Gemeindebrief 2003 Januar-Februar Nr. 1
[Dienstjubiläum Elisabeth Schröder]
Elisabeth Schröder aus der Kita Klein Lummerland feierte im Dezember ihr 30jähriges Dienstjubiläum. Pastor Schweda gratulierte im Namen des Kirchenvorstandes und bedankte sich für die geleistete Arbeit.
"Kindergarten ist manchmal schon stressig. Aber es macht Spaß. Für mich ist das Wichtigste, daß sich die Kinder wohlfühlen", lautete der Kommentar von Frau Schröder. Das merkt man ihr auch im Alltag an.
M. Orwat

HAZ aus Februar 2003
HOHENHAMELN/Anmeldungen für Ausflug bis 4. Februar
Kindergarten-Dackelgruppe in Gewahrsam der Polizei
Hohenhameln (de). Einen etwas anderen Ausflug unternimmt die "Dackelgruppe" des Kindergartens Hohenhameln am Montag, 18. Februar. Um 9.30 Uhr ist Abfahrt zur Polizei nach Hildesheim, bei der einstündigen Führung lernen die Kindergartenkinder unter anderem Streifenwagen und Motorräder sowie die Wache mit den Gewahrsamszellen kennen. Außerdem können die Jungen und Mädchen sich ihre Fingerabdrücke nehmen und Fotos von sich machen lassen.
"Der Ausflug wird vorher anhand einer Fotobroschüre mit den Kindern besprochen und vorbereitet", sagte Kindergartenleiterin Martina Orwat. Für 50 Cent kann jedes Kind das Faltblatt mit nach Hause nehmen. Ein Polizeimitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit nimmt die Hohenhamelner in Empfang und führt sie. "Außerdem gibt es Fragen und Antworten mit und von Kindern und Erwachsenen", sagte Orwat. Eltern können sich also dem Polizeiausflug anschließen.
Bis acht Uhr sollten alle Teilnehmer am Abfahrtstag am Kindergarten eingetroffen sein, um 8.50 Uhr startet der Tross nach Hildesheim, um 9.30 Uhr beginnt die Besichtigung. Mit der Rückfahrt wird gegen 11 Uhr gerechnet. Es sollten Fahrgemeinschaften (mit Kindersitzen) gebildet werden, um die Kosten für einen Bus zu sparen. Anmeldungen werden direkt im Kindergarten bis Montag, 4. Februar, entgegengenommen.
Wochenspiegel aus April 2003
Gewaltprävention in der Kindertagesstätte Klein Lummerland
Die Einrichtung „Verlässlicher Grundschulen" in Niedersachsen gab Monika Schweda, Fachbereichsleiterin für Pädagogik in der KVHS Peine, den Anstoß zu einer Projektidee. Teilnehmer waren Mitarbeiter des Gesundheitsamts, der Polizei, der Kreisjugendpflege, der Grundschule Hohenhameln, der Kita Klein Lummerland sowie Elternvertreter. Innerhalb von zwei Jahren sollte dieser Arbeitskreis neue Wege der Zusammenarbeit und ein auf unsere lokale Situation abgestimmtes Konzept entwickeln, um Kinder im Umgang mit ihren Stärken und Schwächen zu unterstützen und ihnen zu helfen, eine positive Lebenseinstellung zu finden, also insgesamt eine Art „Führerschein" im Umgang miteinander.
In der Grundschule Hohenhameln gab es bereits einen „Schulvertrag" zwischen Schule, Kindern und Eltern, der verbindlich Regeln im Miteinander aufzeigte. In gemeinsamer Arbeit wurde dieser Vertrag altersgemäß für die Kita umformuliert, so dass nun für beide Einrichtungen gleiche Regeln gelten.
Bei Kindergartenkindern ist es immer wichtig, ganz praktisch zu sein. Deshalb wählten wir als Grundlage für unser Training eines fairen Miteinanders das Bilderbuch „Die kleinen Streithammel".
Grenzen und Regeln wurden spielerisch erlernt, ein selbstgemachtes Poster mit „Streitregeln" in jeder Gruppe ausgehängt und von jedem Kind ein „Streitbuch" gebastelt. Einer unserer Sprösslinge meinte: „Mein Vater muss das auch mal angucken. Der sagt immer Schimpfwörter." Die Kinder waren mit großem Engagement bei der Sache, und wir bekamen bald Rückmeldungen wie diese: „Ich brauch da jetzt nicht draufzugucken. Ich weiß ja, wie das geht!"
