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Archiv 2001
 

 

Inhaltsverzeichnis
Monat
Titel
Jan.
Besuch im Bärenstübchen
April
SPD stiftet Ramba-Zamba-Box für Kita-Combo
Mai
Hohenhamelner Rathaus von "Bärengruppe" überfallen
Juni
Sonnenschirme für den Kindergarten Hohenhameln
Aug.
Sonnenkäfer zu Gast im Salon Hanke
Sept.
Dackelfrühstück mit Überraschung
Nov.
Emma dampft durch "Klein Lummerland"
Dez.
Hohenhamelner Kindergarten nicht mehr "namenlos"

 

Wochenspiegel aus Januar [?] 2001


Ev. Kindertagesstätte Hohenhameln:
Besuch im Bärenstübchen

Zur Einweihung der neuen Kindertagesstätte bekam jede unserer Kindergruppen von Frau Berger einen Bären geschenkt. Doch damit nicht genug. In der Vorweihnachtszeit durften die Gruppen (jeweils 25 Kinder mit ihren Erzieherinnen) nacheinander einen Vormittag lang im Hause Berger spielen und Kekse backen. Die Kinder fanden das ganz "toll" und benahmen sich wirklich vorbildlich. Was Corinna Berger, die Tochter des Hauses, mit ihnen erlebte, möchten wir den Lesern des "Wochenspiegels" nicht vorenthalten. Es sei nur noch angemerkt, daß zu Bergers Georg gehört, ein wunderschöner großer Schäferhund.


"Als alle Kinder mit kleinen Schritten an mir vorüberzogen, war ich nicht sicher, ob ich die Haustür hinter ihnen schließen sollte, da ich mir ja somit die letzte Fluchtmöglichkeit genommen hätte...


GeorgErste Szene (Tatort Flur): 'Guten Tag, mein Name ist Saskia, und ich bin die Tochter von Henning, und ich mache jetzt mal vor, wie Georg aus seiner Wasserschale trinkt', sagte ein Mädchen mit langen blonden Haaren zu mir und drehte sich blitzschnell in Richtung Wasserschale. Alle anderen Kinder sahen ihr gespannt hinterher. Ich auch! 'Nimm bitte sofort den Kopf aus der Schale', bat ich sie und war erleichtert, daß Saskia, die Tochter von Henning, meiner dringlichen Bitte auch nachkam.


Zweite Szene (Tatort Wohnzimmer): Zwei Jungs kamen auf mich zu. Einer davon erzählte mir: 'Ich frühstücke immer zweimal, einmal zu Hause.' Dabei rieb er sich mit dem rechten Zeigefinger im rechten Auge und würdigte mich mit dem linken Auge keines Blickes. 'Dann frühstücke ich noch im Kindergarten.' So erzählte er weiter, wobei er eine Grimasse schnitt und sich gleichzeitig an der Nase kratzte. Saskia, die Tochter von Henning, kam hinzu und erzählte: `Ich frühstücke nur im Kindergarten. Wenn ich auch zu Hause frühstücken würde, müßte ich im Bus brechen.' Die Blicke der Jungs waren eindeutig. Mitleid konnte Saskia von diesen beiden wirklich nicht erwarten.


Dritte Szene (Tatort Flur): Als es soweit war, zurück zum Kindergarten zu gehen, zogen sich alle Kinder ihre Jacken an und setzten ihre Mützen auf. In diesem ganzen `Angeziehe' kam Johannes [...] auf mich zu und bat mich ganz eilig: 'Kannst Du mir mal bitte das Tuch umbinden?' In seiner kleinen linken Hand streckte er mir ein blaues Halstuch entgegen. 'Wie trägst Du denn dein Tuch?', wollte ich wissen. 'Na um den Hals, Mensch!', gab mir Johannes zu verstehen. Ich hatte mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt. Eigentlich hatte mich nämlich interessiert, ob Johannes das Dreieck des Tuchs im Nacken oder vorn am Hals trüge.


Es war ein wunderschöner Vormittag, und meine Hochachtung gilt allen Beteiligten des Kindergartens. Sie alle haben eine große Verantwortung für diese Kinder übernommen. Ich freue mich schon jetzt auf das vorweihnachtliche Spectaculum 2001 in der Bärenwerkstatt mit den Kindergartenkindern."

