertagesstätte "Klein Lummerland" und tritt in den passiven Ruhestand. Viele Kinder begleitete sie in dieser Zeit vom 3. bis 6. Lebensjahr. Sie konnte sich in Kinder hinein versetzen, ein Kamerad der Kinder sein, jemand, der spielte, bastelte, tröstete, lachte, scherzte und jeden in seinem Wesen ernst nahm. Elisabeth Schröder stand Kindern und Mitarbeitern immer hilfreich zur Seite und machte viele Entwicklungen im pädagogischen Bereich mit. Als wir den Kindern erklärten, dass Frau Schröder in Rente geht, konnten sie dies schwer verstehen. "Wie, kommt sie nicht wieder? Das muss doch langweilig sein immer zu Hause!" Und nach ein paar Tagen, kurz bevor die Ferien begannen, sagte ein Mädchen: "Ich weiß wo Frau Schröder hingeht! Die fährt in die Rente." Und so sagen wir Elisabeth Schröder für all ihr Tun vielen Dank und Gottes Segen! (Petra Fette)

Wochenspiegel vom 14. September 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: "My name is Molly" – Englisch in der Ganztagsgruppe
Eltern wollten wissen: "Gibt's auch Englisch im Kindergarten?" Bislang haben wir immer verneint. Unser Angebot ist ohnehin sehr reichhaltig. Doch nun konnten wir – vorerst allerdings nur für die Ganztagsgruppe – eine Lösung finden, die keine Kosten verursacht und auf die Kinder fliegen.
Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei Molly, eine große Handpuppe mit zotteligen roten Haaren. Molly trägt eine lange grüne Hose und ein schrill kariertes Hemd, ist nicht immer brav und wohnt in einer großen Tasche. Darin verreist sie auch, und zwar jeweils Dienstag nachmittags zu den "Hasen". Molly kommt aus Großbritannien, spricht Englisch, singt und tanzt.

Puppen haben eine magische Ausstrahlung. Sie regen in besonderem Maße unsere Phantasie an. Seit den zwanziger Jahren werden sie in Pädagogik und Therapie eingesetzt, um leichter Kontakt herzustellen. Kinder können in Puppen Eigenschaften hineinlegen, die sie sich selbst wünschen. Für sie sind sie immer "beseelt". Deshalb muss sich der Puppenspieler gut überlegen, wie er mit seiner Puppe vor den Kleinen umgeht. Sie einfach ins Regal zurückzulegen zerstörte den Zauber. Darum wohnt unsere Molly in einer Reisetasche.
Wie ihr erster Besuch, so sollen auch spätere Stunden aussehen: Lieder, Tänze, Fingerspiele, hin und wieder ein Arbeitsblatt – vor allem aber viel Bewegung. Dann ist der Spaß groß und alles bleibt besser haften. Wer zum Beispiel wie ein Teddybär zu tanzen lernt, erfährt so ganz nebenbei, was "shoulders and knees" sind.
Unser Projekt mit Molly wird von Melanie Feller betreut. Englisch für Kids hat sie bereits in einer anderen Einrichtung erfolgreich angeboten. Frau Feller ist Heilpädagogin und arbeitet sonst in unserer integrativen Gruppe. In diesem Kalenderjahr hat sie sich – unterstützt von unserem Kirchenvorstand – besonders im Spiel mit großen Handpuppen weitergebildet. Davon profitieren nun die "Hasen", und sie sind von Molly total begeistert. Aber hallo, Molly hat noch viele Freunde. Man darf gespannt sein, wer sonst noch bei den "Hasen" vorbeischaut.