Ein Junge weigerte sich allerdings konsequent, ein eigenes „Streitbuch" zu basteln. Auf mehrmaliges Nachfragen rückte er schließlich mit dem Grund heraus: „Ich brauch das nicht. Mir hat schon der Weihnachtsmann „Die kleinen Streithammel" gebracht, und ein Buch ist doch wohl genug!"
Natürlich ist das Bilderbuch nur ein Ausschnitt aus einem umfangreichen Programm mit Übungen zur Wahrnehmungsförderung, Sprachentwicklung, Pantomime, Rollenspiel und vielem anderen. Aber die „Streithammel" bringen für die Kinder auf den Punkt, worum es in einem fairen Miteinander geht.
M. Orwat
Zu diesem Thema auch: "Wir haben uns gekloppt. Das war doof..."
Gemeindebrief August-September 2003 Nr. 5
Verdiente Mitarbeiterinnen verabschiedet
Am Mittwoch, dem 2. Juli, wurden Johanna Klauenberg nach fast 32 Jahren und Andrea Weidehaus nach 5 Jahren aus der Evangelischen Kindertagesstätte Klein Lummerland verabschiedet.
Übereinstimmend berichten beide: “Die Arbeit mit Kindern und deren Eltern ist abwechslungsreich. Langeweile kommt in unserem Beruf einfach nicht auf. Man muß
sich stets neu auf die kleinen Persönlichkeiten einstellen. Es ist sehr interessant, die Kinder bei ihrer Entwicklung zu beobachten und sie zu fördern. Wie schön ist es zu erleben, dass ein Kind Fortschritte macht. Aber das ist keine Arbeit, die man “mit links” erledigt. Sie kostet schon viel Kraft. Und zu denken: Von der nächsten Woche an gehörst du nicht mehr dazu, ist schon komisch.”
Andrea Weidehaus freut sich auf die neue Arbeit als stellvertretende Leiterin in
Peine, die vor ihr liegt.
Johanna Klauenberg hat viele Hobbys. Sie weiß sich zu beschäftigen. “Mein Hund wird sich wundern, daß ich jeden Morgen da bin”, meint sie. Wir denken, es wird ihn freuen.
Pastor Hans Schweda bedankte sich im Namen des Kirchenvorstandes bei den beiden Betreuerinnen und wünschte ihnen für ihre Zukunft Gottes Segen.
Martina Orwat
Wochenspiegel aus September [?] 2003

Am Donnerstag, dem 18. September, war es nun endlich so weit: die Tigerenten-Gruppe der Evang. Kindertagesstätte Klein Lummerland startete ihre diesjährige Kartoffelernte!
Um 16 Uhr bei super Tigerenten-Wetter traf sich die erste Gruppe am Kindergarten, wo auch schon Trecker und Planwagen warteten. Wir fuhren dann in drei Etappen nach Harber zum Kartoffelacker. Dort stellten wir fest, dass der Kartoffelroder doch noch eine ganze Menge für uns übrig gelassen hatte, und gut ausgerüstet mit kleinen Eimern und Beuteln machten wir uns an die Arbeit! Wir alle - Kinder und Eltern - hatten sehr viel Spaß dabei und es wurde geguckt, wer die dicksten, aber auch, wer die kleinsten Kartoffeln gefunden hatte.
Als wir dann nach und nach und etwas verstaubt wieder am Kindergarten ankamen, gab es ein leckeres Kartoffelessen. Alle ließen sich die Pellkartoffeln mit Quark, die Pommes, die Kartoffelpizza und die Kartoffelwaffeln schmecken.
Die Zeit nach dem Essen nutzten die Kinder dann, um sich im Freigelände des Kindergartens auszutoben, und die Erwachsenen saßen noch gemütlich zusammen. Es war für alle ein wirklich schöner und lustiger Nachmittag!
Ein großes Dankeschön sagen wir Mathias von Wagner, der uns mit dem Planwagen der Freiwilligen Feuerwehr Harber zum Kartoffelacker gefahren hat, Carsten Bartels, auf dessen Feld wir uns so schön austoben konnten und Petra Fette und Elisabeth Schröder für die gute Organisation und die vielen Vorbereitungen!
Gemeindebrief Oktober-November 2003 Nr. 6
Wofür braucht man im Kindergarten Erwachsene?