 

Wochenspiegel aus April [?] 2001


SPD stiftet Ramba-Zamba-Box für Kita-Combo


Ramba-Zamba-Box für Kita-Combo"Was fehlt Euch denn noch?", war die Anfrage der Hohenhamelner SPD durch Karsten Mävers. Oh, Musikinstrumente hätten wir gern gehabt, und zwar ganz bestimmte: aus Naturmaterialien hergestellt, leicht zu handhaben und damit von Jung und Alt ohne große Vorkenntnisse einzusetzen. So kam der Vertreter der Firma Akzente mit seiner Vorführbox in unsere Kindertagesstätte, und die Kinder und wir probierten in Ruhe alles aus.
Wie man sieht, hatten Katharina, Julia, Marvin, Laura und auch Dieter Gimth (leicht an seinem roten Briefumschlag zu erkennen!), dabei viel Spaß. Geschmäcker sind jedoch verschieden, auch unter Kindern. Moritz gefiel die Musik nämlich gar nicht. Er hielt sich die Ohren zu und gab uns zu verstehen, daß wir noch kräftig üben müssen, bevor man mit Genuß zuhören kann.
Zu den Musikinstrumenten gehört auch ein Workshop für Erzieherinnen. Auf den sind wir gespannt und bedanken uns herzlich bei der SPD.

 

Wochenspiegel vom 25. Mai 2001


Hohenhamelner Rathaus von "Bärengruppe" überfallen

So ganz unvermutet war der "Überfall" zwar nicht, denn die Bärengruppe aus der Ev. Kindertagesstätte mit Frau Machens, Frau Wulf, der Elternvertreterin Frau Holsteiner und 22 Kindern wurde am 18. Mai bereits erwartet.

"Bärengruppe" überfällt Hohenhamelner RathausFrau Alpers hatte den Sitzungssaal mit kleinen Geschenken für die Kinder vorbereitet und ihr Chef, Bürgermeister Kreye, hatte sich extra fein gemacht. Hemd und Krawatte mit Bärenapplikationen nahmen den Kindern schnell die Scheu.

Als er dann auch noch zum Besten gab, dass er gern Gummibärchen nascht, war die erste Aufregung endgültig vergessen.


Genau wie in einer richtigen Sitzung standen Bürgermeister Kreye und Gemeindeoberamtsrat Helmut Gruß Rede und Antwort, und die Kinder konnten nachvollziehen, wie beispielsweise über den Neubau der Kindertagesstätte entschieden wurde.

Sie erzählten, wie toll sie das neue Gebäude fänden, aber auch, dass der Rasen immer noch nicht betreten werden dürfe. So ganz nebenbei lernten sie einiges über die Aufgaben und die Verantwortung einer Kommune. Bei der nächsten Gemeindewahl wollen sie gleich mitabstimmen.


Eine wichtige Frage stellte Matti. Ihn interessierte, ob denn der Bürgermeister eine ebenso schöne grüne Kehrmaschine habe wie die Kindertagesstätte. Das war leider nicht der Fall.

"Bären" und Bürgermeister Kreye serven im InternetDafür konnte der Bürgermeister aber mit einem Computer und einer Internetseite aufwarten, auf der die Kinder den neuangelegten Sandstrand des Freibades bewundern konnten.

Außerdem gab es Gummibärchen; selbstverständlich zur Freude der kleinen Besucher.


Weil sich die beiden Gemeindevertreter so viel Zeit genommen hatten, bedankten sich die "Bären" zum Abschluss mit zwei Gläsern selbstgemachter "Erdbärmarmelade".

Sie soll ihnen das anstrengende politische Leben etwas versüßen.

Echt bärig!

 

Wochenspiegel aus Juni 2001


Sonnenschirme für den Kindergarten Hohenhameln

Sonnenschirme gespendetGroße Freude herrschte am vergangenen Montag im Hohenhamelner Kindergarten, als Roland Zimmermann, einer der Geschäftsführer der Energie- und Umweltdienstleistungen, zwei große, wetterfeste Sonnenschirme überreichte. Neben Bürgermeister Rolf Kreye und Hauptamtsleiter Helmut Gruß bedankten sich besonders die Kindergartenleiterinnen Martina Orwat, Petra Fette und selbstverständlich alle Kinder ganz herzlich für diese großzügige Spende.