PAZ vom 24. September 2007
Zerknautschte Knet-Schlangen als Dank Evangelischer Kindergarten Lummerland: Der Alltag in der Krippe hat sich eingespielt
VON GRIT STORZ Hohenhameln. Das Wort Krippengruppe können die Kleinen noch nicht aussprechen, aber sie wissen, dass es schön ist dort. Zehn Kinder zwischen eineinhalb und drei Jahren besuchen die Krippe im evangelischen Kindergarten "Lummerland". Bis zum 1. Oktober wird die Gruppe mit 15 Kindern ausgebucht sein: Hohenhameln ist in Sachen Kleinkinderbetreuung fortschrittlich.
Ein gemütlicher Raum, buntes Spielzeug, liebevolle Erzieherinnen, viel Bewegungsfreiheit und dazu Dinge, die zu Hause kaum möglich sind: Ein Sandkasten mitten im Zimmer, unendlich viele ratternde Bobbycar-Runden um den Tisch, Matschen mit Farbe und immer jemanden zum Spielen. Ein fester Tagesablauf hilft den Kindern, sich von Anfang an zurechtzufinden und sich wohl zu fühlen. Obwohl sie noch klein sind, wissen sie über wichtige Dinge Bescheid: Die Jacke und die Tasche kommen an den Haken, nach dem gemeinsamen Frühstück gibt es eine frische Windel, bevor dann im Kreis gesungen und gespielt wird. Erstaunlich schnell haben sich alle an die festen Rituale gewöhnt und sich als Gruppe gefunden. Ein sehr sanfter Einstieg in den Alltag als Krippenkind hilft den Kindern dabei.
Martina Orwat, Leiterin der Kindertagesstätte, freut sich, dass die Kleinen bereits nach kurzer Zeit wie selbstverständlich zum Kindergartenalltag gehören. Die Kinder aus den anderen Gruppen dürfen die Minis selbstverständlich besuchen und mit ihnen spielen. Besonders bei den ganz Kleinen sind fast täglich Fortschritte sichtbar, sagt sie. Nach Bedarf werden Spielgemeinschaften gebildet und auch mal ein kleiner Streit ausgetragen, beispielsweise um den besten Fensterparkplatz für den Roller. Trotzdem geht es erstaunlich ruhig und entspannt zu.
Trotz Weiterbildungen, trotz eigener Kinder und trotz viel Erfahrung bei der Kinderbetreuung hatten alle Beteiligten ein wenig Bauchgrummeln, als das Projekt Krippengruppe begann, gibt Orwat zu. Alle Bedenken, die sie gehabt haben, hätten sich aber sehr schnell zerstreut. Hilfreich dabei sei, dass statt wie vom Gesetzgeber vorgesehen zwei Erzieherinnen in Hohenhameln drei Erzieherinnen [Anm.: richtig ist 2 Erzieherinnen und 1 Praktikantin] für 15 Kinder unter drei Jahren zuständig sind. Dies sei in der Zeit des Fütterns und Wickeln auch gar nicht anders möglich.

Fröhlich sitzen die Minis mit Erzieherin Jeanette Raulfs am Tisch, basteln lange rosa Knetschlangen und glucksen vor sich hin. Die Kinder verstehen sich ohne viele Worte. (Foto: Grit Storz)
Bislang bleiben noch nicht alle Minis zum Schlafen im Drachennest. Wenn sich jedoch herumgesprochen hat, wie gemütlich es in den extra angefertigten Bettchen im Ruheraum ist und wie toll es sich darin träumt, wollen wahrscheinlich alle da bleiben. Wie bei den sieben Zwergen ist der liebevoll dekorierte Ruheraum mit sehr kindgerechten Betten und Regalen ausgestattet. Die Mitarbeiterinnen haben vor dem Start der Minigruppe tatsächlich an alles gedacht. Strahlende Kinderaugen, sehr zufriedene Eltern und eine lange Warteliste zeigen, dass sich die Mühe gelohnt hat. Und wenn Martina Orwat eine zerknautschte rosa Knet-Schlange geschenkt bekommt, freut sie sich und weiß, dass sie mit ihrem Team alles richtig gemacht hat.