Seit dem 1. August 2003 hat es in Klein Lummerland einige Änderungen gegeben.
Eine zusätzliche Vormittagsgruppe wurde befristet im Rhythmikraum eingerichtet. "Bei Null anzufangen mit lauter neuen Kindern ist sehr anstrengend", so Ulrike Ratajczak, die Gruppenleiterin. "Aber es ist eine Entwicklung zu sehen. Spielsituationen nehmen zu, Freundschaften bilden sich, und ein Gruppengefühl hat sich entwickelt. Das macht die Arbeit schön."
Verstärkt wird unser Team durch drei Neuzugänge. Jessica Wozny arbeitet in der Igelgruppe integrativ gemeinsam mit Frau Semper. Diese über ihre neue junge Kollegin: "Es klappt prima mit ihr. Es ist ein Hand-in-Hand-Arbeiten. Ich möchte sie nicht wieder hergeben. Sie hat eine tolle Beobachtungsgabe und kann die Kinder gut einschätzen."
vorn: Jessica Wozny,
hinten (v. l.): Nicole Biechler, Franziska Akoto
In der Ganztagsgruppe, den Hasen, wirkt Franziska Akoto. Im Auftrag von Moritz soll ich Folgendes schreiben: "Franziska kommt aus Afrika. Deshalb
ist sie braun. Sie ist eine sehr gute Erzieherin. Sie läßt die Kinder spielen, und meistens spielt sie mit."
In der Dackelgruppe sind Jana, Saskia, Melina, Pascal und Fabienne der Meinung: "Nicole Bichler spielt mit uns und singt mit uns und bastelt mit uns und tröstet uns. Das ist schön." Auf meine Frage: "Könnt ihr das nicht alleine? Ist es denn so wichtig, dass es hier im Kindergarten Erwachsene gibt?", antwortet Mandy: "Nee, die Erwachsenen müssen doch aufpassen." Als ich frage: "Worauf müssen die denn aufpassen?", kommt die einleuchtende Begründung: "Na, wir haben doch jedes Jahr so viele neue Kinder. Und die machen immer so viel Mist! Und dann wissen wir ja nicht, was wir nun tun sollen. Dafür brauchen wir die Erwachsenen, damit die das in Ordnung bringen!"
Martina Orwat
Wochenspiegel aus November 2003

Wer Kinder hat, der weiß: nicht alle Kinder putzen immer gern ihre Zähne! Seitdem aber Krokodil „Kai" aus dem Peiner Gesundheitsamt den Kindern zeigte, wie wichtig Zähneputzen ist und was passiert, wenn „Zahnknacker" die Zähne angreifen, ist für unsere Kinder klar: So grässlich schwarze Zähne will niemand im Mund haben.
Die älteren Kinder wussten schon eine ganze Menge über den Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung, regelmäßiger Zahnpflege und gesunden Zähnen. Und alle wetteiferten, um am zweiten Tag des Kurses eine Zahnbürste und einen Aufkleber als Zahnputzkörig zu bekommen.
Alle Kinder, die bei uns Mittag essen, putzen selbstverständlich ihre Zähne. Bei den anderen hoffen wir, dass Kais Zahnpflegekurs auch zu Hause positive Folgen hat. Denn schlechte Zähne sehen nicht nur hässlich aus und tun manchmal sehr weh, sie verhindern häufig auch eine gute Aussprache.

Wochenspiegel aus November 2003
Kreismusikschule Peine zu Gast in Klein Lummerland
Am Donnerstag, 20. November, bekam die Dackelgruppe ganz besonderen Besuch.
Larissa Becker, Cello-Lehrerin der Kreismusikschule Peine, hatte viele verschiedene Instrumente mitgebracht und begeisterte mit ihrer schwungvollen Art die Kinder. Bei der musikalischen Mach-mit-Geschichte „Hilfe, der Zoo ist pleite" lernten die Kinder, Instrumente zuzuordnen, Tiere musikalisch und gestisch darzustellen, Takt zu halten sowie Musik und Bewegung in Einklang zu bringen.
„Schön war das, richtig witzig", so der Kommentar von Jana und Nina.
Ein tolles Konzept der Musikschule, durch phantasievolle und qualifizierte Angebote die pädagogische Arbeit in den Kindergärten zu ergänzen! Auch Frau Becker war sehr zufrieden und lobte die rhythmischen Fähigkeiten der Kinder.
[ nach oben ]
|