Immerhin 5000 DM wendete das Unternehmen für die 3,50 m hohen und im Durchmesser 4 m großen Sonnenschirme auf. Dafür können die Kinder künftig unter den Schatten spendenden Großschirmen ohne Sonnenbrandgefahr ihre Sandburgen bauen.

Nochmals ganz herzlichen Dank dem Hohenhamelner Unternehmen Energie- und Umweltdienstleistungen mit seinen drei Geschäftsführern Roland Zimmermann, Lothar Borchel und Reinhold Meine.

 

Wochenspiegel aus August 2001


Ev. Kindertagesstätte Hohenhameln
Sonnenkäfer zu Gast im Salon Hanke

"Sonnenkäfer" zu Gast im Salon HankeBuntes Treiben herrschte kurz vor den Sommerferien im Frisiersalon Hanke: 23 Sonnenkäfer-Kinder der ev. Kindertagesstätte Hohenhameln waren mit ihren Erzieherinnen Frau Arlts und Frau Halemeyer bei Hankes zu Gast, um sich ihre Haare verändern zu lassen.

Nach anfänglichen skeptischen Blicken einiger Kinder ließen sich schließlich alle auf das spannende Unterfangen ein. „Blau, lila, grün, lockig, mit Gel..." lauteten die Wünsche der Kinder.

Mit einem Lolli in der Hand verabschiedeten sich die Sonnenkäfer. Alle waren sich einig: „Das Frisierenlassen hat sehr viel Spaß gemacht! Wir kommen wieder!"

 

Wochenspiegel aus September 2001


Dackelfrühstück mit Überraschung
VGH-Versicherungs-Agentur spendet 500,– DM


Am Dienstagmorgen bekamen in der ev. Kindertagesstätte Hohenhameln die „Dackel" überraschendSpende für die "Dackel"  Besuch von Familie Schröer. Peter Schröer aus der Marktstraße 4, Versicherungsfachmann der VGH, hatte am Wahlsonntag verschiedene Aktivitäten geplant, deren Erlös unserer Kindertagesstätte zugute kommen sollte. Weil ein Teil dieser Pläne buchstäblich „ins Wasser" fiel, stockte er den eingenommenen Betrag auf 500,-- DM auf und überreichte im Beisein von Bürgermeister Rolf Kreye und Pastor Hans Schweda den Scheck.


Urte Bothe, Betreuerin bei den „Dackeln", stellte den Kindern vor, was von dem Geld gekauft werden soll: Eine Tischtrommel, 60 cm hoch, mit einem Durchmesser von 76 cm, so dass mehrere Kinder gleichzeitig spielen können. „Trommeln kann man, wenn man ganz wütend ist", sagte sie. „Anschließend geht es einem viel besser. Aber auch ,stille' Kinder können aus der Reserve gelockt werden. Solch eine große Trommel erleichtert die Kontaktaufnahme und hilft, die Koordination zu verbessern. Doch vor allem macht es ganz, ganz viel Spaß, sie zu spielen ..." Den „Dackeln" blieb vor Staunen der Mund offen stehen. Nur ganz zaghaft kam ein „Dankeschön".


Johanna Klauenberg, die Gruppenleiterin, berichtete später: „Kaum war der Besuch draußen, fanden die Kinder ihre Sprache wieder. Ist das toll, wenn wir so 'ne Trommel kriegen, wir teilen auch mit den anderen!"

 

Peiner Allgemeine Zeitung vom 27. November 2001


HOHENHAMELN / Seit gestern hat der Kindergarten Namen, Fahne und eine Insel-Plastik
Emma dampft durch „Klein Lummerland"

Kita-Kids mit "Klein-Lummerland-Flagge"

„Unser Kindergarten heißt jetzt Klein Lummerland", sangen gestern die Hohenhamelner Jungen und Madchen und freuten sich über ihre Fahne. Christian Bierwagen

Hohenhameln (de). Kinder sind witzig, meistens jedenfalls. Besonders lautstark können sie sich freuen, wenn sie etwas geschenkt bekommen, ganz für sie allein. Wenn ihnen nun ein ganzes Haus gehört, ist das schon toll, wenn sie aber ihrer Kindertagesstätte auch noch einen Super-Namen geben können, ist die Sache so richtig rund. Seit gestern heißt der Kindergarten am Pfannteich in Hohenhameln „Klein Lummerland" und die rund 150 kleinen Festgäste waren begeistert.