Wochenspiegel vom 4. Oktober 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: "Drachenmusik"
Ein Tag in der Krippe hat Struktur. Das wissen die Kleinen schon ganz genau: "Ich komme an, hänge meine Sachen an den Haken, begrüße Urte und Frau Machens, spiele, frühstücke, und dann muss ich gewickelt werden." Nach dem Wickeln gibt’s den Morgenkreis. Urte spielt Gitarre: "Guten Morgen, guten Morgen, die Spielzeit beginnt, guten Morgen, guten Morgen, wir grüßen jedes Kind." Danach werden alle anwesenden Kinder bei ihrem Vornamen genannt.
Inzwischen kennen die Kleinen sieben Lieder und Fingerspiele. Naturgemäß sprechen sie in diesem Alter dabei nur einzelne Worte mit und ahmen Gesten nach. Wie die Eltern uns berichten, fällt ihnen davon zu Hause manches wieder ein.
Kein Morgenkreis geht ohne das Fingerspiel "Himpelchen und Pimpelchen" zu Ende. Warum? Dort kräht der Hahn! Das können die Kinder kaum abwarten, damit Himpelchen und Pimpelchen endlich wieder aufwachen.

Musik scheint für sie besonders wichtig zu sein, und in der letzten Septemberwoche haben sie zum ersten Mal Instrumente ausprobiert. Das kam so:
Wie sonst auch, packt Urte ihre Gitarre aus und begleitet ein Lied. Die kleinen "Drachen" stehen auf und zupfen an den Saiten. Urte fragt: "Möchtet ihr auch ein Instrument spielen?" "Ja!", ist die freudige Antwort. "Dann müsst ihr schön auf euren Stühlchen sitzen bleiben, bis ich sie geholt habe." Frau Machens passt derweil auf. Die Kinder bleiben tatsächlich brav sitzen, bis Urte wieder da ist. Sie bringt eine Kiste mit Orffschen Instrumenten mit. Alle springen auf, doch Ordnung muss sein. Nachdem die Kleinen sich wieder gesetzt haben, geht Urte im Kreis herum, und jeder nimmt sich aus der Kiste, was er möchte: eine Trommel, Rassel oder Triangel. Nach kurzem Ausprobieren werden die Triangeln wieder zur Seite gelegt: "Nicht gut!" Trommeln und Rasseln sind der Renner, aber nicht, um bloß Krach zu machen.
Wir waren total überrascht. Manche Kleinen schüttelten die Rasseln von sich aus im Takt, und zwei sangen sogar begeistert mit. Auf unserem Foto ist zu sehen, welchen Spaß sie dabei hatten.

PAZ vom 16. Oktober 2007
Englisch lernen mit Miss Molly Kindergarten Hohenhameln: Heilpädagogin Melanie Feller leitet neues Projekt
Hohenhameln (de). Molly kommt aus Großbritannien, spricht Englisch, singt, tanzt und wohnt in einer Reisetasche. Miss Molly ist eine große Handpuppe mit zotteligen roten Haaren und bringt den Jungen und Mädchen im Kindergarten "Klein Lummerland" in Hohenhameln spielerisch die Grundzüge der Fremdsprache bei.
Eltern wollten wissen: "Gibt's auch Englisch im Kindergarten?" Bislang musste die Leiterin Martina Orwat passen. "Unser Angebot ist ohnehin sehr reichhaltig. Doch nun konnten wir – vorerst allerdings nur für die Ganztagsgruppe – eine Lösung finden, die keine Kosten verursacht und auf die Kinder fliegen."
Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei wie gesagt Molly. Sie trägt eine lange grüne Hose und ein schrill kariertes Hemd und ist nicht immer brav. Jeden Dienstagnachmittag verreist sie in ihrer Tasche zu den "Hasen" in "Klein Lummerland".

"Puppen haben eine magische Ausstrahlung", sagte Orwat, "sie regen in besonderem Maße unsere Fantasie an." Seit den 20er-Jahren werden sie in Pädagogik und Therapie eingesetzt, um leichter Kontakt herzustellen. Kinder können in Puppen Eigenschaften hineinlegen, die sie sich selbst wünschen. Für sie sind sie immer "beseelt". Deshalb muss sich der Puppenspieler gut überlegen, wie er mit seiner Puppe vor den Kleinen umgeht. Sie einfach ins Regal zurückzulegen zerstörte den Zauber. "Darum wohnt unsere Molly in einer Reisetasche", sagte Orwat.
Lieder, Tänze, Fingerspiele, hin und wieder ein Arbeitsblatt – vor allem aber viel Bewegung, so sieht die Begegnung mit Miss Molly aus. "Dann ist der Spaß groß und alles bleibt besser haften", sagte die Leiterin. Wer zum Beispiel wie ein Teddybär zu tanzen lernt, erfährt so ganz nebenbei, was "shoulders and knees" sind.
"Unser Projekt mit Molly wird von Melanie Feller betreut", sagte Orwat. "'Englisch für Kids' hat sie bereits in einer anderen Einrichtung erfolgreich angeboten. Feller ist Heilpädagogin und arbeitet sonst in der integrativen Kindergartengruppe. In diesem Jahr hat sie sich – unterstützt vom Kirchenvorstand – besonders im Spiel mit großen Handpuppen weitergebildet. Davon profitieren nun die 'Hasen', und sie sind von Molly total begeistert."

Wochenspiegel vom 25. Oktober 2007
Ev. Kita "Klein Lummerland": Milch, Kakao, Müsli und noch andere gute Sachen
Kleine Kinder haben es schwer. Furchtbar viel müssen sie in kurzer Zeit lernen. Doch sie schaffen es.
Von Natur aus sind sie neugierig und freuen sich, wenn ihnen etwas Neues gelungen ist. Im Kindergarten begleiten wir ihre Entdeckungsreisen. Vieles dabei ist im voraus gut geplant. Manches ergibt sich spontan.
In der "Tigerenten"-Gruppe sind alle Eltern sehr daran interessiert, dass ihre Kinder gesund frühstücken. Daheim sorgen sie selbst dafür. Im Kindergarten sind wir verantwortlich und zeigen den Kleinen an Beispielen, was zu einem gesunden Frühstück gehört.
Alljährlich kommt auch eine Fachkraft des Gesundheitsamts Peine für ein entsprechendes Projekt zu uns. Überraschend hat sich jetzt noch eine weitere gute Möglichkeit ergeben, die wir gern wahrgenommen haben.
Seit kurzem gibt es in Hohenhameln einen Bio-Feinkostladen. Für den Inhaber, Herrn Zaschka, sind Kindergruppen nichts Neues. Er kennt sie von seiner früheren Arbeitsstelle und kommt mit vielen kleinen Gästen gut zurecht.
Herr Zaschka hatte die "Tigerenten" für Montag, den 15. Oktober, zu sich eingeladen. Der Tisch war reichhaltig gedeckt.

Es gab Milch oder Kakao, Müsli, Brötchen mit Marmelade, Honig und noch andere gute Sachen. Kinder lernen über ihre Sinne. Sie stellten fest, dass alles anders schmeckte als gewohnt: "Der Kakao ist nicht so süß, auch nicht die Marmelade." Aber es schmeckte ihnen gut. Auch der Kaffee für uns Erwachsene schmeckte gut – jedoch wie immer.
Kinder reagieren immer häufiger allergisch auf bestimmte Lebensmittel. Ihre Eltern informieren darüber schon bei der Anmeldung, und wir achten darauf, dass ihre Kleinen bei uns entsprechend betreut werden. Schön, wenn es im Ort selbst eine Möglichkeit gibt, auf andere Nahrungsmittel auszuweichen.
Liam erzählte uns: "Mama und Leandra waren da schon mal zum Einkaufen, als ich noch geschlafen habe. Ich schlafe immer am längsten. Aber das zweite Mal war ich mit. Da durften wir was probieren. Wir haben dann Äpfel gekauft. Die waren lecker."
Die Regale im Bio-Feinkostladen sind gut gefüllt mit vielen leckeren Vollwertprodukten. Petra Fette nutzte das zu einem kleinen Ratespiel. Mohrrüben, Birnen, Äpfel, Paprika – was davon ist Obst, was ist Gemüse? Wir haben beobachtet, dass heute nur wenige Kinder solche Oberbegriffe kennen. Um diese zu festigen, arbeiten wir im Kindergarten mit Kaufladen, Zuordnungsspielen, Basteleien u. ä.
Als Dankeschön für die viele Mühe sangen die "Tigerenten" Herrn Zaschka und seiner Angestellten Frau Neitzel das Lied "Der Herbst ist da" und erhielten zum Abschied alle einen gesunden Lutscher.