Lummerland – das war zu Zeiten der Augsburger Puppenkiste im Fernsehen der Name einer kleinen Insel, auf der sich Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, vergnügten. Hügel und Wege gab es da und einen Tunnel, genauso wie in Hohenhameln. „Wir haben ein kleines Land auf der Landkarte, das heißt Lummerland", sangen die Jungen und Mädchen selbstbewusst bei der gestrigen Namensgebung und hielten die von Anja Böttcher gestaltete Fahne mit den beiden Bergen, der dampfenden Lokomotive Emma und dem Namenszug in ihren Händen.

Kindergartenleiterin Martina Orwat hatte zum Kindergartenfest eingeladen, an dem alle Eltern mitgeholfen hatten. Und weil die Feierstunde eben im Kindergarten stattfand, hatten auch die Kinder das große Wort, sie hielten die Festrede. „Die Großen sind ganz o.k., auch wenn sie mal schimpfen", stellten die Vortragenden fest. Hinter vorgehaltener Hand wurde berichtet, dass Leiterin Orwat ”am schönsten schimpfen kann".

Pastor Hans Schweda überreichte das Buch „Petterson kriegt Weihnachtsbesuch" von Sven Nordquist („Kennen wir schon!") und Metallbau Kuhnt hatte eine Plastik mit der stilisierten Insel Lummerland aus Stahl gefertigt. „Sie wird noch bemalt und kommt dann vor das Haus", sagte Orwat. Bürgermeister Rolf Kreye verzichtete angesichts des aufgeregten Publikums auf seine Rede und Hannelore Berger, die mit den Kindern einmal im Jahr kleine Kuschelbären bastelt, schenkte den Lummerländern eine große Bärenmarionette namens Lukas und die dicke Lokomotive Emma aus Holz.

 

Wochenspiegel aus Dezember 2001


Namensgebung wird gefeiert

Wir haben auch zwei Berge, einen Tunnel und Wege wie bei Jim Knopf. Und die Erzieherinnen sind o.k., auch wenn sie manchmal schimpfen. So einige Kinder, die während der Namensgebungsfeier in der ev. Kindertagesstätte „Klein Lummerland" am 27. November um 9 Uhr in Hohenhameln auch zu Wort kamen und ihre eigene Ansprache hielten.

Dass diese Namensgebung überhaupt möglich wurde, ist auf das Engagement der Eltern, des Elternbeirates und des Teams zurückzuführen, die alle viel Zeit und Kraft investiert haben. Herrn Rechtsanwalt Schneider aus Hohenhameln ist es zu verdanken. dass die Genehmigung der Erben Michael Endes vorliegt. Schließlich ist „Lummerland" ein urheberrechtlich geschützter Name.

Lukas der Lokomotivführer und Frau BergerSo konnte also die Einweihungsfeier im Beisein von Pastor Hans Schweda, Bürgermeister Rolf Kreye, den Elternvertretern, Frau Decker vom Kirchenvorstand und Frau Berger aus der Teddywerkstatt stattfinden. Frau Berger hatte dafür still und heimlich und mit viel Liebe Lukas, den Lokomotivführer, als riesige Bärenmarionette genäht und auch gleich noch die Emma, seine unvergleichliche Lokomotive, mitgeliefert.

Bürgermeister Kreye enthüllte, unterstützt von den Kindern, ein Panorama von Lummerland, das Herr Kuhnt in seiner Metallbaufirma gezaubert hat. Dieses Logo, entworfen von Frau Anja Bottcher, soll seinen endgültigen Platz neben der Eingangstür zur Kindertagesstätte finden.

Das Logo ziert auch die Kindergartenflagge, die Herr Dettmer und Dennis Oldenburger aus der Bärengruppe in der Eingangshalle hissten. Danach hieß es Vorhang auf für das Stück „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer", das den Akteuren aus dem Elternbeirat viel Beifall der Kinder einbrachte.