Info auf der Seite "Aktuelles" vom 9. November 2007
Studientag "Unsere Kita auf dem Weg zum Familienzentrum"
Im Frühjahr und Herbst bleibt "Klein Lummerland" für jeweils einen Studientag geschlossen. Studientage sind für uns unverzichtbar, da wir den hohen Standard des Betreuungsangebots erhalten und nach Möglichkeit ausbauen möchten. Unterstützt von kompetenten Referenten beschäftigen wir uns deshalb mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Kindergartenarbeit.
Am 5. November begleitete uns Dipl.-Sozialpäd. Astrid Peemöller bei dem zukunftsweisenden Thema "Unsere Kita auf dem Weg zum Familienzentrum". Sie stellte fest, dass wir davon viele Aspekte schon umgesetzt haben. So ersparen wir unseren Kindergarteneltern bereits heute manche Wege, da auch besondere Dienstleistungen wie Ergotherapie, Krankengymnastik, Logopädie und musikalische Früherziehung unter unserem Dach angeboten werden. Weiteres möchten wir in Zusammenarbeit mit Elternrat und Kirchenvorstand auf den Weg bringen.
Das anstrengende Programm endete am Nachmittag mit einem Fragebogen zu Elternwünschen, der demnächst in unseren Gruppen den Eltern vorgestellt wird.
Zum Weiterlesen:
Ulrich Braun: Die Zukunft der Kitas sind Familienzentren! (2006)
Angelika Diller: Eltern-Kind-Zentren. Grundlagenbericht im Auftr. d. BMFSFJ (2005)
Martin R. Textor: Familienfreundliche Kindertagesstätten (2006)

Wochenspiegel vom 22. November 2007
Ev. Kita Klein Lummerland: Wie viele Ohren braucht eine Erzieherin?
Natalie und Melih von den "Sonnenkäfern" kommen prima miteinander aus. Dennoch kann es zwischen ihnen auch einmal Verständigungsprobleme geben.
Natalie hat etwas gebaut. Es kippt um. Sie ruft aus: "Oh, ich glaub', ich spinne!" Melih fragt: "Wo ist die Spinne? Frau Oelkers, hier ist eine Spinne!" Anja Oelkers sieht sich um: "Hier ist keine Spinne!" Bevor sie weiterreden kann, wiederholt Natalie noch einmal: "Ich glaub', ich spinne!" Melih beschwert sich: "Natalie sagt, ICH spinne!" Anja Oelkers beschwichtigt und erklärt: "Nein, Natalie sagt nicht, dass DU spinnst, sondern sie sagt: Ich glaub', ich spinne! Das heißt, sie meint, sie wird gleich verrückt!"

Man sieht's – Natalie und Melih kommen prima miteinander aus!
Sprache ist die Grundlage für ein gutes Miteinander. Kinder wollen verstehen, aber auch verstanden werden. Daher ist Sprachförderung im Kindergarten für uns eine zentrale Aufgabe, und zwar nicht bloß im Vorschulprogramm.
Sprachförderung gibt es in "Klein Lummerland" vom ersten Tag an – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Wir betrachten gemeinsam Bilderbücher, erzählen Märchen und Geschichten, lernen Lieder, Gedichte und Reime auswendig und – nicht zu vergessen – freuen uns über Fingerspiele. Hat Ihre Oma mit Ihnen "Steigt ein Büblein auf den Baum" oder "Wie das Fähnchen auf dem Turme" gespielt? Dann haben Sie diese Fingerspiele wahrscheinlich bis heute nicht vergessen.
Unsere Kids lieben z. B. "Zehn kleine Wackelzähne". Fingerspiele sind zeitlos aktuell. Mit ihnen lässt sich der Wortschatz erweitern, das Vorstellungsvermögen verbessern und Reihenfolgen lassen sich leichter merken. Die Kleinen achten auf ihre Spielgefährten, sprechen gemeinsam im Takt wie ein Chor und koordinieren Bewegung und Sprache.
Wie viele Ohren braucht eine Erzieherin? Wie das Beispiel von Natalie und Melih zeigt, kommt sie offensichtlich mit nur zwei Ohren nicht aus, denn sie muss gleichzeitig in verschiedenen Spielecken ganz "Ohr" sein, um hören zu können, worüber die Kinder sich gerade unterhalten und um gegebenenfalls zu helfen.

einblick Ausg. Dez • Jan • Feb 2007/2008
Erntedank in "Klein Lummerland"
Schon seit vielen Jahren feiern wir mit den Kindern Erntedank, in der Kirche. Doch in diesem Jahr gab es einen Mini-Gottesdienst zum Erntedank auf unserem großen Flur.
Dort war alles liebevoll vorbereitet. Ute Rudzki hatte den Flur mit den "Tigerenten" herbstlich geschmückt, und rund 100 Kinder warteten diszipliniert auf Pastor Schweda. Sie waren gespannt, was er ihnen erzählen würde. Er kam im Anzug zu uns. Die Kinder sollten miterleben, wie er seinen Talar überzieht. Clemens wollte wissen: "Tragen alle Pastoren so etwas?" Ja, aber je nach Landeskirche sehen der Kragen und das Beffchen eventuell anders aus, und manche Pastoren haben auch noch einen bunten Schal.
Pastor Schweda erzählte mit Hilfe eines Beamers die Geschichte von der Maus "Frederik". In ihr geht es ums Teilen. Einige Kinder kannten die Geschichte schon und konnten deshalb gut auf Fragen antworten. Die "Hasen" hatten zuvor für ein Tischtheater Mäuse gebastelt und die "Igel" für ihr Herbstfest "Frederik" als Theaterspiel eingeübt. Unsere Kleinen hörten Pastor Schweda sehr aufmerksam zu und äußerten später einhellig die Meinung: "Das war ganz toll!"
Der Mini-Gottesdienst verlief sehr fröhlich. Wir haben gesungen und dabei freudig in die Hände geklatscht. Unser Gebet begleitete eine Triangel.
Für einen evangelischen Kindergarten ist religiöse Erziehung selbstverständlich. In den Gruppen erzählen und spielen wir biblische Geschichten und folgen dabei dem Jahreskreis. Doch es ist für die Kinder immer etwas Besonderes, wenn unser Pastor in die Einrichtung kommt und diese Aufgabe selbst übernimmt. (Martina Orwat)

einblick Ausg. Dez • Jan • Feb 2007/2008
Laternenumzug des Kindergartens
Die Kids von "Klein Lummerland" hatten in ihren Gruppen extra dafür Laternen gebastelt und waren schon lange voller Vorfreude. Am Mittwoch, den 7. November, fand er nun statt: Der "Sternen-Laternen-Umzug". Von fünf Sammelpunkten aus ging es zur ev.-luth. St.-Laurentius-Kirche. An ihren Eingängen flackerten in vielen Gläsern Kerzen und wiesen schon von Weitem den Weg. Die Kirche - nur schwach beleuchtet - lud ein zum Gottesdienst mit Laternen. Ihr Schiff war gut gefüllt mit kleinen und großen Besuchern, als um 18.00 Uhr Kita-Leiterin Martina Orwat die Gemeinde begrüßte. Es gab ein abwechslungsreiches Programm, angefangen vom "Laternen-Rap" über die Bildergeschichte vom kleinen Bären, der im Dunklen nicht einschlafen kann, bis hin zum "Gebet der sieben Lichter". Am schönsten waren aber wohl die Laternenlieder - neben den Laternen selbst natürlich!Schon seit vielen Jahren feiern wir mit den Kindern Erntedank, in der Kirche. Doch in diesem Jahr gab es einen Mini-Gottesdienst zum Erntedank auf unserem großen Flur.
Selbstgebastelte Laternen erleuchten die Kirche |
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Wochenspiegel vom 20. Dezember 2007
Werbegemeinschaft "Kauf hier!" hat ein Herz für Kinder
Aus Einnahmen während der "Adventsmeile" und Mitgliederbeiträgen spendete die Werbegemeinschaft "Kauf hier" allen Kindergärten in der Gemeinde Hohenhameln pro Kind 10 Euro.
Die Schecks wurden im Rahmen einer Feier in "Klein Lummerland" von Norbert Bormann, Karen Langeloh-Bengsch und Wolfgang Rake übergeben: dem AWO-Kindergarten Bierbergen 370 Euro, dem AWO-Kindergarten Clauen und dem evangelischen Kindergarten Equord je 380 Euro, der evangelischen Kindertagesstätte Hohenhameln 1330 Euro, der Kinderkrippe "Flohkiste" in Soßmar 130 Euro und dem Kinderspielkreis Stedum 180 Euro, also insgesamt 2770 Euro.
Bierbergen und Stedum waren in der Feier durch ihre Kiga-Leitung vertreten, Equord und Soßmar hatten eine Elternvertretung geschickt, und auch einige Kids waren aus den benachbarten Kindergärten mitgekommen.
2770 Euro sind eine stolze Summe, mit der in den Einrichtungen manche Wünsche umgesetzt werden können. Die nüchterne Information über diese großherzige Spende ist eine Sache, doch ein kurzer Blick auf das, was in "Klein Lummerland" am Rande geschah, soll nicht unterbleiben.
Die "Hasen" sangen zum Dank zwei Lieder, die sie sich selbst ausgesucht hatten: das "Gespensterlied" und den Schlager "In der Weihnachtsbäckerei". Ob die Stücke zum Anlass passten? Nach Meinung der Kinder ja.
Die "Tigerenten" hatten für ihre Gruppe Kekse gebacken. Die wurden sorgsam in einer großen Dose aufbewahrt. Nun waren aber Gäste da, und Gästen muss man auch etwas anbieten.
So entschlossen die Kinder sich, Kekse abzugeben und legten sie auf einen Teller. Das war für sie eine schwere Entscheidung, weil sie die Kekse eigentlich lieber selbst gegessen hätten.
Karen Langeloh-Bengsch hatte sich als Weihnachtsmann verkleidet und brachte einen Korb mit Schokoüberraschungen mit. Ein lebhafter Meinungsaustausch entbrannte:
Nora: "Eh, das ist ja der Weihnachtsmann!"
Paul: "Nee, das ist 'ne Weihnachtsfrau!"
Nora: "Warum ist die denn da? Ist das der echte Weihnachtsmann?"
Michaela: "Meinst Du denn, das ist der richtige?"
Nora: "Das ist die Vertretung. Die ist jetzt da, weil der Weihnachtsmann nicht überall zur gleichen Zeit sein kann."
Wenn Ihnen vor Weihnachten "nur" die Vertretung des Weihnachtsmannes begegnen sollte - Sie wissen jetzt den Grund dafür!
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